Alexandra Brutzer

Neue Qualifizierungsansätze für die berufliche Bildung

Konzepte für niedrigschwellige Qualifizierung am Beispiel Hauswirtschaft

Band-Nr.: 29

Reihe: Berufsbildung, Arbeit und Innovation - Dissertationen und Habilitationen

Artikelnummer: 6004427

Print:
2014, 239 Seiten, 39,00 €
 
ISBN: 978-3-7639-5433-9
E-Book:
2014, 239 Seiten, 39,00 €
 
ISBN: 978-3-7639-5434-6
DOI: 10.3278/6004427w
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Pressetext
Wer Fachkräfte sucht muss sich häufig neu orientieren: Da die Zahl junger Menschen mit guten bis sehr guten Ausgangsvoraussetzungen zurückgeht, rücken Personen mit weniger guten Voraussetzungen in den Blick. Niedrigschwellige Qualifizierungen können dieser Gruppe besonders im Bereich  …mehr
Wer Fachkräfte sucht muss sich häufig neu orientieren: Da die Zahl junger Menschen mit guten bis sehr guten Ausgangsvoraussetzungen zurückgeht, rücken Personen mit weniger guten Voraussetzungen in den Blick. Niedrigschwellige Qualifizierungen können dieser Gruppe besonders im Bereich personenbezogene Dienstleistunden neue Perspektiven eröffnen. Der Band "Neue Qualifizierungsansätze für die berufliche Bildung" stellt Konzepte sowie Implementierungs- und Anwendungsmöglichkeiten für niedrigschwellige Qualifizierung in der beruflichen Bildung vor. Das Fazit: Bei personenbezogenen Dienstleistungen können niedrigschwellige Qualifizierungen junge Menschen mit ungünstigen Voraussetzungen an eine Ausbildung/Erwerbsarbeit heranführen. Handlungsbedarf besteht bei der Gestaltung der Übergänge, der Anrechnung erworbener Kompetenzen sowie bei der Professionalisierung des Personals in der berufspädagogischen Integrationsförderung.

Die empirischen und konzeptionellen Befunde stammen aus dem Modellprojekt BertHa "Kompetenzentwicklung für haushaltsnahe Dienstleistungen. Berufliche Qualifizierung - Anerkannte Zertifizierung" der Universität Gießen, an dem die Autorin unter der Leitung von Marianne Friese mitgewirkt hat. Die Erkenntnisse, die im Kontext des Forschungsschwerpunktes gewonnenen werden konnten, waren besonders für die präsentierten theoretischen Befunde wertvoll.
Autor:in/Herausgeber:in

Alexandra Brutzer ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur Berufspädagogik/Didaktik der Arbeitslehre der Justus-Liebig-Universität Gießen.

Aus dem Inhalt (u.a.)

1 Einleitung

2 Niedrigschwelligkeit in der beruflichen Bildung
2.1 Fachkräftebedarf
2.2 Begriffliche und konzeptionelle Eckpunkte
2.3 Bildungspolitische Reformdiskurse, Ordnungsrecht und Instrumente
2.4 Zentrale Erkenntnisse und Entwicklungsfelder

3 Berufsfeld Hauswirtschaft: Strukturen und Problemfelder
3.1 Genealogie des Berufsfeldes
3.2 Aus- und Weiterbildung im Berufsfeld
3.3 Empirische Entwicklungen: Ausbildungs- und Arbeitsmarkt im Berufsfeld
3.4 Problemfelder
3.5 Zentrale Erkenntnisse und Entwicklungsfelder

4 Niedrigschwellige Qualifizierung im Berufsfeld Hauswirtschaft: Evaluationsbefunde des Modellprojektes BertHa
4.1 Das Modellprojekt BertHa
4.2 Methodischer Zugang
4.3 Ergebnisse der Evaluation auf konzeptioneller Ebene
4.4 Ergebnisse der Evaluation auf individueller Ebene
4.5 Zentrale Erkenntnisse, Entwicklungsfelder und Handlungsempfehlungen

5 Zusammenfassung und Handlungsbedarf

6 Literaturverzeichnis

7 Anhang
7.1 Zehn Leitlinien IKBB
7.2 Der Arbeitsmarkt für hauswirtschaftliche Fach- und Führungskräfte
7.3 Leistungsbereiche der Hauswirtschaft
7.4 Kompetenzanforderungen in der Hauswirtschaft
7.5 Genealogie Hauswirtschafter/-in
7.6 Hauswirtschaftlicher Qualifizierung auf Hochschulniveau - Standorte
7.7 Lehramt an beruflichen Schulen, Fachrichtung Hauswirtschaft und Ernährung
7.8 Datenbasis
7.9 Übersicht der zuständigen Stellen/Kammern für die Hauswirtschaft
7.10 Nationale Klassifikationssysteme
7.11 Heterogenität der hauswirtschaftlichen Abschlüsse am Beispiel derBerufsfachschule
7.12 Heterogenität der hauswirtschaftlichen Abschlüsse am Beispiel der Fachschule
7.13 Verwandte Berufe der Hauswirtschaft
7.14 DQR-Matrix Berufsfeld Hauswirtschaft