Didaktik in der Ausbildungsvorbereitung
Selbstinszenierungspraktiken als subjektorientierter Zugang (aus-)bildungsbenachteiligter Jugendlicher
Der Übergang von der Schule in den Beruf stellt für viele Jugendliche nach wie vor eine große Herausforderung dar. In Nordrhein-Westfalen wurde mit der Einrichtung eines eigenständigen Bereichs „Ausbildungsvorbereitung" auf Grundlage der Ausbildungs- und Prüfungsordnung für Berufskollegs (APO BK) versucht, bestehende Bildungsmaßnahmen im Übergangssystem zu bündeln. Jugendliche in ausbildungsvorbereitenden Bildungsgängen sind darin zu unterstützen, ihre Potenziale und Stärken einzubringen und den Übergang selbstbestimmt zu gestalten. Der Sammelband setzt an dieser Schnittstelle an und thematisiert die besonderen Herausforderungen sowie Potenziale dieses Bildungsbereichs und zeigt Gestaltungsansätze aus wissenschaftlicher und praktischer Perspektive auf.
Der Band gliedert sich in drei Teile: Teil I führt in das Projekt SeiP („Selbstinszenierungspraktiken als Weg zu Stärkenorientierung, Selbstbestimmung und Teilhabe") ein und beschreibt zentrale theoretische Bezugspunkte. Teil II bietet empirisch gestützte Beiträge zu didaktischen Konzepten und Bildungsformaten, die auf individuelle Potenziale fokussieren. Teil III stellt ein Rahmenkonzept für die Nutzung von Selbstinszenierungsformaten vor, ergänzt um praxisnahe Materialien für die Umsetzung.
Die Publikation richtet sich an Akteur:innen in Berufskollegs, wissenschaftlich Interessierte sowie Fachpersonen in sozial- und sonderpädagogischen Kontexten. Sie bietet Impulse für die Weiterentwicklung einer subjektorientierten Didaktik und leistet einen Beitrag zur Professionalisierung in der Ausbildungsvorbereitung. Besonders im Fokus stehen die Stärkung der pädagogischen Beziehungsgestaltung, die Bedeutung inklusiver Bildungsansätze und die Frage, wie Bildungsgänge im Übergangssystem gerechter und partizipativer gestaltet werden können.
Der Band gliedert sich in drei Teile: Teil I führt in das Projekt SeiP („Selbstinszenierungspraktiken als Weg zu Stärkenorientierung, Selbstbestimmung und Teilhabe") ein und beschreibt zentrale theoretische Bezugspunkte. Teil II bietet empirisch gestützte Beiträge zu didaktischen Konzepten und Bildungsformaten, die auf individuelle Potenziale fokussieren. Teil III stellt ein Rahmenkonzept für die Nutzung von Selbstinszenierungsformaten vor, ergänzt um praxisnahe Materialien für die Umsetzung.
Die Publikation richtet sich an Akteur:innen in Berufskollegs, wissenschaftlich Interessierte sowie Fachpersonen in sozial- und sonderpädagogischen Kontexten. Sie bietet Impulse für die Weiterentwicklung einer subjektorientierten Didaktik und leistet einen Beitrag zur Professionalisierung in der Ausbildungsvorbereitung. Besonders im Fokus stehen die Stärkung der pädagogischen Beziehungsgestaltung, die Bedeutung inklusiver Bildungsansätze und die Frage, wie Bildungsgänge im Übergangssystem gerechter und partizipativer gestaltet werden können.
Vorwort
Teil I Theoretisch-konzeptionelle Bezugspunkte und Projektvorstellung
Petra Frehe-Halliwell, H.-Hugo Kremer, Heike Kundisch, Franziska Otto, Désirée Laubenstein & Jessica Denise Seib
Selbstinszenierungspraktiken als Zugang zu einer selbstbestimmten, multimodalen Kompetenzfeststellung für (aus-) bildungsbenachteiligte Jugendliche (SeiP)
Petra Frehe-Halliwell & H.-Hugo Kremer
Subjektorientierte Bildungsarbeit in der Ausbildungsvorbereitung
Franziska Otto & H.-Hugo Kremer
Selbstinszenierung als Zugang zum Selbstkonzept
Teil II Forschungs- und Entwicklungsaspekte
Jessica Denise Seib & Désirée Laubenstein
Vom systemischen Scheitern zum persönlichen Erfolg. Warum eine Fokusveränderung auf die Ressourcen- und Resilienzarbeit in der Beruflichen Orientierung 4.0 für benachteiligte Jugendliche von Vorteil ist
Désirée Laubenstein
Die lösungsfokussierte Perspektive als Zugang zu Selbstinszenierungspraktiken (aus-) bildungsbenachteiligter Jugendlicher
Heike Kundisch
Fortbildung für Bildungsakteur:innen zeitgemäß gestalten
Sarah Theresa Schotten, Heike Kundisch & H.-Hugo Kremer
Ich inszeniere mich, also bin ich?
H.-Hugo Kremer, Franziska Otto & Simone Volgmann
"Dagegen haben unsere I-Schüler:innen keine Probleme sich darzustellen!" Selbstinszenierungspraktiken von Schüler:innen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung
Simone Volgmann
Erlebnisorientiert Lehren und Lernen
Nina-Madeleine Peitz
"Die Grenzen meiner Sprache..." durch Sprachförderung erweitern
Petra Frehe-Halliwell, H.-Hugo Kremer
Tageslernsituationen in der schulischen Praxis
Teil III Anregungen und Materialien zur Gestaltung der didaktischen Arbeit mit Selbstinszenierungspraktiken
Petra Frehe-Halliwell, H.-Hugo Kremer & Franziska Otto
Selbstinszenierungspraktiken als Zugang zu einer selbstbestimmten, multimodalen Kompetenzfeststellung für (aus-)bildungsbenachteiligte Jugendliche
Teil I Theoretisch-konzeptionelle Bezugspunkte und Projektvorstellung
Petra Frehe-Halliwell, H.-Hugo Kremer, Heike Kundisch, Franziska Otto, Désirée Laubenstein & Jessica Denise Seib
Selbstinszenierungspraktiken als Zugang zu einer selbstbestimmten, multimodalen Kompetenzfeststellung für (aus-) bildungsbenachteiligte Jugendliche (SeiP)
Petra Frehe-Halliwell & H.-Hugo Kremer
Subjektorientierte Bildungsarbeit in der Ausbildungsvorbereitung
Franziska Otto & H.-Hugo Kremer
Selbstinszenierung als Zugang zum Selbstkonzept
Teil II Forschungs- und Entwicklungsaspekte
Jessica Denise Seib & Désirée Laubenstein
Vom systemischen Scheitern zum persönlichen Erfolg. Warum eine Fokusveränderung auf die Ressourcen- und Resilienzarbeit in der Beruflichen Orientierung 4.0 für benachteiligte Jugendliche von Vorteil ist
Désirée Laubenstein
Die lösungsfokussierte Perspektive als Zugang zu Selbstinszenierungspraktiken (aus-) bildungsbenachteiligter Jugendlicher
Heike Kundisch
Fortbildung für Bildungsakteur:innen zeitgemäß gestalten
Sarah Theresa Schotten, Heike Kundisch & H.-Hugo Kremer
Ich inszeniere mich, also bin ich?
H.-Hugo Kremer, Franziska Otto & Simone Volgmann
"Dagegen haben unsere I-Schüler:innen keine Probleme sich darzustellen!" Selbstinszenierungspraktiken von Schüler:innen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung
Simone Volgmann
Erlebnisorientiert Lehren und Lernen
Nina-Madeleine Peitz
"Die Grenzen meiner Sprache..." durch Sprachförderung erweitern
Petra Frehe-Halliwell, H.-Hugo Kremer
Tageslernsituationen in der schulischen Praxis
Teil III Anregungen und Materialien zur Gestaltung der didaktischen Arbeit mit Selbstinszenierungspraktiken
Petra Frehe-Halliwell, H.-Hugo Kremer & Franziska Otto
Selbstinszenierungspraktiken als Zugang zu einer selbstbestimmten, multimodalen Kompetenzfeststellung für (aus-)bildungsbenachteiligte Jugendliche
Professor H.- Hugo Kremer ist Inhaber der Professur für Wirtschaftspädagogik, insbesondere Mediendidaktik und Weiterbildung an der Universität Paderborn.
Professorin Petra Frehe-Halliwell ist Inhaberin der Professur für Wirtschaftspädagogik an der Friedrich-Schiller-Universität Jena.
Professorin Désirée Laubenstein ist Inhaberin der Professur für Pädagogik und Didaktik im Förderschwerpunkt Emotionale und Soziale Entwicklung an der Universität Duisburg-Essen.
Dr. Heike Kundisch ist Gründerin von kollead - Raum für Reflexion, Strategie und Wandel, einer Weiterbildungsakademie für Menschen in mittleren Führungsebenen.
Professorin Petra Frehe-Halliwell ist Inhaberin der Professur für Wirtschaftspädagogik an der Friedrich-Schiller-Universität Jena.
Professorin Désirée Laubenstein ist Inhaberin der Professur für Pädagogik und Didaktik im Förderschwerpunkt Emotionale und Soziale Entwicklung an der Universität Duisburg-Essen.
Dr. Heike Kundisch ist Gründerin von kollead - Raum für Reflexion, Strategie und Wandel, einer Weiterbildungsakademie für Menschen in mittleren Führungsebenen.
weitere Infos
Kremer, H.-H.; Frehe-Halliwell, P.; Laubenstein, D. & Kundisch, H. (Hg.) (2025). Didaktik in der Ausbildungsvorbereitung. Selbstinszenierungspraktiken als subjektorientierter Zugang (aus-)bildungsbenachteiligter Jugendlicher (1. Auflg.). Bielefeld: EUSL - wbv Publikation. https://doi.org/10.3278/9783763978137