Zur Mediengeschichte der Erwachsenenbildung
Verhältnisse von Gesellschaft, Selbst und Wissen
In dem Beitrag wird mit der Geschichte der Erwachsenenbildung als Mediengeschichte nachgezeichnet, wie sich das Verhältnis von Gesellschaft, Subjekt und Wissen mit den jeweiligen medialen Entwicklungen transformiert. Mit dem Bildungsbegriff des Mittelalters entdeckte sich das Selbst als Medium, entwickelte zunehmend in den nächsten Jahrhunderten mediale Weltbezüge, bis es im 20. Jahrhundert als zu affizierendes Subjekt in den Mittelpunkt rückte. In der Moderne lässt sich über erwachsenenpädagogische Medienpraktiken die Zentrierung von Wissensdemokratisierung und Ökonomisierung finden. Zukunftsfragen im Kontext von KI erscheinen dann als Abgrenzungsherausforderung.
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Klinge, Denise (2026). Zur Mediengeschichte der Erwachsenenbildung: Verhältnisse von Gesellschaft, Selbst und Wissen. Hessische Blätter für Volksbildung, 76(2), 45-55. Bielefeld: wbv Publikation. https://doi.org/10.3278/HBV2602W006