Medienpsychologie
Theorien, Wirkungen und digitale Dynamiken
Das Lehrwerk analysiert, wie Medien unser Denken, Fühlen und Handeln prägen.
Medienpsychologie bietet einen systematischen Überblick über klassische Medienwirkungsmodelle und aktuelle digitale Dynamiken. Es verbindet etablierte Ansätze wie Uses and Gratifications oder Schweigespirale mit Konzepten wie FOMO, Filterblasen und soziale Vergleichsprozesse. Eigene Theoriemodelle - darunter Influencer Illness, Election Disruption und Konfliktfelder der Wahrnehmung und Kommunikationsvermittlung - werden wissenschaftlich eingeordnet. Der Aufbau führt von Grundlagen über Theorien und Medienkontexte bis zu Anwendung, Medienkompetenz, digitaler Ethik und sozialer Verantwortung. Abschließend richtet sich der Blick auf die zukünftige Positionierung der Medienpsychologie im wissenschaftlichen Diskurs.
Das Werk richtet sich an Studierende der Medien-, Kommunikations- und Psychologiewissenschaften sowie an Lehrende und Fachkräfte in Medienbildung, Journalismus, Pädagogik und politischer Kommunikation.
Medienpsychologie bietet einen systematischen Überblick über klassische Medienwirkungsmodelle und aktuelle digitale Dynamiken. Es verbindet etablierte Ansätze wie Uses and Gratifications oder Schweigespirale mit Konzepten wie FOMO, Filterblasen und soziale Vergleichsprozesse. Eigene Theoriemodelle - darunter Influencer Illness, Election Disruption und Konfliktfelder der Wahrnehmung und Kommunikationsvermittlung - werden wissenschaftlich eingeordnet. Der Aufbau führt von Grundlagen über Theorien und Medienkontexte bis zu Anwendung, Medienkompetenz, digitaler Ethik und sozialer Verantwortung. Abschließend richtet sich der Blick auf die zukünftige Positionierung der Medienpsychologie im wissenschaftlichen Diskurs.
Das Werk richtet sich an Studierende der Medien-, Kommunikations- und Psychologiewissenschaften sowie an Lehrende und Fachkräfte in Medienbildung, Journalismus, Pädagogik und politischer Kommunikation.
Vorwort
Teil I: Grundlagen der Medienpsychologie
Kapitel 1 Definition, Ziele und Relevanz der Medienpsychologie
1.1 Definition und interdisziplinäre Einordnung
1.2 Relevanz im digitalen Zeitalter
1.3 Begriffsformen in der Medienpsychologie
Übungsaufgaben zu Kapitel 1
Kapitel 2 Kommunikation & Wahrnehmung
2.1 A Mathematical Theory of Communication (Shannon & Weaver)
2.2 Formula of Communication: Who says what in which channel to whom with what effect? (Lasswell)
2.3 Medien als Wahrnehmungs- und Vermittlungsinstanz
2.4 Forschungsmethoden in der Medienpsychologie
Übungsaufgaben Kapitel 2
Teil II: Klassische und moderne Theorien der Medienwirkung und Kommunikation
Kapitel 3 Klassische Medienwirkung & Kommunikationsstörungen
3.1 Two-Step Flow of Communication (Lazarsfeld et al.)
3.2 Theorie der Schweigespirale (Noelle-Neumann)
3.3 Cultivation Theory (Gerbner et al.)
3.4 Agenda-Setting Theory (McCombs & Shaw)
3.5 Framing Theory (Entman & Iyengar)
3.6 Priming - ein kognitionspsychologischer Wirkungsansatz (Iyengar, Peters & Kinder)
3.7 Elaboration Likelihood Model (Petty & Cacioppo)
3.8 Uses and Gratifications Approach (Blumler & Katz)
3.9 Konfliktfelder der Wahrnehmung und Kommunikationsvermittlung (Hermanni)
Übungsaufgaben Kapitel 3
Kapitel 4 Wissenschaftliche Konzepte für digitale Medien & soziale Netzwerke
4.1 Filter Bubble Hypothesis (Pariser)
4.2 Echo Chamber Hypothesis (Sunstein)
4.3 Fear of Missing Out (Przybylski et al.)
4.4 Social Comparison Theory (Festinger)
4.5 Online Disinhibition Effect (Suler)
4.6 Reinforcing Spirals Model (Slater)
4.7 Influencer Illness - Eine theoretisch fundierte Betrachtung eines neuartigen Abhängigkeitsphänomens im digitalen Zeitalter (Hermanni)
4.8 Modelle der Social-Media-Kommunikation - medienpsychologische Perspektiven auf kommerzielle und gemeinwohlorientierte Einflussprozesse (Hermanni)
Übungsaufgaben Kapitel 4
Teil III: Psychologische Perspektiven auf Politik, Gesellschaft und Entertainment
Kapitel 5 Politische Kommunikation & digitale Manipulation
5.1 Anwendung klassischer Theorien in digitalen Kontexten
5.2 Microtargeting und Behavioral Advertising
5.3 October Surprise: Politische Überraschungseffekte in Wahlkämpfen (Sick)
5.4 Election Disruption - ein analytischer Ansatz der politischen Kommunikation (Hermanni)
5.5 Psychologische Kriegsführung und mediale Einflussoperationen (Hermanni)
Übungsaufgaben Kapitel 5
Kapitel 6 Medienpsychologische Effekte auf Individuum und Gesellschaft
6.1 Medienwirkung auf Emotionen, Kognition und Verhalten
6.2 Medien und mentale Gesundheit
6.3 Polarisierung, Desinformation und Vertrauensverlust
6.4 Emojis als funktionaler Ersatz nonverbaler Face-to-Face-Kommunikation
Übungsaufgaben Kapitel 6
Kapitel 7 Audiovisuelle Medien und Unterhaltungspsychologie
7.1 Emotionale Reaktionen auf Film und Fernsehen
7.2 Gewalt und Empathie
7.3 Gamification, Immersion (Eintauchen) und digitale Spiele
7.4 Digitale Dating-Apps zwischen Unterhaltung und Selbstpräsentation
Übungsaufgaben Kapitel 7
Teil IV: Zukunftsperspektiven und Medienkompetenz
Kapitel 8 Zukunft der Medienpsychologie
Einführung: Paradigmenwechsel im digitalen Zeitalter
8.1 Künstliche Intelligenz, Sprachmodelle und immersive Medien
8.2 Forschungslücken und Weiterentwicklungen
8.3 Anwendungsfall: Information Disorientation als exemplarische Theorieentwicklung mit empirischer Fundierung (Hermanni)
Übungsaufgaben Kapitel 8
Kapitel 9 Medienkompetenz, Ethik und soziale Verantwortung
9.1 Begriff und Dimensionen der Medienkompetenz
9.2 Prävention problematischer Mediennutzung
9.3 Ethische Grundlagen der Medienkommunikation
9.4 Verantwortung in digitalen Räumen
9.5 Werteorientiertes Handeln in digitalen Medienwelten
Übungsaufgaben Kapitel 9
Stichwortverzeichnis
Teil I: Grundlagen der Medienpsychologie
Kapitel 1 Definition, Ziele und Relevanz der Medienpsychologie
1.1 Definition und interdisziplinäre Einordnung
1.2 Relevanz im digitalen Zeitalter
1.3 Begriffsformen in der Medienpsychologie
Übungsaufgaben zu Kapitel 1
Kapitel 2 Kommunikation & Wahrnehmung
2.1 A Mathematical Theory of Communication (Shannon & Weaver)
2.2 Formula of Communication: Who says what in which channel to whom with what effect? (Lasswell)
2.3 Medien als Wahrnehmungs- und Vermittlungsinstanz
2.4 Forschungsmethoden in der Medienpsychologie
Übungsaufgaben Kapitel 2
Teil II: Klassische und moderne Theorien der Medienwirkung und Kommunikation
Kapitel 3 Klassische Medienwirkung & Kommunikationsstörungen
3.1 Two-Step Flow of Communication (Lazarsfeld et al.)
3.2 Theorie der Schweigespirale (Noelle-Neumann)
3.3 Cultivation Theory (Gerbner et al.)
3.4 Agenda-Setting Theory (McCombs & Shaw)
3.5 Framing Theory (Entman & Iyengar)
3.6 Priming - ein kognitionspsychologischer Wirkungsansatz (Iyengar, Peters & Kinder)
3.7 Elaboration Likelihood Model (Petty & Cacioppo)
3.8 Uses and Gratifications Approach (Blumler & Katz)
3.9 Konfliktfelder der Wahrnehmung und Kommunikationsvermittlung (Hermanni)
Übungsaufgaben Kapitel 3
Kapitel 4 Wissenschaftliche Konzepte für digitale Medien & soziale Netzwerke
4.1 Filter Bubble Hypothesis (Pariser)
4.2 Echo Chamber Hypothesis (Sunstein)
4.3 Fear of Missing Out (Przybylski et al.)
4.4 Social Comparison Theory (Festinger)
4.5 Online Disinhibition Effect (Suler)
4.6 Reinforcing Spirals Model (Slater)
4.7 Influencer Illness - Eine theoretisch fundierte Betrachtung eines neuartigen Abhängigkeitsphänomens im digitalen Zeitalter (Hermanni)
4.8 Modelle der Social-Media-Kommunikation - medienpsychologische Perspektiven auf kommerzielle und gemeinwohlorientierte Einflussprozesse (Hermanni)
Übungsaufgaben Kapitel 4
Teil III: Psychologische Perspektiven auf Politik, Gesellschaft und Entertainment
Kapitel 5 Politische Kommunikation & digitale Manipulation
5.1 Anwendung klassischer Theorien in digitalen Kontexten
5.2 Microtargeting und Behavioral Advertising
5.3 October Surprise: Politische Überraschungseffekte in Wahlkämpfen (Sick)
5.4 Election Disruption - ein analytischer Ansatz der politischen Kommunikation (Hermanni)
5.5 Psychologische Kriegsführung und mediale Einflussoperationen (Hermanni)
Übungsaufgaben Kapitel 5
Kapitel 6 Medienpsychologische Effekte auf Individuum und Gesellschaft
6.1 Medienwirkung auf Emotionen, Kognition und Verhalten
6.2 Medien und mentale Gesundheit
6.3 Polarisierung, Desinformation und Vertrauensverlust
6.4 Emojis als funktionaler Ersatz nonverbaler Face-to-Face-Kommunikation
Übungsaufgaben Kapitel 6
Kapitel 7 Audiovisuelle Medien und Unterhaltungspsychologie
7.1 Emotionale Reaktionen auf Film und Fernsehen
7.2 Gewalt und Empathie
7.3 Gamification, Immersion (Eintauchen) und digitale Spiele
7.4 Digitale Dating-Apps zwischen Unterhaltung und Selbstpräsentation
Übungsaufgaben Kapitel 7
Teil IV: Zukunftsperspektiven und Medienkompetenz
Kapitel 8 Zukunft der Medienpsychologie
Einführung: Paradigmenwechsel im digitalen Zeitalter
8.1 Künstliche Intelligenz, Sprachmodelle und immersive Medien
8.2 Forschungslücken und Weiterentwicklungen
8.3 Anwendungsfall: Information Disorientation als exemplarische Theorieentwicklung mit empirischer Fundierung (Hermanni)
Übungsaufgaben Kapitel 8
Kapitel 9 Medienkompetenz, Ethik und soziale Verantwortung
9.1 Begriff und Dimensionen der Medienkompetenz
9.2 Prävention problematischer Mediennutzung
9.3 Ethische Grundlagen der Medienkommunikation
9.4 Verantwortung in digitalen Räumen
9.5 Werteorientiertes Handeln in digitalen Medienwelten
Übungsaufgaben Kapitel 9
Stichwortverzeichnis
weitere Infos
Hermanni, Alfred-Joachim (2026). Medienpsychologie: Theorien, Wirkungen und digitale Dynamiken. Bielefeld: wbv Publikation. https://www.utb.de/doi/book/10.36198/9783838566993