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Thomas Kilian

Gesellschaftsbild und Entfremdung

Die Folgen unverarbeiteter gesellschaftlicher Komp lexität

2017, 592 Seiten

Band-Nr.: 17

Reihe: Diskurs Philosophie

Artikelnummer: 6006265w

Buch:
ISBN: 9783763969579
E-Book (PDF):
ISBN: 9783898967297
DOI: 10.3278/6006265w

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Beschreibung

Das facettenreiche Unbehagen an der Moderne hat seine Ursachen darin, dass die Menschen im Allgemeinen von einem Gesellschaftsbild ausgehen, das den Verhältnissen nicht mehr gerecht wird. Handeln mit Bezug auf die Gesellschaft ist daher von Misserfolgen bedroht und frustrierend. Von diesem Alb entlastet sich die Mehrheit durch den Rückzug ins Private. Zwar ist es aus prinzipiellen Gründen nicht möglich, die Totalität der Gesellschaft abzubilden. Aber es lässt sich zeigen, dass die vorherrschende Vorstellung eines primär hierarchisch organisierten Systems nicht mehr angemessen ist. Mit dem hierarchischen Gesellschaftsbild veralten auch die emanzipatorischen Utopien von Gleichheit, Demokratie und Solidarität. Sein Verblassen kann aber keinen wirklichen Ersatz finden denn in einem besseren Gesellschaftsbild. Es sei denn, man verabschiedet sich vom gesellschaftlich handelnden, bewussten Subjekt und akzeptiert Drift und Surrogate als Lebensmodus.


Autor:in/Herausgeber:in

Thomas Kilian, (Diplom-)Soziologe, geboren 1966: Freier Wissenschaftler, Journalist und Autor in Berlin. Er vereint den kaufmännischen Hintergrund seiner Familie mit politischem Engagement in der Stadtteilpolitik im Wedding und einem wachen Forscherdrang, begann schon als Schüler in seinem fränkischen Geburtsort für die Lokalzeitung zu schreiben und führt ein Leben mit vielen Facetten und Perspektiven. Nach empirischen Arbeiten vor allem zur DDR-Justiz und zur Stadtforschung verfolgt er in »Gesellschaftsbild und Entfremdung« die These, dass wir alle die Welt nicht mehr verstehen.