Morgenseiten und Abendseiten als Schreibtools
Die Morgenseiten sind der Schreibwelt seit den 1990er-Jahren als kreativitätsfördernde Technik durch Bestsellerautorin Julia Cameron (1992) bekannt. Cameron entwickelte daraus ein Konzept zur Überwindung von Kreativitäts- und Schaffensblockaden. Es war von schreibwissenschaftlichem Forschungsinteresse, inwiefern dieses Format für Studierende im Home und Online-Learning adaptiert werden kann. Um dies herauszufinden, wurden die Morgenseiten von 2020 bis 2024 im Rahmen einer asynchronen Lehrveranstaltung zum wissenschaftlichen Schreiben an der Universität Stuttgart erprobt und evaluiert. Die schriftlichen Reflexionen der Studierenden zeigen eine Vielzahl an Bewusstwerdungsprozessen, die im Beitrag beschrieben werden.
Gastherausgebende: Özlem Alagöz-Bakan, Erika Unterpertinger
Gastherausgebende: Özlem Alagöz-Bakan, Erika Unterpertinger
Beiträge
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Mit kleinschrittigen Schreibaktivitäten zur Seminararbeit
Schreibförderung und fachliches Lernen Hand in Hand
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Verfasserreferenz als Thema der Schreibdidaktik im Studium der Sozialen Arbeit
Ein Beispiel für den Übergang von der Orientierung an Regeln zur Orientierung an Kriterien
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Heterogenität als Ressource
Ein Praxisbericht zu schreibdidaktischen Impulsen für nicht-traditionelle Studierende
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‚KI‘ und die Krise der Demokratie
Verweigerung von Tech-Narrativen für eine kritische (Schreib-)Lehre
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weitere Infos
Klug, S. (2026). Morgenseiten und Abendseiten als Schreibtools. JoSch 17(1), 56-68. https://doi.org/10.3278/JOS2601W006