Ariane Baderschneider, Philip Zerweck, Sarah E. DeTroy, Heiko Weber

Nachhaltigkeit in der Berufsbildung

Verstehen, Gestalten, Verankern

Bildungsanbieter und Trainer:innen stehen vor der Aufgabe, Nachhaltigkeit systematisch in die berufliche Bildung zu integrieren. Dieser Leitfaden richtet sich an Bildungsakteure, die berufliche Qualifizierung umsetzen, und gibt ihnen Orientierung für die Verankerung von Beruflicher Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BBNE) in ihrer Praxis.

Er erläutert zentrale Konzepte - von den 17 Zielen der Nachhaltigen Entwicklung (Sustainable Development Goals - SDGs) und den drei Nachhaltigkeitsdimensionen bis zu den gesetzlich verpflichtenden Standardberufsbildpositionen - und zeigt, wie BBNE didaktisch wirksam umgesetzt werden kann.

Dabei werden unterschiedliche didaktische Ansätze (instrumentell, emanzipatorisch, transformativ), der Beutelsbacher Konsens sowie erfahrungsbasierte Methoden wie Gamification vorgestellt. Weiterhin werden Innovationsstrategien für ein zukunftsfähiges Angebotsportfolio behandelt.

Praxisimpulse stammen aus dem Projekt BBNE-EcoNet, das Betriebe und Bildungseinrichtungen bei der nachhaltigen Transformation begleitet hat.
1 Warum Berufliche Bildung für Nachhaltige Entwicklung jetzt zählt - ein Leitfaden für die Bildungspraxis

2 Nachhaltige Entwicklung verstehen - das Fundament für eine moderne Berufsbildung
2.1 Nachhaltige Entwicklung
2.2 Die 17 Nachhaltigkeitsziele (SDGs) der Vereinten Nationen als Orientierungsrahmen
2.3 Bildung als Schlüssel der Transformation
2.4 Die drei Dimensionen der Nachhaltigkeit
2.5 Wie Nachhaltigkeit konkret wird - die drei Strategien für berufliches Handeln
2.6 Nachhaltigkeit in Aus- und Weiterbildung - die Standardberufsbildposition "Umweltschutz und Nachhaltigkeit"

3 BBNE wirksam umsetzen: Wie nachhaltiges Lernen in der Praxis gelingt
3.1 Kompetenzen der (B)BNE - BBNE ist mehr als Wissen vermitteln
3.2 BBNE-Didaktik: instrumenteller, emanzipatorischer & transformativer Ansatz
3.3 Überwältigungsverbot, Kontroversitätsgebot und Lernendenorientierung - der Beutelsbacher Konsens
3.4 Die Wissen-Handlungslücke - oder wie Wissen zum Handeln führt
3.5 Gamification für BBNE - mehr als nur Spielen

4 BBNE als Innovationstreiber - drei Tipps für ein innovatives Produktportfolio
4.1 Tipp 1: Hohe Nutzerzentrierung durch Design Thinking
4.2 Tipp 2: Von der Idee in den Markt - Diffusion als Motor für BBNE-Innovation
4.3 Tipp 3: Die Ansoff-Matrix als Orientierungsrahmen strategischer Innovationsentscheidungen für Bildungseinrichtungen

5 BBNE in der betrieblichen Praxis - Good Practices und Transferimpulse
5.1 Das waren die zentralen Erkenntnisse
5.2 Ausgewählte Unternehmensbeispiele aus dem Projekt BBNE-EcoNet
5.3 Weitere Hilfen
Ariane Baderschneider ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am f-bb. Im Projekt BBNE-EcoNet koordiniert sie die Zusammenarbeit der Projektpartner und begleitet Weiterbildungsanbieter bei Design-Thinking-Prozessen. Zudem beschäftigt sie sich mit Gamification.
Dr. Philip Zerweck ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am f-bb. Im Projekt BBNE-EcoNet bringt er seine Expertise im Design-Thinking ein und entwickelt Qualifizierungsangebote. Sein Schwerpunkt liegt auf der Qualifizierung von Multiplikator*innen.
Dr. Sarah E. DeTroy ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am f-bb. Im Projekt BBNE-EcoNet verbindet sie psychologische und lerntheoretische Erkenntnisse mit der Praxis. Ihre Schwerpunkte sind Gamification sowie Workshops und Qualifizierungen.
Heiko Weber ist Projektkoordinator am f-bb und leitet das Kompetenzfeld „Berufsbildung im Wandel". Im Projekt BBNE-EcoNet verantwortet er die Projektsteuerung und -planung. Seine Schwerpunkte sind BBNE und nachhaltige Lernorte.

weitere Infos

Baderschneider, Ariane; Zwerweck, Philip, DeTroy, Sarha & Weber, Heiko (2026). Nachhaltigkeit in der Berufsbildung - Verstehen, Gestalten, Verankern (1. Aufl.). Bielefeld: wbv Publikation. https://doi.org/10.3278/9783763980550

Buch

19,90 €

Dieses Produkt erscheint am 15. November 2026

bestellbar

Ebenso verfügbar als:

E-Book (PDF)
E-Book (PDF)
im Open Access

Bibliografische Angaben

Artikel weiterempfehlen