Orientierung und Mobilität im inklusiven Schulalltag
Obwohl O&M im inklusiven Setting als fächerübergreifendes Prinzip und im Rahmen individuellen Unterrichts angelegt ist, zeigen Beobachtungen im Zuge der Qualifizierung von Rehabilitationsfachkräften, dass die praktische Umsetzung häufig in Form einzelner, anlassbezogener Schulungen erfolgt. Diese finden meist in Randzeiten des Schulalltags statt, konkurrieren mit fachlichen Unterrichtsinhalten und lassen wenig Raum für den systematischen Aufbau übertragbarer Grundfertigkeiten. Damit entsteht eine strukturelle Lücke zwischen pädagogischem Anspruch und schulischer Praxis. Der Beitrag setzt hier an und untersucht, wie O&M-Inhalte nachhaltiger und alltagsintegrierter im inklusiven Unterricht verankert werden können, um die individuelle Handlungsfähigkeit sehbeeinträchtigter Lernender langfristig zu stärken.
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Gewinn, Wiebke (2026). Orientierung und Mobilität im inklusiven Schulalltag. blind-sehbehindert, 146(1), 27-40. Bielefeld: wbv Publikation. https://doi.org/10.3278/BSB2601W005