Auf die Haltungen kommt es an!?
Theoretische Grundlagen und empirische Ergebnisse zu einem umfassenden Professionsverständnis
Am Beispiel der Demokratiebildung zeigt der Beitrag, wie dieses erweiterte Professionsverständnis bildungssystemisch fruchtbar gemacht werden kann. Demokratie wird demokratietheoretisch als kollektive Selbstbestimmung unter den Bedingungen von Freiheit und Gleichheit bestimmt, wobei nicht Mehrheitsmeinungen, sondern ein übergeordneter Verfassungskonsens tragend sind. Für Schule folgt daraus: demokratieadäquate Organisationsstrukturen, unterrichtliche Schwerpunktsetzungen auf kontroverse Gegenwartsfragen sowie Lehrpersonen als Wertebotschafter, die den Beutelsbacher Konsens einlösen, Diskursräume öffnen und Meinungsbildung statt Meinungsüberwältigung ermöglichen.
Insgesamt argumentiert der Beitrag, dass ohne die systematische Kultivierung professioneller Haltungen keine nachhaltige Verbesserung von Unterrichtsqualität und damit keine Stärkung demokratischer Bildungsprozesse möglich ist.
Beiträge
Auf die Haltungen kommt es an!?
Theoretische Grundlagen und empirische Ergebnisse zu einem umfassenden Professionsverständnis
Wie biografische Prägungen lehrberufliche Handlungsmuster beeinflussen
Eine Übungsreihe zur Biografischen (Habitus)Reflexion
Professionalisierungsprozesse entwicklungsorientiert begleiten
Zu Herausforderungen der Ausbildungsgestaltung in einer doppelten Anforderungsstruktur
Ausgebildet für die Praxis!?
Chancen und Herausforderungen im Vorbereitungsdienst Sonderpädagogik sowie im ersten Dienstjahr
Auf die (Denk-)Haltung kommt es an
Growth Mindset und adaptives KI-Feedback in der (Lehrkräfte-)Bildung
Wenn Verhalten Schule macht
(Auffälliges) Verhalten als Auftrag pädagogischer Professionalisierung und schulischer Transformation
Wider die Trennung von Lernen und Leisten
Kritische Anmerkungen zum Verhältnis von Lern- und Prüfungskultur
Kann man der KI vertrauen?
Lernumgebungen für den Mathematikunterricht der Grundschule – ein Workshop beim 59. BAK-Seminartag in Saarbrücken
Geht es um die Sache?
Sachdidaktisches Handeln zwischen thematischer Einbettung und erzwungener Zurückhaltung