Manuela Liebig

Arbeitsaufgabenbezug in der beruflichen Didaktik d er Sozialpädagogik

Neue Ansätze für das Lehren und Lernen

Band-Nr.: 59

Reihe: Berufsbildung, Arbeit und Innovation - Dissertationen und Habilitationen

Artikelnummer: 6004726

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2020, 212 Seiten, 44,90 €
 
ISBN: 9783763961641
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2020, 212 Seiten, 44,90 €
 
ISBN: 9783763961658
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Pressetext
- Aufgabenorientierter Ansatz für eine Didaktik der Sozialpädagogik -

In der Debatte um die Akademisierung der Ausbildung von Erziehungskräften rückt auch die berufliche Didaktik für personenbezogene Dienstleistungsberufe ins Blickfeld der Forschung. Während die beruflichen Didaktiken in den  …mehr
- Aufgabenorientierter Ansatz für eine Didaktik der Sozialpädagogik -

In der Debatte um die Akademisierung der Ausbildung von Erziehungskräften rückt auch die berufliche Didaktik für personenbezogene Dienstleistungsberufe ins Blickfeld der Forschung. Während die beruflichen Didaktiken in den technischen Berufen breit beforscht und diskutiert werden, fehlen unter anderem konzeptionelle Arbeiten zur Ausbildung von Berufsschullehrkräften für Sozialpädagogik. In ihrer Dissertation »Arbeitsaufgabenbezug in der beruflichen Didaktik der Sozialpädagogik« entwickelt Manuela Liebig einen aufgabenorientierten Ansatz für die Auswahl und Strukturierung von Lerninhalten, der arbeitsbezogenes Lehren und Lernen mit beruflicher Didaktik in der Sozialpädagogik verschränkt und so die Fachcurricula erweitert.

Die Dissertation erscheint in der Reihe »Berufsbildung, Arbeit und Innovation«, einem Forum für die grundlagen- und anwendungsorientierte Berufsbildungsforschung. Herausgebende der Reihe sind Prof.in Dr.in Marianne Friese (Universität Gießen), Prof. Dr. Klaus Jenewein (Universität Magdeburg), Prof.in Dr.in Susann Seeber (Universität Göttingen) und Prof. Dr. Georg Spöttl (Universität Bremen).
Autor:in/Herausgeber:in

Dr.in Manuela Liebig (Jg. 1986) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Berufspädagogik und berufliche Didaktiken an der Fakultät Erziehungswissenschaften der TU Dresden.

Aus dem Inhalt (u.a.)

1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Ziele, Relevanz und Rahmen der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit

2 Begriffliche Einordnung
2.1 Didaktik
2.2 Berufsfelddidaktik
2.3 Berufspädagogik
2.4 Berufsfeldwissenschaften und Berufswissenschaften

3 Methodisches Vorgehen

4 Forschungsstand
4.1 Sozialpädagogische Ausbildung an Fachschulen und Berufsfachschulen
4.2 Sozialpädagogische Praxis
4.3 Lehrerbildung in der Beruflichen Fachrichtung Sozialpädagogik

5 Die Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern
5.1 Berufsbild, Genese der Ausbildung
5.2 Ausbildungsziel und Bildungsauftrag der Fachschule für Sozialpädagogik
5.3 Bildungsvoraussetzungen der Auszubildenden
5.4 Lehrende an Fachschulen für Sozialpädagogik

6 Das Lernfeldkonzept
6.1 Entstehung und Grundgedanken
6.2 Begriffliche Grundlagen des Lernfeldkonzeptes
6.3 Kritik
6.4 Umsetzung des Lernfeldkonzeptes in der Erzieherinnen- und Erzieherausbildung

7 Arbeitsprozessorientierung und arbeitsaufgabenbasiertes Lehren und Lernen
7.1 Grundideen und Begriffe
7.2 Identifizierung und Auswahl
7.3 Strukturierung

8 Identifizierung von Arbeitsaufgaben von Erzieherinnen und Erziehern
8.1 Der Arbeitsmarkt von Erzieherinnen und Erziehern
8.2 Arbeitsaufgaben von Erzieherinnen und Erziehern

9 Exemplarische Darstellung des Ansatzes
9.1 Beispiel Arbeitsaufgabe "Gestaltung von Übergängen"
9.2 Arbeitsaufgabenbasiertes Lehren und Lernen: berufsdidaktische und hochschuldidaktische Implikationen für die Berufliche Fachrichtung Sozialpädagogik

10 Das Lehramtsstudium in der Beruflichen Fachrichtung Sozialpädagogik
10.1 Die Berufliche Fachrichtung Sozialpädagogik
10.2 Standorte der Lehramtsstudiengänge
10.3 Maßnahmen für Seiten- und Quereinsteigende
10.4 Fortbildungsangebote