Karina Pauls (Hg.)

Schnittstelle Kunstunterricht

Skulptur - Konzeption - Technik

Die Suche nach einer neuen Form gehört zu den Grundfragen der Bildhauerei. Welche Orientierungspunkte gibt es? Sind Naturvorbilder vorhanden oder gehen Formen eher zufällig aus einem experimentellen Umgang mit Materialien hervor?
Im Fokus der Beiträge dieses Bandes stehen Momente, die den künstlerischen Prozess initiieren können und sich somit als gedankliche Ausgangspunkte für die Gestaltung von Lehr-Lern-Settings eignen. Skulptur wird dabei in ihrer Vernetztheit mit anderen, angrenzenden Disziplinen betrachtet. Der Blick wird über die Gattungsgrenzen hinaus in Richtung Malerei, Architektur, Design und Physik geöffnet. Beleuchtet werden verschiedene Ebenen, auf denen die Beziehung zu anderen Disziplinen für den künstlerischen Prozess relevant werden kann - als Bezugsfeld, durch das der Blick für die eigene Konzeption geschärft wird, als Anlass für neue Bildfindungen oder als Quelle für neue Verfahren, die in der Kunst Anwendung finden können. Ein Beispiel aus der Lehrpraxis gibt Einblicke in grundlegende didaktische Überlegungen zum Aufbau eines Lehr-Lern-Settings im Bereich der Skulptur.

Band 3 dieser mehrbändigen Reihe knüpft mit einer Schwerpunktsetzung auf disziplinübergreifende Bezugsfelder an die ersten beiden Bände an, in denen Wege der Vermittlung von Skulptur über eine Auseinandersetzung mit der Skulptur als Gattung (Band 1) sowie über Materialen und Prozesse (Band 2) erschlossen werden.
Vorwort
Zeichnen, Malen und dann noch irgendwas aus dem Bereich Skulptur: Gegenständlichkeit als Handlungsfeld
Einen Stein ins Wasser werfen ...
Fake Architecture - Myriam Resch und Karina Pauls im Gespräch über Architektur und Malerei
Physikalische Phänomene in der Skulptur und ihre Potenziale für fächerverbindenden Kunst- und Physikunterricht
Prof.in Dr.in Karina Pauls (1977) lehrt Kunst und ihre Didaktik, Schwerpunkt Bildhauerei, an der Universität Paderborn. Sie forscht zu Gestaltungsprozessen und Kontexten des Themas Skulptur im Kunstunterricht, untersucht Handlungsfelder an der Schnittstelle von Kunstpraxis, Kunstwissenschaft und Kunstpädagogik. Zu ihren weiteren Forschungsschwerpunkten gehören Räume in der Kunst.

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Didaktische Zugänge für ein Kunstfeld im Wandel

Wie sich die Ausdrucksform „Skulptur" im Kunstunterricht erschließen lässt, ist die Kernfrage des Sammelbandes. Die Autorinnen beschreiben die Spannungsfelder von Gegenständlichkeit, Bewegung, Raum, künstlerischem Handeln und Rezeption, wobei der Körper in Öffnungsprozessen von Skulpturen eine besondere Rolle spielt.

Am Beispiel des Werks der zeitgenössischen Künstlerin Rebecca Horn beschreibt die Kunstdidaktikerin Karina Pauls mögliche didaktische Zugänge, die sich aus der Auseinandersetzung mit Skulpturen ergeben. Svenja Langer analysiert das eigene künstlerische Handeln als Spurensuche, aus der Zusammenhänge sichtbar werden, die auch die Arbeiten Rebecca Horns erschließen können. Abschließend wird eine konkrete Lehr-Lern-Situation zur Annäherung an ein komplexes Feld vorgestellt.

Die Reihe „Schnittstelle Kunstunterricht" präsentiert Bezugspunkte durch die Gestaltung von Kunstunterricht aus einer didaktischen Perspektive.

Pauls, Karina (Hg.) (2026). Schnittstelle Kunstunterricht: Skulptur - Konzept - Technik. Bielefeld: ATHENA bei wbv. https://doi.org/10.3278/9783763980130

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Bibliografische Angaben

  • Reihe: Schnittstelle Kunstunterricht
  • Band: 3
  • Auflage: 1
  • Erscheinungsdatum: 03.08.2026
  • Umfang: 104 Seiten
  • Artikelnr: I80147
  • ISBN (Print): 9783763980147
  • ISBN E-Book (PDF): 9783763980130
  • Imprint: Athena bei wbv
  • Sprache: Deutsch
  • Herausgeber: Karina Pauls

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