„[A]lso müssen wir versuchen, [die Schüler:innen] so anzuleiten, dass sie ihren Möglichkeiten entsprechend die bestmögliche Leistung bringen können“
Empirische Erkundungen und theoretische Vergewisserungen zur Konzeption von Bildungsgerechtigkeit im Ganztag
Wenn durch ganztägige Bildungs‑, Erziehungs- und Betreuungsarrangements Bildungsungerechtigkeit, so wie sie PISA konstatiert hat, reduziert werden soll, spielen die pädagogischen Akteurinnen und Akteure eine wichtige Rolle. Befunde der BiRBi-Pro-Studie, die im Beitrag anhand eines auszugsweise rekonstruierten Interviews mit einem Hauptschullehrer illustrierend dargestellt werden, weisen darauf hin, dass die Möglichkeiten, Bildungsungerechtigkeit zu reduzieren, auf Seiten von Lehrkräften und sozialpädagogischen Fachkräften als begrenzt wahrgenommen werden. So tendiert das sich im Interview zeigende Verständnis des Lehrers von Bildungsgerechtigkeit als Begabungsgerechtigkeit dazu, Bedingungen in Bildungsinstitutionen, die zu Bildungsungerechtigkeit beitragen können, nicht in den Blick zu nehmen.
Beiträge
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„[A]lso müssen wir versuchen, [die Schüler:innen] so anzuleiten, dass sie ihren Möglichkeiten entsprechend die bestmögliche Leistung bringen können“
Empirische Erkundungen und theoretische Vergewisserungen zur Konzeption von Bildungsgerechtigkeit im Ganztag
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Bildungsgerechtigkeit als Thema der Lehrkräftebildung
Anmerkungen und ein Vorschlag für eine Kompetenz „Bildungsgerechtigkeit“
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Bildungsgerechtigkeit durch Diskriminierungssensibilität
Mehr als ein Randthema in der Lehrkräftebildung
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Thieme, Nina (2026). „[A]lso müssen wir versuchen, [die Schüler:innen] so anzuleiten, dass sie ihren Möglichkeiten entsprechend die bestmögliche Leistung bringen können": Empirische Erkundungen und theoretische Vergewisserungen zur Konzeption von Bildungsgerechtigkeit im Ganztag. SEMINAR, 32(3), 36-48. Bielefeld: wbv Publikation. https://doi.org/10.3278/SEM2603W004