Supervision als Primärprävention in der Landwirtschaft
Wenn Durchhalten nicht mehr reicht
Nachhaltigkeits- und Transformationsdebatten zur Landwirtschaft fokussieren häufig Technik, Umwelt- und Tierwohlfragen, die soziale Dimension bleibt dagegen oft unterbelichtet. Gleichzeitig verdichten sich Veränderungsdruck, ökonomische Unsicherheit und bürokratische Anforderungen in einem Arbeitsfeld, in dem Beruf, Familie und Betrieb häufig ineinandergreifen.
Der Beitrag skizziert zentrale Belastungsfaktoren und Hinweise zur psychischen Belastungslage von Landwirt:innen in Deutschland und diskutiert, warum bestehende Hilfen häufig spät oder gar nicht genutzt werden. Supervision wird als ergänzender, primärpräventiver Ansatz vorgestellt, der Rollen-, Beziehungs- und Entscheidungsprozesse im Betrieb reflektierbar macht und sozialer Isolation entgegenwirken kann.
Der Beitrag skizziert zentrale Belastungsfaktoren und Hinweise zur psychischen Belastungslage von Landwirt:innen in Deutschland und diskutiert, warum bestehende Hilfen häufig spät oder gar nicht genutzt werden. Supervision wird als ergänzender, primärpräventiver Ansatz vorgestellt, der Rollen-, Beziehungs- und Entscheidungsprozesse im Betrieb reflektierbar macht und sozialer Isolation entgegenwirken kann.
Beiträge
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weitere Infos
Hoenninger, Michael (2026). Supervision als Primärprävention in der Landwirtschaft: Wenn Durchhalten nicht mehr reicht. dvb forum, 65(1), 46-49. Bielefeld: wbv Publikation. DOI: https://doi.org/10.3278/DVB2601W009