Wissenschaft weltoffen 2026
Daten und Fakten zur Internationalität von Studium und Forschung in Deutschland und weltweit
Das Projekt nutzt sowohl internationale Daten (z. B. von UNESCO, OECD und Eurostat) als auch nationale Daten (z. B. vom Statistischen Bundesamt und aus Erhebungen von DAAD und DZHW).
Der reguläre Datenbestand wird durch Schlaglichter von Gastautorinnen und Gastautoren zu aktuellen Themen ergänzt. Die fünft Schlaglichter in der diesjährigen Ausgabe beschäftigen sich mit der Messung und Entwicklung von Wissenschaftlermobilität in Europa, dem Verbleib und volkswirtschaftlichen Effekten internationaler Studierender in Deutschland, der Promovierendenstatistik als neuer Datenquelle zur Analyse von internationalen Promovierenden in Deutschland, temporärer Auslandsmobilität während der Promotion sowie Potenzialen englischsprachiger Studienangebote zur Gewinnung internationaler Fachkräfte.
Das Standardwerk wird seit 2001 gemeinsam vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) und dem Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) verfasst.
1 Internationale Studierendenmobilität
1.1 Mobilitätsentwicklung und Mobilitätsströme
1.2 Wichtige Gastländer
1.3 Wichtige Herkunftsländer
1.4 Studierendenmobilität in der EU: Struktur, Entwicklung und Stand der Zielerreichung
1.5 Studierendenmobilität im Europäischen Hochschulraum
SCHLAGLICHT
Wissenschaftlermobilität in Europa: Messung, Entwicklung und Zusammenhänge
2 Internationale Wissenschaftlermobilität und -kooperationen
2.1 Mobilitätsentwicklung und Mobilitätsströme
2.2 Wichtige Zielländer und ihre Herkunftsländerprofile
2.3 Wichtige Herkunftsländer und ihre Zielländerprofile
2.4 Internationale Wissenschaftler/innen an Hochschulen und öffentlichen Forschungseinrichtungen
2.5 Europäische Wissenschaftskooperationen im EU-Forschungsrahmenprogramm Horizont Europa
B Internationale Studierende in Deutschland
1 Internationale Studierende in Deutschland insgesamt
1.1 Mobilitätsentwicklung, Studienanfänger/innen und Bundesländer
1.2 Herkunftsregionen und Herkunftsländer
2 Internationale Studierende mit Abschlussabsicht in Deutschland
2.1 Mobilitätsentwicklung und Abschlussarten
2.2 Herkunftsregionen und Herkunftsländer
2.3 Fächergruppen
2.4 Studienkollegs
2.5 Studienbewerbungen
2.6 Studienabbruch
SCHLAGLICHT
Verbleib und volkswirtschaftliche Effekte internationaler Studierender in Deutschland
3 Internationale Studierende mit temporären studienbezogenen Aufenthalten in Deutschland
3.1 Mobilitätsentwicklung und Fächergruppen
3.2 Herkunftsregionen und Herkunftsländer
3.3 Erasmus-Aufenthalte
C Studierende aus Deutschland im Ausland
1 Studierende mit Abschlussabsicht im Ausland
1.1 Mobilitätsentwicklung und wichtige Gastländer
1.2 Fächergruppen und Abschlussarten
2 Studierende mit temporären studienbezogenen Auslandsaufenthalten
2.1 Mobilitätsentwicklung, Gastregionen und Gastländer
2.2 Bedingungsfaktoren und Aufenthaltsmerkmale
2.3 Erasmus-Aufenthalte
D Internationale Wissenschaftler/innen in Deutschland
1 Internationale Wissenschaftler/innen an Hochschulen in Deutschland
1.1 Mobilitätsentwicklung, Herkunftsregionen und Herkunftsländer
1.2 Bundesländer und Fächergruppen
1.3 Promotionen und Habilitationen
SCHLAGLICHT
Internationale Promovierende im Fokus: Die Promovierendenstatistik als neue Datenquelle
2 Internationale Wissenschaftler/innen an außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Deutschland
2.1 Mobilitätsentwicklung und Herkunftsregionen
2.2 Fächergruppen und berufliche Stellung
3 Gastwissenschaftler/innen aus dem Ausland in Deutschland
3.1 Mobilitätsentwicklung, Förderorganisationen und Gefördertengruppen
3.2 Herkunftsregionen, Herkunftsländer und Fächergruppen
3.3 Gastwissenschaftler/innen an außeruniversitären Forschungseinrichtungen
3.4 Erasmus-Gastdozent/innen
E Wissenschaftler/innen aus Deutschland im Ausland
1 Deutsche Wissenschaftler/innen an Hochschulen im Ausland
1.1 Angestelltes Wissenschaftspersonal
1.2 Promovierende
SCHLAGLICHT
Temporäre Auslandsmobilität während der Promotion: Entwicklungen im Zuge der Corona-Pandemie
2 Gastwissenschaftler/innen aus Deutschland im Ausland
2.1 Mobilitätsentwicklung, Förderorganisationen und Gefördertengruppen
2.2 Gastregionen, Gastländer und Fächergruppen
2.3 Erasmus-Gastdozent/innen
F Strukturen der Internationalisierung
1 Personal
1.1 Internationales Verwaltungspersonal an Hochschulen in Deutschland
1.2 Personal der International Offices an Hochschulen in Deutschland
2 Organisation und Finanzen
2.1 Englischsprachige Studiengänge an Hochschulen in Deutschland
2.2 Internationale Kooperationen der Hochschulen in Deutschland
2.3 Internationale Drittmittel an Hochschulen in Deutschland
SCHLAGLICHT
Vom englischsprachigen Hörsaal in den deutschen Arbeitsmarkt: Ergebnisse des ESDA-Projekts
3 Transnationale Bildungsprojekte
3.1 Standorte und Formate der TNB-Angebote deutscher Hochschulen
3.2 Merkmale der TNB-Angebote deutscher Hochschulen
Anhang
Naomi Knüttgen ist Referentin im Referat Forschung und Studien des DAAD und untersucht im Projekt Wissenschaft weltoffen die internationale Studierenden- und Wissenschaftlermobilität.
Mara Osterburg ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt Wissenschaft weltoffen sowie Leiterin des Projekts DASTAT am DZHW.
Dr. Jan Kercher ist Senior Researcher im Referat Forschung und Studien des DAAD und leitet Publikations- und Datenerhebungsprojekte zu internationaler akademischer Mobilität und Hochschulinternationalisierung.
Inessa Fuge ist Datenmanagerin am DZHW und für die Weiterentwicklung und Auswertung der Datenbank des Projekts Wissenschaft weltoffen zuständig.
Beiträge
weitere Infos
Wissenschaft weltoffen 2026: Internationale Studierendenzahlen in Deutschland erreichen neuen Höchststand
Die Internationalisierung von Studium und Forschung nimmt weiter zu: Im Wintersemester 2025/26 waren mehr als 426.000 internationale Studierende an deutschen Hochschulen eingeschrieben - ein Zuwachs von sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch die Zahl internationaler Wissenschaftler:innen an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen erreichte 2024 mit rund 87.000 einen neuen Rekordwert. »Wissenschaft weltoffen 2026« - die Langzeitstudie des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) und des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) dokumentiert diese und weitere Entwicklungen in der bereits 26. Ausgabe.
Die Ausgabe erweitert die Berichterstattung unter anderem um vertiefende Analysen zum Studienabbruch internationaler Studierender, aktuelle Daten zur Entwicklung der temporären Auslandsmobilität von Studierenden in Deutschland sowie erste Auswertungen der neuen Promovierendenstatistik des Statistischen Bundesamts. Fünf Schlaglichter greifen aktuelle Fragen auf - vom Verbleib internationaler Studierender in Deutschland bis zur Bedeutung englischsprachiger Studiengänge für die Gewinnung internationaler Fachkräfte.
Weltweit 7,3 Millionen international mobile Studierende
Die internationale Studierendenmobilität wächst nach dem pandemiebedingten Rückgang weiter. Laut UNESCO waren 2023 rund 7,3 Millionen Studierende außerhalb ihres Heimatlandes eingeschrieben. Das waren sechs Prozent mehr als im Vorjahr und 70 Prozent mehr als zehn Jahre zuvor. Die USA waren mit rund 957.000 internationalen Studierenden erneut das wichtigste Gastland, gefolgt vom Vereinigten Königreich. Deutschland gehörte mit rund 423.000 internationalen Studierenden ebenfalls zu den weltweit wichtigsten Gastländern.
Zahl internationaler Studierender in Deutschland steigt weiter
Auch in Deutschland setzt sich der Aufwärtstrend fort. Die Zahl der internationalen Studienanfänger:innen erreichte im Studienjahr 2024 mit rund 129.700 einen neuen Höchststand. Das wichtigste Herkunftsland ist inzwischen Indien: Seit dem Wintersemester 2019/20 ist die Zahl indischer Studierender um 137 Prozent gestiegen. Die meisten internationalen Studierenden mit Abschlussabsicht waren in den Ingenieurwissenschaften sowie den Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften eingeschrieben.
Internationale Wissenschaft und Promotion im Fokus
2024 waren rund 68.300 internationale wissenschaftliche und künstlerische Mitarbeiter:innen an deutschen Hochschulen beschäftigt. Seit 2019 ist ihre Zahl um 32 Prozent gestiegen. An den vier größten außeruniversitären Forschungseinrichtungen arbeiteten weitere rund 18.400 internationale Wissenschaftler:innen - mehr als doppelt so viele wie 2014. Auch bei den Promotionen zeigt sich die zunehmende Internationalisierung: 2024 wurden 6.076 Promotionen von internationalen Wissenschaftler:innen abgeschlossen, ein neuer Höchststand. Die neue Promovierendenstatistik des Statistischen Bundesamts zeigt zudem: Zusätzlich zu den etwa 32.000 eingeschriebenen internationalen Promovierenden forschen rund 19.000 nicht eingeschriebene internationale Promovierende an Hochschulen in Deutschland, ihre Gesamtzahl fällt somit deutlich höher aus als bislang messbar.
Neu in „Wissenschaft weltoffen 2026"
Die Ausgabe 2026 erweitert die Berichterstattung um neue Daten und Analysen. Erstmals wird der Studienabbruch internationaler und inländischer Studierender bis zum sechsten Fachsemester verglichen. Neue Ergebnisse der „Studierendenbefragung in Deutschland" des DZHW von 2025 ergänzen die Daten zur temporären Auslandsmobilität von Studierenden in Deutschland. Zudem ermöglicht die neue Promovierendenstatistik des Statistischen Bundesamtes erstmals detaillierte Auswertungen zu internationalen Promovierenden in Deutschland. Auch die europäische Wissenschaftskooperation im EU-Forschungsrahmenprogramm Horizont Europa wird detaillierter als in früheren Ausgaben analysiert.
Seit mehr als 25 Jahren Daten zur Internationalisierung
„Wissenschaft weltoffen" liefert seit mehr als 25 Jahren Daten, Fakten und Hintergründe zur Internationalisierung von Studium und Forschung. Die Publikation bietet Hochschulen, Wissenschaft, Politik und Medien eine fundierte Informationsgrundlage und macht aktuelle Entwicklungen und langfristige Trends sichtbar. Die komplette Studie sowie Grafiken und Tabellen stehen online zur Verfügung.
Autor:innen
Dr. Nicolai Netz ist Senior Researcher in der Abteilung Bildungsverläufe und Beschäftigung des DZHW und leitet Projekte zu räumlicher Mobilität, Bildungsentscheidungen und -renditen, mentaler Gesundheit und sozialer Ungleichheit.
Naomi Knüttgen ist Referentin im Referat Forschung und Studien des DAAD und untersucht im Projekt Wissenschaft weltoffen die internationale Studierenden- und Wissenschaftlermobilität.
Mara Osterburg ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt Wissenschaft weltoffen sowie Leiterin des Projekts DASTAT am DZHW.
Dr. Jan Kercher ist Senior Researcher im Referat Forschung und Studien des DAAD und leitet Publikations- und Datenerhebungsprojekte zu internationaler akademischer Mobilität und Hochschulinternationalisierung.
Inessa Fuge ist Datenmanagerin am DZHW und für die Weiterentwicklung und Auswertung der Datenbank des Projekts Wissenschaft weltoffen zuständig.
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Nicolai Netz, Naomi Knüttgen, Mara Osterburg, Jan Kercher, Inessa Fuge
Wissenschaft weltoffen 2026
Daten und Fakten zur Internationalisierung von Studium und Forschung in Deutschland und weltweit
142 Seiten, Oktober 2026
E-Book im Open Access
DOI: 10.3278/9783763980734
Printausgabe 29,90 Euro
Bestell-Nr. 7004002y
ISBN 9783763980741