Soziale Bildungsungleichheiten im Kontext aktueller Krisen und Herausforderungen
Der Beitrag beleuchtet soziale Bildungsungleichheiten im Kontext aktueller gesellschaftlicher Krisen und diskutiert, über welche Prozesse sich bestehende Disparitäten im Bildungssystem verschärfen. Ausgehend von zentralen theoretischen Erklärungsansätzen zur Entstehung sozialer Bildungsungleichheiten werden primäre, sekundäre und tertiäre Herkunftseffekte als zentrale Mechanismen der Reproduktion ungleicher Bildungschancen dargestellt. Anschließend wird dargelegt, inwiefern Krisen wie die COVID-19-Pandemie, wirtschaftliche Unsicherheiten und die zunehmende Bedeutung digitaler Technologien bestehende Ungleichheiten verstärken. Der Beitrag zeigt, dass ungleiche häusliche Lernbedingungen und pandemiebedingte Schulschließungen sowie sozial differente Zugänge zu digitalen Ressourcen zu einer Verschärfung von Kompetenzunterschieden beitragen können. Zugleich wird deutlich, wie Krisen das subjektive Wohlbefinden als affektive Voraussetzung erfolgreichen Lernens beeinträchtigen.
Beiträge
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„[A]lso müssen wir versuchen, [die Schüler:innen] so anzuleiten, dass sie ihren Möglichkeiten entsprechend die bestmögliche Leistung bringen können“
Empirische Erkundungen und theoretische Vergewisserungen zur Konzeption von Bildungsgerechtigkeit im Ganztag
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Bildungsgerechtigkeit als Thema der Lehrkräftebildung
Anmerkungen und ein Vorschlag für eine Kompetenz „Bildungsgerechtigkeit“
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Bildungsgerechtigkeit durch Diskriminierungssensibilität
Mehr als ein Randthema in der Lehrkräftebildung
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14,00 €
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weitere Infos
Bleschke, Tessa & Daniel, Annabell (2026). Soziale Bildungsungleichheiten im Kontext aktueller Krisen und Herausforderungen. SEMINAR, 32(3), 23-35. Bielefeld: wbv Publikation. https://doi.org/10.3278/SEM2603W003