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Christiane Meiner-Teubner, Diana D. Schacht, Nicole Klinkhammer, Susanne Kuger, Bernhard Kalicki, Sina Fackler (Hg.)

ERiK-Forschungsbericht III

Befunde des indikatorengestützten Monitorings zum KiQuTG

Das ERiK-Projekt erarbeitet durch bundesweite Befragungen die empirische Grundlage zum Monitoring des KiQuTG. Entlang der Handlungsfelder des Gesetzes werden u. a. Daten zu den Bedarfen von Eltern, zur Personalsituation aber auch zu Themen wie Gesundheit von Kindern, sprachliche Bildung oder dem Thema Raum in der Kindertagesbetreuung analysiert.

Im vorliegenden Bericht werden - ergänzend zu deskriptiven Auswertungen hauptsächlich amtlicher Daten - Forschungsfragen zur Qualität im Feld der FBBE, die sich aus den deskriptiven Analysen der Daten aus den ERiK-Surveys 2020 ergeben haben, in Vertiefungsanalysen multivariat ausgewertet.
Das DJI ist eines der größten sozialwissenschaftlichen Forschungsinstitute Europas. Seit 60 Jahren erforscht es die Lebenslagen von Kindern, Jugendlichen und Familien, berät Bund, Länder und Gemeinden und liefert wichtige Impulse für die Fachpraxis. Finanziert wird das DJI überwiegend aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und den Bundesländern.

Der Forschungsverbund DJI/TU Dortmund ist eine im Jahr 2002 gegründete Forschungseinrichtung an der Technischen Universität Dortmund. Seither leistet er durch empirische Analysen, wissenschaftsbasierte Dienstleistungen und Politikberatung einen wichtigen Beitrag zur quantitativen Vermessung und qualitativen Weiterentwicklung insbesondere der Kinder- und Jugendhilfe.

Herausgebende: Christiane Meiner-Teubner, Diana D. Schacht, Nicole Klinkhammer, Susanne Kuger, Bernhard Kalicki, Sina Fackler

Beiträge

Nicole Klinkhammer, Diana D. Schacht
Zusammenfassung

ERiK-Forschungsbericht III

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Nicole Klinkhammer, Diana D. Schacht, Bernhard Kalicki, Susanne Kuger, Christiane Meiner-Teubner, Sina Fackler
Einleitung: Das Monitoring zum KiQuTG 2021 einschließlich Vertiefungsanalysen

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Magdalena Molina-Ramirez, Susanne Rahmann, Christina Klug, Susanne Kuger
Befragung von Kindern im Rahmen des Monitorings zum KiQuTG

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Tim Ziesmann, Alexandra Jähnert, Tony Hoang
HF-01 Bedarfsgerechtes Angebot

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Catherine Tiedemann, Martin Brusis, Doris Drexl, Christiane Meiner-Teubner
HF-02 Fachkraft-Kind-Schlüssel

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Ebru Balaban-Feldens, Janette Buchmann, Doris Drexl, Felix Wenger
HF-03 Gewinnung und Sicherung qualifizierter Fachkräfte

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Janette Buchmann, Ebru Balaban-Feldens
HF-04 Stärkung der Leitung

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Michael Müller
HF-05 Verbesserung der räumlichen Gestaltung

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Lisa Ulrich, Johanna Romefort
HF-06 Förderung der kindlichen Entwicklung, Gesundheit, Ernährung und Bewegung

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Diana D. Schacht, Christian Guck, Johanna Romefort
HF-07 Förderung der sprachlichen Bildung

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Michael Müller, Catherine Tiedemann
HF-08 Stärkung der Kindertagespflege

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Melina Preuß, Lisa Ulrich
HF-09 Verbesserung der Steuerung des Systems

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Susanne Rahmann, Tim Ziesmann, Magdalena Molina-Ramirez, Alexandra Jähnert
HF-10 Bewältigung inhaltlicher Herausforderungen

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Alexandra Jähnert, Melina Preuß
Entlastung der Eltern von den Beiträgen

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Sina Fackler, Diana D. Schacht, Christiane Meiner-Teubner, Susanne Kuger, Bernhard Kalicki, Nicole Klinkhammer
Fazit des Monitorings 2021: Kernbotschaften und Perspektiven

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weitere Infos

- Regionale Unterschiede in der Kindertagesbetreuung -
Deutsches Jugendinstitut (DJI) und TU Dortmund veröffentlichen Forschungsbericht ERiK III

(Bielefeld/München 22. Februar 2024) Typisch Ossi, typisch Wessi. Gibt es in der Kindertagesbetreuung gravierende Unterschiede zwischen Ost und West? Es gibt Unterschiede - auch von Bundesland zu Bundesland. Und sogar zwischen Kreis, Gemeinde und den jeweiligen Trägern der Bildungseinrichtungen. Das betrifft unter anderem Elternbeiträge, das Mittagessensangebot, der Anteil der Kinder, die zu Hause kein Deutsch sprechen sowie die Bedarfe der Eltern und die Gruppenzusammensetzung. Im dritten ERiK-Forschungsbericht heißt es dazu: „Auffallend war hierbei die hohe Varianz zwischen den Ländern." Bundesweit konnte erfreulicherweise ein neuer Höchststand an pädagogischem Personal verzeichnet werden. Und beim Personal-Kind-Schlüssel zeigen sich ebenfalls leichte Verbesserungen.

Die Forschungsberichte des vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) geförderten Projekts „Entwicklung von Rahmenbedingungen in der Kindertagesbetreuung" (ERiK) beschreiben seit 2019 jährlich den aktuellen Stand und die Entwicklungen in verschiedenen Handlungsbereichen des bundesdeutschen Systems frühkindlicher Bildung, Betreuung und Erziehung (FBBE). Aufgrund ihrer inhaltlichen Breite, regionalen Tiefe und verschiedener umfangreicher Datenquellen sind die ERiK-Forschungsberichte einzigartig in Deutschland. Ihr Ziel ist es, empirisch begründete Aussagen über die Entwicklung von Rahmenbedingungen und damit hinsichtlich der Qualität des Systems zu treffen. Somit können konkrete Ansatzpunkte für eine verbesserte Steuerung und Gestaltung aufgezeigt werden.

Vertiefende Analysen wurden unter anderem durchgeführt mit den Befragungen der Eltern und des pädagogischen Personals. So werden als Begründung für die Nicht-Nutzung von Kindertagesbetreuungsangeboten das Alter des Kindes, der Einsatz der Großeltern oder die finanzielle Situation angegeben. Und die Befragung des Personals hat eine starke Bindung an das Berufsfeld ergeben, was im Hinblick auf den Fachkräftemangel von besonderem Interesse ist.

Der aktuelle Bericht berücksichtigt Daten für die Jahre von 2019 bis 2021. Obwohl nicht systematisch thematisiert, spiegeln die Daten auch die Auswirkungen der Corona-Pandemie wider. Die künftigen Erhebungen werden erkennen lassen, ob es systematische Unterschiede zwischen Daten aus der Corona-Pandemie gibt und denen, die später erhoben wurden.

Wenig überraschend zeigt sich angesichts der Vielfalt der untersuchten Themenbereiche und einbezogenen Kennzahlen des Monitorings, dass sich in der Gesamtschau keine einheitliche Entwicklung des Systems der FBBE über die verschiedenen Handlungsfelder hinweg ergibt. Beispielsweise sank 2021 erneut die Anzahl an Kindertagespflegepersonen in allen Ländern, außer in Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein.

Erstmals gaben die Betroffenen selbst einen Einblick. Spielerisch wurden Kinder im Alter zwischen vier und sechs Jahren zum Wohlbefinden, der Einrichtung und Mitgestaltungsmöglichkeiten befragt. Dazu mehr im nächsten ERiK-Forschungsbericht, der 2024 veröffentlicht wird. Mit ihm wechselt die jährliche Berichterstattung in einen zweijährigen Turnus und das Erscheinen von Band V ist für 2026 geplant.

- Herausgebende -
Das Deutsche Jugendinstitut (DJI) ist eines der größten sozialwissenschaftlichen Forschungsinstitute Europas. Seit 60 Jahren erforscht es die Lebenslagen von Kindern, Jugendlichen und Familien, berät Bund, Länder und Gemeinden und liefert wichtige Impulse für die Fachpraxis. Finanziert wird das DJI überwiegend aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und den Bundesländern.

Der Forschungsverbund DJI/TU Dortmund ist eine im Jahr 2002 gegründete Forschungseinrichtung an der Technischen Universität Dortmund. Seither leistet er durch empirische Analysen, wissenschaftsbasierte Dienstleistungen und Politikberatung einen wichtigen Beitrag zur quantitativen Vermessung und qualitativen Weiterentwicklung insbesondere der Kinder- und Jugendhilfe.

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Deutsches Jugendinstitut / TU Dortmund (Hg.)
ERiK-Forschungsbericht III
49,90 Euro, 368 Seiten
Artikel-Nr. I74580
ISBN (Print): 9783763974580
E-Book im Open Access

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Zusätzlich liegen die empirischen Grundlagen des Forschungsberichtes als Methodenreport vor.

Deutsches Jugendinstitut/TU Dortmund (Hg.)
ERiK-Methodological Report III
34,90 Euro, 72 Seiten
Artikel-Nr. I74573
ISBN (Print): 9783763974573
E-Book im Open Access

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Bibliografische Angaben

  • Auflage: 1
  • Erscheinungsdatum: 22.02.2024
  • Umfang: 368 Seiten
  • Artikelnr: I74580
  • ISBN (Print): 9783763974580
  • ISBN E-Book (PDF): 9783763974597
  • DOI E-Book (PDF): 10.3278/9783763974597
  • Imprint: wbv Publikation
  • Sprache: Deutsch

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