Trauer zutrauen
Trauerbegleitung als Aufgabe professionellen Handelns
Trauer ist Anpassung an Verlust, setzt Bindung voraus und hat daher einen hohen emotionalen Anteil. Trauer wird oft als Schmerz wahrgenommen, tatsächlich auch als ein körperlicher, zeigt sich im Verhalten, aktiviert das soziale Umfeld. Trauer ist ein prozessuales Geschehen und erfordert nach Ansicht vieler Autorinnen und Autoren Arbeit. Trauer ist in einem kultur- und gesellschaftsspezifischen Rahmen verortet, welcher sich vornehmlich durch Beobachtung und Erklärung erschließt. Gerade Menschen mit visuellen und kognitiven Beeinträchtigungen profitieren daher von einer trauersensiblen Begleitung, die zuallererst einen Raum für abschiedliches Denken und Handeln bietet, Modelle für den Umgang mit diesen Gefühlen bereithält, dazu ermutigt, sich dem persönlichen Erleben des Anderen zu öffnen, und darin unterstützt, der individuellen Trauer Ausdruck zu verleihen.
Beiträge
2,00 €
6,00 €
Open Access
4,00 €
Hilfsmittelkompetenz und Ergonomie
Praktische Umsetzung am Beispiel des LWL-Berufsbildungswerkes Soest
3,00 €
2,00 €
6,00 €
2,00 €
2,00 €
3,00 €
Individuelle Bildungsplanung als Instrument zur Gestaltung inklusiver Lernsettings für Lernende mit Beeinträchtigung des Sehens
Dissertation von Wiebke Gewinn
2,00 €
Open Access
Open Access
weitere Infos
Gatzweiler, Birga (2026).Trauer zutrauen - Trauerbegleitung als Aufgabe professionellen Handelns. blind-sehbehindert, 146 (1), 123-128. Bielefeld: wbv Publikation. https://doi.org/10.3278/BSB2602W010