… es war, als ob wir zuvor gar nicht gelebt hätten
Dimensionen der Hilfe für Verfolgte des Nationalsozialismus in Hamburg 1933–1945
Der Sammelband untersucht die Beweggründe der Helfenden von Verfolgten im Nationalsozialismus zwischen 1933 und 1945. Im Mittelpunkt stehen Motive, Handlungsspielräume und soziale Konstellationen, die solidarisches Handeln ermöglichten, auch jenseits klassischer Widerstandsnarrative. Neben der Unterstützung für Jüdinnen und Juden werden weitere Opfergruppen, insbesondere von Euthanasie bedrohte Menschen, einbezogen.
Die Beiträge verbinden historische Fallstudien aus Hamburg und darüber hinaus mit sozialpsychologischen und biografischen Analysen. Untersucht werden Netzwerke, familiäre Interventionen und Formen der Verweigerung im institutionellen Kontext.
Die Publikation richtet sich an Historiker:innen, Sozialwissenschaftler:innen sowie an NS-Forschungsstellen, Archive und Gedenkstätten.
Die Beiträge verbinden historische Fallstudien aus Hamburg und darüber hinaus mit sozialpsychologischen und biografischen Analysen. Untersucht werden Netzwerke, familiäre Interventionen und Formen der Verweigerung im institutionellen Kontext.
Die Publikation richtet sich an Historiker:innen, Sozialwissenschaftler:innen sowie an NS-Forschungsstellen, Archive und Gedenkstätten.
Vorwort
Beate Meyer
Einleitung
Eva Ursula Lindemann
Widerstand neu denken - Anregungen aus Sicht der Sozialpsychologie
Susanne Beer / Harald Welzer
Wo ist Prostitution in der Geschichte des Holocaust? Nachdenken anhand einer Rettungsgeschichte
Anna Hájková
Aracy Moebius de Carvalho Tess: Eine Gerechte in den Tropen
Mônica Raisa Schpun
Seitenstück zur Rettungstätigkeit Aracy de Carvalho Tess
Sabine Brunotte
Von Hamburg nach Dänemark:Jacob Katzenstein und die Rettung über den Øresund
Erika Hirsch
Die sogenannte Euthanasie. Hilfe durch Angehörige für die nach Meseritz-Obrawalde verlegten Hamburger Psychiatriepatientinnen und -patienten
Gabriele von Malottki
»Ich ziehe es daher vor, die Kinder, solange das Haus hier noch steht, hier zu behalten
Ursula Pietsch
»Euthanasie«-Verweigerinnen im Kinderkrankenhaus Rothenburgsort. Biografische Skizzen zu vier Ärztinnen, denen es gelang, sich dem Mordauftrag zu entziehen
Andreas Babel
Dialog zum Hinterzimmer
Nele Lipp
Beate Meyer
Einleitung
Eva Ursula Lindemann
Widerstand neu denken - Anregungen aus Sicht der Sozialpsychologie
Susanne Beer / Harald Welzer
Wo ist Prostitution in der Geschichte des Holocaust? Nachdenken anhand einer Rettungsgeschichte
Anna Hájková
Aracy Moebius de Carvalho Tess: Eine Gerechte in den Tropen
Mônica Raisa Schpun
Seitenstück zur Rettungstätigkeit Aracy de Carvalho Tess
Sabine Brunotte
Von Hamburg nach Dänemark:Jacob Katzenstein und die Rettung über den Øresund
Erika Hirsch
Die sogenannte Euthanasie. Hilfe durch Angehörige für die nach Meseritz-Obrawalde verlegten Hamburger Psychiatriepatientinnen und -patienten
Gabriele von Malottki
»Ich ziehe es daher vor, die Kinder, solange das Haus hier noch steht, hier zu behalten
Ursula Pietsch
»Euthanasie«-Verweigerinnen im Kinderkrankenhaus Rothenburgsort. Biografische Skizzen zu vier Ärztinnen, denen es gelang, sich dem Mordauftrag zu entziehen
Andreas Babel
Dialog zum Hinterzimmer
Nele Lipp
Eva Lindemann, geb. 1958, arbeitet als freie Lektorin, Publizistin und Dozentin. Sie lehrt kreatives und autobiografisches Schreiben mit Schwerpunkt Kriegskinder und war bis 2025 Referentin für Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising bei den hoffnungsorten hamburg/Verein für Innere Mission - Stadtmission Hamburg.
weitere Infos
Lindemann, Eva (Hg.)(2026). ... es war, als ob wir zuvor gar nicht gelebt hätten: Dimensionen der Hilfe für Verfolgte des Nationalsozialismus in Hamburg 1933-1945. Bielefeld: wbv Publikation.