Die Klimakrise in der Hochschullehre. Zum Verhältnis von Klimaprotesten und Bildungsinstitutionen
die hochschullehre 66/2025
Der vorliegende Beitrag betrachtet die gesellschaftlichen Auseinandersetzungen um Klimaschutz als ein Beispiel für ein gesellschaftliches Transformationsfeld und geht anhand der drei zentralen Aspekte Demokratiebildung, Generationenkonflikte und gesellschaftlicher Zusammenhalt der Frage nach, inwiefern sich anhand der Klimaprotestbewegung grundsätzliche Fragen der gesellschaftlichen Verantwortung in der Hochschullehre diskutieren lassen. Zentral für die Beschäftigung mit diesen Themenfeldern ist dabei die Frage nach dem Verhältnis von Klimaprotestbewegung und Bildungsinstitutionen, das aus verschiedenen Perspektiven, z. B. mit Blick auf Aktivitäten, Altersspannen, Erwartungshaltung oder Verantwortlichkeiten beleuchtet wird. Abschließend wird auf eine mögliche Erarbeitung entsprechender inhaltlicher Themen mit unterschiedlichen Medien und Methoden im Rahmen eines Seminars verwiesen und aufgezeigt, inwiefern der Erwerb von Schlüsselkompetenzen durch die Beschäftigung mit Klimaprotestbewegungen gefördert werden kann.
Prof. Dr. Annika Wilmers. Frankfurt University of Applied Sciences, School of Personal Development and Education (ScoPE), Frankfurt am Main, Deutschland; Orchid-ID: 0000-0002-1543-5571; E-Mail: annika.wilmers@fra-uas.de