Marie-Luise Schütt

Förderpreis 2025 der Stiftung Leben pur für die Broschüre „Sehen und Hören mitdenken“

Marie-Luise Schütt

Im Zeitraum von September 2021 bis August 2024 wurde das Projekt „Sehen und Hören: Studie zur Identifizierung von Auffälligkeiten im Sehen und Hören sowie zur Verbesserung der Lebens- und Umweltbedingungen von erwachsenen Menschen mit sogenannter geistiger und komplexer Behinderung in Bayern (SuHB)“ erfolgreich umgesetzt. Nun hat die Broschüre den Förderpreis der Stiftung Leben pur erhalten! Am 13. März 2025 wurde der Förderpreis der Stiftung Leben pur an die Projektmitarbeiterinnen Barbara Heindl, Dr. Stefanie Holzapfel, Tabea Sadowski sowie Prof. em. Dr. Annette Leonhardt (als Vertreterin der wissenschaftlichen Begleitung) feierlich auf der Tagung der Stiftung Leben pur „Wohn- und Lebensräume von Menschen mit komplexer Behinderung neu denken“ in München überreicht.

Das Foto zeigt sowohl Mitglieder des Forschungsteams aus dem Projekt SuHB als auch die Mitarbeiterinnen der Stiftung Leben pur sowie die Vertreterin des Sponsors für den Preis. Alle Beteiligten sind auf der Bühne; sie präsentieren die Urkunden und die Broschüre mit großer Freude.

Abbildung 1: Preisübergabe (von links nach rechts): Lea Höfer (Wissenschaftliche Mitarbeiterin Stiftung Leben pur), Dr. Stefanie Holzapfel (Universität Hamburg), Tabea Sadowski (PH Heidelberg), Simone Gördes (Vertreterin des langjährigen Sponsors „Stiftung Wohnhilfe“), Prof. em. Dr. Annette Leonhardt (Universität München), Barbara Heindl (Universität München), Sabrina Boschner (Wissenschaftliche Mitarbeiterin Stiftung Leben pur) (Foto: Wolfgang Langer)

Das Forschungsprojekt, das von der Blindeninstitutsstiftung Würzburg koordiniert und vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention finanziert wurde, befand sich unter wissenschaftlicher Leitung von Prof. Dr. Annette Leonhardt (Universität München, Gehörlosenpädagogik), Prof. Dr. Sven Degenhardt und Dr. Marie-Luise Schütt (Universität Hamburg, Blindenpädagogik) sowie Prof. Dr. Andrea Wanka (PH Heidelberg, Taubblindenpädagogik). Die Projektmitarbeiterinnen Barbara Heindl (Universität München), Dr. Stefanie Holzapfel (Universität Hamburg) und Tabea Sadowski (PH Heidelberg) haben maßgeblich zum Projekterfolg sowie zur Auszeichnung durch ihre aktive Bewerbung auf die Preisausschreibung im Themenschwerpunkt „Wohn- und Lebensräume von Menschen mit komplexer Behinderung“ beigetragen.

Um die Ergebnisse des Projekts den Partnerinnen und Partnern aus der Praxis bestmöglich zur Verfügung zu stellen, ist die ca. 50-seitige Broschüre „Sehen und Hören mitdenken: Anregungen zur Teilhabe von Personen mit komplexer Behinderung in Wohneinrichtungen“ entstanden. Neben relevanten Forschungsergebnissen zur Prävalenz von Hör- und Sehbeeinträchtigung bei Menschen mit komplexer Behinderung in besonderen Wohnformen beinhaltet die Broschüre vorrangig Handlungsempfehlungen, um die räumlichen Gegebenheiten gezielter auf die Bedarfe von Menschen mit komplexer Behinderung sowie Hör- und/oder Sehbeeinträchtigung abstimmen zu können.

Die Broschüre ist kostenlos erhältlich und steht als barrierefreie PDF-Datei zum Herunterladen (https://www.blindeninstitut.de/de/die-stiftung/sehen-und-hoeren-in-bayern/) und als Druckversion zur Verfügung.

Abbildung 2: QR-Code zum Download der Broschüre

Abbildungen

Dr. Marie-Luise Schütt

Universität Hamburg

marie-luise.schuett@uni-hamburg.de

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