Rezeptiver und produktiver Grammatikerwerb durch inputbasierte Aufgaben
Eine Interventionsstudie im Rahmen der Processability Theory
Inputbasierte Aufgaben bieten vielversprechende Möglichkeiten für den fremdsprachlichen Anfangsunterricht, sind jedoch bislang in Forschung und Praxis unterrepräsentiert (Ellis, 2020). Der vorliegende Beitrag untersucht den Einsatz inputbasierter Aufgaben zur Förderung des Pluralerwerbs bei Anfangslernenden des Italienischen der 9. Schulstufe (N = 38). Die Grammatikvermittlung geschah auf Grundlage der Processability Theory (PT; Pienemann, 1998) mittels Developmentally Moderated Focus on Form (DMFonF). Im Zentrum stehen die Fragen, welche Effekte DMFonF auf die Emergenz der Pluralformen in Rezeption und Produktion hat und wie sich rezeptiver und produktiver Erwerb im Sinne der PT zueinander verhalten. Die rezeptiven und produktiven Grammatikkenntnisse wurden in einem Prä- und zwei Posttests erhoben. Die Ergebnisse zeigen, dass inputbasierte Aufgaben mit DMFonF den rezeptiven und produktiven Erwerb der italienischen Pluralformen fördern und somit einen vielversprechenden Ansatz für den L2-Anfangsunterricht darstellen. Spracherwerbstheoretisch relevant ist außerdem, dass der Erwerb von Produktion und Rezeption moderat korrelieren, was auf gemeinsame Verarbeitungsprozesse schließen lässt (Lenzing, 2021).
Beiträge
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Rezeptiver und produktiver Grammatikerwerb durch inputbasierte Aufgaben
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Romano, Anna (2026). Rezeptiver und produktiver Grammatikerwerb durch inputbasierte Aufgaben: Eine Interventionsstudie im Rahmen der Processability Theory. Zeitschrift für Fremdsprachenforschung, 37(1), 59-82. Bielefeld: wbv Publikation. https://doi.org/10.3278/ZFF2601W004