Aufbau diagnostischer Kompetenzen als Transferaufgabe
Das Kooperationsprojekt ALPAkA
Der Übergang von der Grundschule in die Sekundarstufe I stellt Lehrkräfte vor besondere diagnostische Anforderungen: Sie übernehmen neue Klassen ohne systematische Kenntnis der individuellen Lernausgangslagen. Das Projekt ALPAkA verbindet hier den Bedarf der Schule an systematischer Eingangsdiagnostik mit dem Bedarf der Lehrkräftebildung an authentischen Fallbezügen. Lehramtsstudierende der Universität Leipzig führen zu Schuljahresbeginn an drei Partnergymnasien standardisierte Lernstandserhebungen im Bereich Lesen und Rechtschreiben durch und bereiten die Ergebnisse für die Schulen auf. Das Modell verknüpft so die erste und dritte Phase der Lehrkräftebildung: Schulen erhalten eine datengestützte Grundlage für die Förderplanung, Studierende erwerben diagnostische Kompetenz an authentischen Fällen. Die Daten weisen auf vier Kompetenzprofile hin, die die Heterogenität der Lernausgangslagen am Gymnasium empirisch belegen und Ansatzpunkte für binnendifferenzierte Unterrichtsplanung bieten.
Beiträge
5,00 €
Open Access
„[A]lso müssen wir versuchen, [die Schüler:innen] so anzuleiten, dass sie ihren Möglichkeiten entsprechend die bestmögliche Leistung bringen können“
Empirische Erkundungen und theoretische Vergewisserungen zur Konzeption von Bildungsgerechtigkeit im Ganztag
Open Access
Bildungsgerechtigkeit als Thema der Lehrkräftebildung
Anmerkungen und ein Vorschlag für eine Kompetenz „Bildungsgerechtigkeit“
15,00 €
Bildungsgerechtigkeit durch Diskriminierungssensibilität
Mehr als ein Randthema in der Lehrkräftebildung
7,00 €
16,00 €
14,00 €
Open Access
weitere Infos
Gottlebe, Katrin; Mühmel, Sylvia; Latzko, Brigitte & Dietrich, Sandra (2026). Aufbau diagnostischer Kompetenzen als Transferaufgabe: Das Kooperationsprojekt ALPAkA. SEMINAR, 32(3), 71-86. Bielefeld: wbv Publikation. https://doi.org/10.3278/SEM2603W007