Nora Hoffmann, Fridrun Freise

Zwischen Mangelbewältigung und Entwicklungs-Freiraum

Eine quantitative Bestandsaufnahme deutscher Schreibzentren

Einrichtungen zur Unterstützung Studierender beim Aufbau akademischer Schreibkompetenz haben sich in den letzten 30 Jahren an deutschen Hochschulen stark ausgebreitet. Mittlerweile ist Deutschland daher weltweit das Land mit der dritthöchsten Anzahl solcher Schreibzentren (nach den USA und Kanada, vgl. Bromley, 2023, S. 13). Dennoch werden Schreibzentren in der deutschen Hochschulöffentlichkeit und -politik bislang kaum wahrgenommen. Der Artikel möchte daher dazu beitragen, deren Aufgaben und Bedarf empirisch fundiert sichtbar zu machen. Hierfür präsentiert er zentrale Ergebnisse einer quantitativen Umfrage unter Schreibzentren an deutschen Hochschulen von 2023, an der sich 77 von 146 bestehenden Zentren beteiligten. Deren Aufgabenspektrum und finanzielle, personelle und räumliche Ausstattung werden vorgestellt und mit dem US-amerikanischen Vorbild sowie europäischen Entwicklungen verglichen. Abschließend wird diskutiert, welche Möglichkeiten der Weiterentwicklung deutscher Schreibzentren denkbar sind, um ihnen in Anbetracht der zusätzlichen Anforderungen durch den Einzug generativer KI ins akademische Schreiben künftig eine qualitative Arbeit zu ermöglichen.

weitere Infos

Hoffmann, N. & Freise, F. (2026). Zwischen Mangelbewältigung und Entwicklungs-Freiraum. Eine quantitative Bestandsaufnahme deutscher Schreibzentren. die hochschullehre, Jahrgang 12/2026. DOI: 10.3278/HSL2627W.

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Bibliografische Angaben

  • Reihe: die hochschullehre
  • Band: 12
  • Auflage: 1
  • Erscheinungsdatum: 20.07.2026
  • Umfang: 14 Seiten
  • Artikelnr: HSL2627W
  • DOI (E-Paper): 10.3278/HSL2627W
  • Imprint: wbv Publikation
  • Sprache: Deutsch
  • Lizenzhinweis: Creative Commons Namensnennung-Share Alike 4.0 International
  • Autor(en): Nora Hoffmann, Fridrun Freise

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