Vom Hörsaal in die Praxis: Eine Analyse von Pflichtpraktika im Psychologiestudium
die hochschullehre 84/2025
Wem und was nützen Pflichtpraktika im Studium? Was ist einer positiven Erfahrung dienlich? Diesen Fragen widmet sich der vorliegende Beitrag. Analysiert werden 224 Praktikumsberichte im Psychologiestudium an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, in welchem Praktika verpflichtend sind und Studierende im Anschluss daran einen standardisierten Praktikumsbericht verfassen müssen. Ziele des Beitrags bestehen darin, die Praktika hinsichtlich ihrer Charakteristika deskriptiv auszuwerten (z. B. in welchen Bereichen die Praktika stattfanden und welche Aufgaben Studierende übernehmen konnten) und hinsichtlich diverser Aspekte zu evaluieren, um daraus Empfehlungen für Hochschulen, Praktikant:innen und Arbeitgebende abzuleiten. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf Kritikpunkten und Anregungen durch die Studierenden. Die Ergebnisse zeichnen insgesamt ein positives Bild: Die meisten Studierenden würden das Praktikum weiterempfehlen und sind dem Beruf(sfeld) gegenüber positiv gestimmt. Anregungen wurden vor allem in Bezug auf die Organisation des Praktikums, die Erhöhung der Anforderungsvielfalt sowie das Arbeitsklima gegeben. Aus den Ergebnissen werden anschließend Empfehlungen abgeleitet sowie ein Ausblick gegeben.
Dr. Sabrina Krys. Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Institut für Psychologie, Kiel, Deutschland; ORCID-ID: 0000-0002-6630-853X; E-Mail: krys@psychologie.uni-kiel.de
weitere Infos
Krys, S. (2025). Vom Hörsaal in die Praxis: Eine Analyse von Pflichtpraktika im Psychologiestudium. die hochschullehre, Jahrgang 11/2025. DOI: 10.3278/HSL2584W.