Embodiment und Trauma
Grundlagen und körperorientierte Verfahren
Das Lehrwerk untersucht die Wechselwirkungen zwischen Embodiment, Trauma und Resilienz. Es erklärt, wie traumatische Erfahrungen sich tief in das Körpergedächtnis einschreiben und welche körperorientierten Verfahren helfen können, diese zu verarbeiten.
Es bietet fundiertes Wissen zur Selbst- und Emotionsregulation und erläutert, wie traumatische Erlebnisse langfristig Körper und Psyche beeinflussen können. Ziel ist es, ein Verständnis für die tiefgehenden Veränderungen zu erlangen, die durch ein erlebtes Trauma in den Strukturen des Gehirns zurückbleiben und dadurch die Wahrnehmung von sich selbst, von anderen und der Umwelt beeinflussen.
Das Buch ist systematisch aufgebaut: Es beginnt mit den Grundlagen des Embodiments, widmet sich anschließend verschiedenen Formen von Traumata und deren Auswirkungen und bietet abschließend praktische Ansätze zu evidenzbasierten Methoden wie achtsamkeitsbasierte Verfahren, Yoga, Atemtechniken, EMDR, Somatic Experiencing und andere Körpertherapien vor.
Ergänzend liefert es Anleitungen zur Alltagsbewältigung und hilfreiche Impulse für die praktische Arbeit.
Das Werk richtet sich an Studierende der Psychologie, Pädagogik und verwandter Disziplinen. Die wissenschaftlich fundierte, praxisnahe Aufbereitung bietet außerdem wichtiges Hintergrundwissen für Coaches, Berater:innen und Therapeut:innen.
Übungen, Checklisten und weiteres Zusatzmaterial unterstützt sowohl beim Lernen als auch bei der Umsetzung in die Praxis.
Es bietet fundiertes Wissen zur Selbst- und Emotionsregulation und erläutert, wie traumatische Erlebnisse langfristig Körper und Psyche beeinflussen können. Ziel ist es, ein Verständnis für die tiefgehenden Veränderungen zu erlangen, die durch ein erlebtes Trauma in den Strukturen des Gehirns zurückbleiben und dadurch die Wahrnehmung von sich selbst, von anderen und der Umwelt beeinflussen.
Das Buch ist systematisch aufgebaut: Es beginnt mit den Grundlagen des Embodiments, widmet sich anschließend verschiedenen Formen von Traumata und deren Auswirkungen und bietet abschließend praktische Ansätze zu evidenzbasierten Methoden wie achtsamkeitsbasierte Verfahren, Yoga, Atemtechniken, EMDR, Somatic Experiencing und andere Körpertherapien vor.
Ergänzend liefert es Anleitungen zur Alltagsbewältigung und hilfreiche Impulse für die praktische Arbeit.
Das Werk richtet sich an Studierende der Psychologie, Pädagogik und verwandter Disziplinen. Die wissenschaftlich fundierte, praxisnahe Aufbereitung bietet außerdem wichtiges Hintergrundwissen für Coaches, Berater:innen und Therapeut:innen.
Übungen, Checklisten und weiteres Zusatzmaterial unterstützt sowohl beim Lernen als auch bei der Umsetzung in die Praxis.
1 Embodiment
1.1 Historische Entwicklung und theoretische Grundlagen
1.2 Embodiment als Paradigmenwechsel
1.2.1 Abkehr vom Kognitivismus
1.2.2 Kritik am Kognitivismus
1.2.3 Embodiment als eine neue Sicht auf Kognition
1.2.4 Der Paradigmenwechsel in der Praxis
1.2.5 Fazit
1.3 Integration von Leib und Umwelt
1.3.1 Der Leib als Brücke zur Welt
1.3.2 Verkörperung im Kontext
1.3.3 Die Umwelt wirkt mit
1.3.4 Embodiment als systemischer Zugang
1.3.5 Fazit - Embodiment als Denkansatz
1.4 Wechselwirkung: Körper, Psyche und Umwelt
1.4.1 Embodiment als dynamisches Zusammenspiel
1.4.2 Psychosomatik neu gedacht: systemisch
1.4.3 Verkörperung kontextbezogen betrachtet
1.4.4 Neurobiologische Grundlagen der Wechselwirkungen zwischen Körper, Psyche und Umwelt
1.4.5 Relevanz für Trauma und Regulation
1.4.6 Fazit: Embodiment als systemische Selbstregulation
1.5 Embodiment weitergedacht
1.5.1 Kognitionswissenschaft & Neurowissenschaft
1.5.2 Psychologie & Traumaforschung
1.5.3 Philosophie & Phänomenologie
1.5.4 Pädagogik & Sprachwissenschaft
1.5.5 Embodiment als Praxisansatz: Therapie und Führung
1.5.6 Fazit: Embodiment als Denkstil, nicht nur als Theorie
1.6 Verkörperte Heilung
1.6.1 Körper als Erinnerungsort
1.6.2 Dissoziation, Erstarrung, Hyperarousal
1.6.3 Verkörperte Verfahren in der Traumatherapie
1.6.4 Der Körper als Ressource
1.6.5 Embodiment als therapeutische Haltung
1.6.6 Fazit: Verkörperte Heilung als Paradigmenwechsel
2 Trauma
2.1 Der Begriff Trauma in der medizinischen und psychopathologischen Betrachtung
2.2 Die Biologie des Traumas
2.2.1 Peter Levine & Bessel van der Kolk
2.2.2 Die Polyvagaltheorie nach Stephen Porges
2.2.3 Michaela Huber: die „traumatische Zange"
2.3 Das Verlaufsmodell der psychischen Traumatisierung nach Riedesser & Fischer
2.4 Entwicklungstrauma
2.5 Transgenerationales Trauma
2.6 Begriffsverständnis von Trauma in dem vorliegenden Buch
3 Auswirkungen von erlebter Traumatisierung
3.1 Unmittelbare Reaktion auf das Trauma
3.1.1 Einwirken der traumatischen Erfahrung
3.1.2 Akute Belastungsreaktion
3.1.3 Dissoziation
3.1.4 Gelähmt vor Angst: neurobiologische Erläuterungen zur Traumareaktion
3.2 Langfristige Anpassung an die Folgen der Traumatisierung
3.2.1 Der traumatische Prozess
3.2.2 Traumatisch bedingte Veränderungen der Persönlichkeitsstruktur nach ICD-11 und DSM-5
3.2.3 Der Körper hält den Schrecken fest
3.2.4 Trauma und Gedächtnis
3.2.5 Analysen anhand der Polyvagaltheorie nach Stephen W. Porges
3.2.6 Einfluss der erlebten Traumatisierung auf die Bindungsfähigkeit
3.2.7 Trauma und Selbstverletzung
3.2.8 Trauma und Suizidalität
4 Resümee: Wechselwirkung Trauma & Embodiment
5 Resilienz im Kontext von Trauma und Embodiment
5.1 Begriffliche Klärung: Resilienz, Salutogenese, Lebenskompetenz
5.1.1 Was ist Resilienz?
5.1.2 Was ist Salutogenese?
6 Inhalt
5.1.3 Zum Begriff der Lebenskompetenz
5.1.4 Resümee: Gemeinsamkeiten, Unterschiede und Synergien zwischen den Konzepten von Resilienz, Salutogenese und Lebenskompetenz
5.2 Modelle von Resilienz
5.2.1 Das Risiko- und Schutzfaktorenmodell der Resilienz
5.2.2 Das Konzept der Rugged Flexibility
5.2.3 Sieben Säulen der Resilienz: populärwissenschaftliche Zusammenstellung der gängigsten Resilienzfaktoren
5.3 Praxisfelder: Resilienzförderung im Kontext von Pädagogik, Gesundheitsförderung, Unternehmen, Therapie, Coaching und Sozialer Arbeit
5.4 Resilienz und Trauma
5.4.1 Trauma und erworbene Vulnerabilität
5.4.2 Posttraumatisches Wachstum
5.4.3 Verkörperte Resilienz - die Rolle des Embodiment
5.4.4 Resümee
6 Praxis
6.1 Der Raum als Co-Regulator
6.2 Das SIBAM-Modell
6.3 Somatic Experiencing® (SE) nach Peter Levine
6.4 Atemtechniken
6.5 Achtsamkeit und Mindfulness
6.6 Yoga, Qi Gong und Bewegungstherapie
6.6.1 Yoga
6.6.2 Qi Gong
6.7 Weitere relevante Techniken
6.7.1 EMDR
6.7.2 Trauma Releasing Exercises (TRE)
6.7.3 Feldenkrais-Methode
6.7.4 Notfallkoffer für das Toleranzfenster
7 Resümee & Ausblick
1.1 Historische Entwicklung und theoretische Grundlagen
1.2 Embodiment als Paradigmenwechsel
1.2.1 Abkehr vom Kognitivismus
1.2.2 Kritik am Kognitivismus
1.2.3 Embodiment als eine neue Sicht auf Kognition
1.2.4 Der Paradigmenwechsel in der Praxis
1.2.5 Fazit
1.3 Integration von Leib und Umwelt
1.3.1 Der Leib als Brücke zur Welt
1.3.2 Verkörperung im Kontext
1.3.3 Die Umwelt wirkt mit
1.3.4 Embodiment als systemischer Zugang
1.3.5 Fazit - Embodiment als Denkansatz
1.4 Wechselwirkung: Körper, Psyche und Umwelt
1.4.1 Embodiment als dynamisches Zusammenspiel
1.4.2 Psychosomatik neu gedacht: systemisch
1.4.3 Verkörperung kontextbezogen betrachtet
1.4.4 Neurobiologische Grundlagen der Wechselwirkungen zwischen Körper, Psyche und Umwelt
1.4.5 Relevanz für Trauma und Regulation
1.4.6 Fazit: Embodiment als systemische Selbstregulation
1.5 Embodiment weitergedacht
1.5.1 Kognitionswissenschaft & Neurowissenschaft
1.5.2 Psychologie & Traumaforschung
1.5.3 Philosophie & Phänomenologie
1.5.4 Pädagogik & Sprachwissenschaft
1.5.5 Embodiment als Praxisansatz: Therapie und Führung
1.5.6 Fazit: Embodiment als Denkstil, nicht nur als Theorie
1.6 Verkörperte Heilung
1.6.1 Körper als Erinnerungsort
1.6.2 Dissoziation, Erstarrung, Hyperarousal
1.6.3 Verkörperte Verfahren in der Traumatherapie
1.6.4 Der Körper als Ressource
1.6.5 Embodiment als therapeutische Haltung
1.6.6 Fazit: Verkörperte Heilung als Paradigmenwechsel
2 Trauma
2.1 Der Begriff Trauma in der medizinischen und psychopathologischen Betrachtung
2.2 Die Biologie des Traumas
2.2.1 Peter Levine & Bessel van der Kolk
2.2.2 Die Polyvagaltheorie nach Stephen Porges
2.2.3 Michaela Huber: die „traumatische Zange"
2.3 Das Verlaufsmodell der psychischen Traumatisierung nach Riedesser & Fischer
2.4 Entwicklungstrauma
2.5 Transgenerationales Trauma
2.6 Begriffsverständnis von Trauma in dem vorliegenden Buch
3 Auswirkungen von erlebter Traumatisierung
3.1 Unmittelbare Reaktion auf das Trauma
3.1.1 Einwirken der traumatischen Erfahrung
3.1.2 Akute Belastungsreaktion
3.1.3 Dissoziation
3.1.4 Gelähmt vor Angst: neurobiologische Erläuterungen zur Traumareaktion
3.2 Langfristige Anpassung an die Folgen der Traumatisierung
3.2.1 Der traumatische Prozess
3.2.2 Traumatisch bedingte Veränderungen der Persönlichkeitsstruktur nach ICD-11 und DSM-5
3.2.3 Der Körper hält den Schrecken fest
3.2.4 Trauma und Gedächtnis
3.2.5 Analysen anhand der Polyvagaltheorie nach Stephen W. Porges
3.2.6 Einfluss der erlebten Traumatisierung auf die Bindungsfähigkeit
3.2.7 Trauma und Selbstverletzung
3.2.8 Trauma und Suizidalität
4 Resümee: Wechselwirkung Trauma & Embodiment
5 Resilienz im Kontext von Trauma und Embodiment
5.1 Begriffliche Klärung: Resilienz, Salutogenese, Lebenskompetenz
5.1.1 Was ist Resilienz?
5.1.2 Was ist Salutogenese?
6 Inhalt
5.1.3 Zum Begriff der Lebenskompetenz
5.1.4 Resümee: Gemeinsamkeiten, Unterschiede und Synergien zwischen den Konzepten von Resilienz, Salutogenese und Lebenskompetenz
5.2 Modelle von Resilienz
5.2.1 Das Risiko- und Schutzfaktorenmodell der Resilienz
5.2.2 Das Konzept der Rugged Flexibility
5.2.3 Sieben Säulen der Resilienz: populärwissenschaftliche Zusammenstellung der gängigsten Resilienzfaktoren
5.3 Praxisfelder: Resilienzförderung im Kontext von Pädagogik, Gesundheitsförderung, Unternehmen, Therapie, Coaching und Sozialer Arbeit
5.4 Resilienz und Trauma
5.4.1 Trauma und erworbene Vulnerabilität
5.4.2 Posttraumatisches Wachstum
5.4.3 Verkörperte Resilienz - die Rolle des Embodiment
5.4.4 Resümee
6 Praxis
6.1 Der Raum als Co-Regulator
6.2 Das SIBAM-Modell
6.3 Somatic Experiencing® (SE) nach Peter Levine
6.4 Atemtechniken
6.5 Achtsamkeit und Mindfulness
6.6 Yoga, Qi Gong und Bewegungstherapie
6.6.1 Yoga
6.6.2 Qi Gong
6.7 Weitere relevante Techniken
6.7.1 EMDR
6.7.2 Trauma Releasing Exercises (TRE)
6.7.3 Feldenkrais-Methode
6.7.4 Notfallkoffer für das Toleranzfenster
7 Resümee & Ausblick
Prof.in Dr. Eva-Maria Rottlaender (Jg. 1983) hat eine Professur für Pädagogik und Soziale Arbeit an der FOM Hochschule inne und leitet ein qualitatives Forschungsprojekt an der Universität zu Köln zu Lernprozessen im Alter. Freiberuflich ist sie im Bereich von Beratung, Moderation und Coaching tätig.
Nicole Wiehl, MBA, (Jg. 1977) ist freie Lehrbeauftragte für Strategisches Management und Marketing und Sales Managerin für Learning & Development. Sie ist außerdem Yoga-, Meditations- und Achtsamkeitstrainerin und arbeitet freiberuflich als Coach im Personal und Business Coaching und Paartherapie.
Nicole Wiehl, MBA, (Jg. 1977) ist freie Lehrbeauftragte für Strategisches Management und Marketing und Sales Managerin für Learning & Development. Sie ist außerdem Yoga-, Meditations- und Achtsamkeitstrainerin und arbeitet freiberuflich als Coach im Personal und Business Coaching und Paartherapie.
weitere Infos
Rottlaender, Eva-Maria & Wiehl, Nicole (2026). Embodiment, Trauma und Resilienz: Körperorientierte Grundlagen für Theorie & Praxis. Bielefeld: wbv Publikation. https://www.utb.de/doi/book/10.36198/9783838566092