Beratung von Geisteswissenschaftler:innen im Jobcenter
Integrationsarbeit zwischen Fachidentität, Aktivierungslogik und Arbeitsmarktstruktur
Die Beratung geisteswissenschaftlich qualifizierter Leistungsberechtigter im Jobcenter ist ein spezifisches Handlungsfeld beschäftigungsorientierter Arbeit, das im öffentlichen Diskurs häufig unterschätzt wird. Der Beitrag analysiert diese Zielgruppe vor dem Hintergrund aktivierender Sozialpolitik, segmentierter Arbeitsmärkte und berufsbiografischer Passungsprobleme. Auf Basis arbeitsmarktsoziologischer, motivationspsychologischer und organisationssoziologischer Perspektiven wird gezeigt, dass sich Beratungsanforderungen weniger aus fehlender Qualifikation als aus der Übersetzung generischer Kompetenzen in arbeitsmarktgängige Profile, aus Statusdissonanzen sowie aus institutionellen Steuerungslogiken ergeben. Der Artikel zeigt praxisbezogene Handlungsempfehlungen in der Beratung von Geisteswissenschaftler:innen im Jobcenter auf und macht deutlich, wo die Herausforderungen, Möglichkeiten und Chancen gelingender Beratungstätigkeit liegen.
Beiträge
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Mit dem Vorhang zu mehr Chancengleichheit
Strukturelle „Fallen“ und Verhaltensdesign in der Berufsberatung
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Eigenverantwortung, Kompetenzaufbau, Profilbildung
Geisteswissenschaftler:innen auf dem Weg in den Beruf
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Beratung von Geisteswissenschaftler:innen im Jobcenter
Integrationsarbeit zwischen Fachidentität, Aktivierungslogik und Arbeitsmarktstruktur
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weitere Infos
Nixdorf, Christian Philipp (2026). Beratung von Geisteswissenschaftler:innen im Jobcenter: Integrationsarbeit zwischen Fachidentität, Aktivierungslogik und Arbeitsmarktstruktur. dvb forum, 65(1), 25-32. Bielefeld: wbv Publikation. DOI: https://doi.org/10.3278/DVB2601W004