Das Potenzial kommunikativer Aufgaben für einen lernersprachensensiblen Fremdsprachenunterricht
Dieser Beitrag untersucht das Potenzial von kommunikativen Aufgaben (tasks) für einen lernersprachensensiblen Fremdsprachenunterricht. Ausgangspunkt der Diskussion sind die Lernenden und ihre psycholinguistischen Beschränkungen beim Erwerb spezifischer grammatischer Strukturen. Es wird argumentiert, dass Erkenntnisse aus der Psycholinguistik zum Zweitsprachenerwerb im Fremdsprachenunterricht stärker berücksichtigt werden sollten, um den Lernprozess optimal zu unterstützen. Kommunikative Aufgaben können dabei eine zentrale Rolle spielen, da sie gezielt auf die Bedürfnisse der Lernenden eingehen und den Erwerb fördern können. Der Beitrag bietet zunächst eine Zusammenfassung relevanter theoretischer Grundlagen und Forschungsergebnisse. Anschließend wird anhand ausgewählter Studien das Potenzial von Aufgaben für die Gestaltung eines effektiven und lernersprachensensiblen Fremdsprachenunterrichts aufgezeigt.
Beiträge
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Rezeptiver und produktiver Grammatikerwerb durch inputbasierte Aufgaben
Eine Interventionsstudie im Rahmen der Processability Theory
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Die Entwicklung deutscher Wortstellungsmuster in der schriftlichen Produktion schwedischer DaF-Lernender
Szenariendidaktik und Form-Focused Instruction im Vergleich
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Perspektiven neu zugewanderter Jugendlicher zur Partizipation am Bildungssystem
Ein gesprächsanalytischer Zugriff auf Basis von halbstrukturierten Interviews
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weitere Infos
Lenzing, Anke & Hirzinger-Unterrainer, Eva M. (2026). Das Potenzial kommunikativer Aufgaben für einen lernersprachensensiblen Fremdsprachenunterricht. Zeitschrift für Fremdsprachenforschung, 37(1), 35-57. Bielefeld: wbv Publikation. https://doi.org/10.3278/ZFF2601W003