Mittels Zukunftsmärchen mit (angehenden) Lehrenden und Grundschullernenden über herausfordernde Themen sprechen
Der Umgang mit Heterogenität, Diversitätssensibilität, politischer Bildung, BNE und neue Lehr-Lern-Formate (Medienpädagogik, -kompetenz, -kritik) sind relevante Querschnittsthemen und gegenwärtige Herausforderungen in einer auf Zukunft ausgerichteten Grundschule (Seifert & Warburg, 2024, 194). Denn gerade die Grundschule, in ihrem Verständnis als Schule für alle, bildet, mehr als andere Schulformen, die Gesellschaft im Kleinen ab. Grundschüler*innen sind bereits aktiv an gesellschaftlichen und politischen Diskursen und Diskussionen beteiligt, wie Vielfalt, Antisemitismus, Rassismus, Kinderrechte, Flucht und Migration, sowie an lokalen Problemen wie Armut, Obdachlosigkeit und rassistischen Übergriffen. Dabei sind die Fähigkeiten, die heutige Kinder für die Bewältigung der „echten" Zukunft brauchen, indes ungewiss und kontingent (Warburg et al., 2025). Der reflektierte Umgang mit Nicht-Wissen und Unsicherheit stellt ergänzend eine zentrale Herausforderung für die Lehrenden, bei-spielsweise bei der Beantwortung von Kinderfragen zur Zukunft dar (Michalik, 2023).
Im Beitrag vorgestellt werden soll die Methode der (digitalen) Zukunftsmärchen (Warburg & Seifert, i.E.), mittels derer in einem fiktiven und zeitlich losgelösten Rahmen sowohl mit (angehenden) Lehrenden als auch mit Lernenden der Grundschule über herausfordernde Themen gesprochen werden kann. Insbesondere die Formulierung „Die Welt in 100 Jahren" schafft dabei verschiedene Entlastungsmomente, die es erlauben, mit den Lernenden und Lehrenden unter einer hoffnungsvollen und lösungsorientierten Maxime (Michelsen & Fischer, 2019; Wulfmeyer, 2023) zu arbeiten. Dafür soll exemplarisch auf Zukunftsmärchen eingegangen werden, die Themen der Digitalisierung, bspw. zur Auswirkung von KI-Instrumente auf die Einsamkeit von Personen sowie die ‚Orientierungslosigkeit' in der digitalen Welt, ansprechen und zielgruppengerecht für die Jahrgangsstufen 3./4 aufbereiten.
Im Beitrag vorgestellt werden soll die Methode der (digitalen) Zukunftsmärchen (Warburg & Seifert, i.E.), mittels derer in einem fiktiven und zeitlich losgelösten Rahmen sowohl mit (angehenden) Lehrenden als auch mit Lernenden der Grundschule über herausfordernde Themen gesprochen werden kann. Insbesondere die Formulierung „Die Welt in 100 Jahren" schafft dabei verschiedene Entlastungsmomente, die es erlauben, mit den Lernenden und Lehrenden unter einer hoffnungsvollen und lösungsorientierten Maxime (Michelsen & Fischer, 2019; Wulfmeyer, 2023) zu arbeiten. Dafür soll exemplarisch auf Zukunftsmärchen eingegangen werden, die Themen der Digitalisierung, bspw. zur Auswirkung von KI-Instrumente auf die Einsamkeit von Personen sowie die ‚Orientierungslosigkeit' in der digitalen Welt, ansprechen und zielgruppengerecht für die Jahrgangsstufen 3./4 aufbereiten.
Beiträge
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weitere Infos
Warburg, Saskia & Seifert, Anja (2026). Mittels Zukunftsmärchen mit (angehenden) Lehrenden und Grundschullernenden über herausfordernde Themen sprechen. SEMINAR, 32(2), 100-110. Bielefeld: wbv Publikation. https://doi.org/10.3278/SEM2602W010