KI-unterstützte Programmierung mittels ergebniszentrierter Fehlerklassifikation. Potenziale zur Schaffung neuer Lernräume
die hochschullehre 18/2026
Programmierkenntnisse gewinnen in technischen Studiengängen zunehmend an Bedeutung. Jedoch stehen in Programmierübungen häufig zu wenige Tutor:innen zur Verfügung, die die Studierenden beim Lösen der Programmieraufgaben unterstützen. Deshalb wird ein KI-System entwickelt, das die Studierenden jederzeit und individuell beim Lösen der Programmierübungen unterstützt. Im Gegensatz zu klassischen Ansätzen analysiert das KI-System nicht den programmierten Code, sondern fokussiert sich auf die Zwischen- und Endergebnisse (z. B. erzeugte Daten, Plots). Anhand dieser gibt das KI-System Hinweise und Erklärungen, um das selbstständige Arbeiten und kritische Denken ohne Musterlösung zu fördern. Ein erster Prototyp wurde im Rahmen einer Programmierübung eingesetzt und mit positiver Resonanz evaluiert.
Dr. Sebastian Stemmler. RWTH Aachen University, Institut für Regelungstechnik, Aachen, Deutschland; Orchid-ID: 0009-0003-2079-3431; E-Mail: s.stemmler@irt.rwth-aachen.de
Jens Ahlers. RWTH Aachen University, Institut für Regelungstechnik, Aachen, Deutschland; E-Mail: j.ahlers@rwth-aachen.de
Robert Göllinger. RWTH Aachen University, Institut für Regelungstechnik, Aachen, Deutschland; E-Mail: r.goellinger@rwth-aachen.de
Jens Ahlers. RWTH Aachen University, Institut für Regelungstechnik, Aachen, Deutschland; E-Mail: j.ahlers@rwth-aachen.de
Robert Göllinger. RWTH Aachen University, Institut für Regelungstechnik, Aachen, Deutschland; E-Mail: r.goellinger@rwth-aachen.de