OAdineOpen Access disziplinorientiert und nachhaltig ermöglichen

Die Finanzierung von Open-Access-Publikationen

  • braucht eine Disziplinorientierung, weil nur hierdurch langfristig eine Verbindlichkeit und die Beteiligung der Community gegeben sind.
  • über Dritte steigt signifikant, wenn die finanzielle Beteiligung der Autor:innen entfällt.

Für die flächendeckende Transformation hin zu Open-Access-Publikationen in den Geistes- und Sozialwissenschaften braucht es eine Finanzierung, die sich nicht am Standort der Universität, sondern an den Autor:innen und Herausgebenden in ihren jeweiligen Disziplinen und deren spezifischen Publikationsbedarfen orientiert.

Über das BMBF-geförderte Projekt Open Access disziplinorientiert und nachhaltig ermöglichen (OAdine) möchte wbv Publikation langfristig die Infrastruktur für eine dauerhafte community-basierte Finanzierung von Open-Access-Publikationen schaffen, bei der die Autorenbeiträge künftig entfallen.

Das Projekt OAdine stellt sich vor ...

Joachim Höper

 "Wir freuen uns sehr, dass wir mit Unterstützung des BMBF unser langjähriges Engagement für mehr Disziplinorientierung in der Open-Access-Finanzierung weiter in der Community etablieren können. Nach unseren Erfahrungen mit dem Finanzierungsmodell für die wbv OpenLibrary ist das der nächste Schritt zu einem offenen, wissenschafts- und bibliotheksfreundlichen Publizieren in den Geistes- und Sozialwissenschaften."

Joachim Höper, Geschäftsleitung wbv Publikation

Neu im Open Access

ARTIKELDETAILS

Stefan Andreas Keller, Balthasar Eugster

Online-Lehrgänge in Didaktik als Teil des Studiums

die hochschullehre 53/2020

2020, 9 Seiten

Artikelnummer: HSL2053W

Creative Commons Lizenzvertrag
Online-Lehrgänge in Didaktik als Teil des Studiums von Eugster, Balthasar; Keller, Stefan Andreas steht unter einer Creative Commons Namensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung 4.0 International Lizenz.
E-Paper (PDF):
DOI: 10.3278/HSL2053W

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Beschreibung

Im vorliegenden Artikel wird das didaktische Ausbildungsprogramm "Start! Tutor:innenqualifikation@UZH" der Universität Zürich (UZH) vorgestellt sowie generell die Bedeutung von Vermittlungskompetenzen im Studium bildungs- und wissenstheoretisch verortet. Eine didaktische Qualifizierung ist an einer klassischen Forschungsuniversität wie der UZH traditionell nicht Bestandteil grundständiger Lehre. Diese wird typischerweise an hochschuldidaktische Organisationseinheiten in verwaltungsnahen Bereichen ausgelagert. Didaktische Skills werden als überfachliche Kompetenzen jedoch auch an Forschungsuniversitäten immer wichtiger. Der im Zuge dieser Entwicklungen von der Gesamtuniversität ins Leben gerufene Ausbildungsgang wird online angeboten und kann ins Curriculum integriert werden. Vermittlungskompetenzen können so schon im Studium Teil der Ausbildung werden; damit wird eine Qualitätssteigerung der Lehre auf tutorieller Ebene und potenziell auch eine größere Wertschätzung und Qualität der universitären Lehre insgesamt erreicht. Dabei steht die dozierende Wissensvermittlung als konstitutives Element forschenden Lernens und der Kritik bestehender Wissensbestände als zentrales Lernziel akademischen Denkens und Handelns im Mittelpunkt.


Weitere InfosWebsite

Autor:in/Herausgeber:in

Dr. phil. Stefan Andreas Keller. Universität Zürich, Prorektorat Studium und Lehre, Abteilung Hochschuldidaktik, Zürich, Schweiz; E-Mail: stefan.a.keller@hochschuldidaktik.uzh.ch

 

Lic. phil. Balthasar Eugster. Universität Zürich, Prorektorat Studium und Lehre, Abteilung Hochschuldidaktik, Zürich, Schweiz; E-Mail: balthasar.eugster@hochschuldidaktik.uzh.ch

Gemeinsam für Open Access in Social Sciences und Humanities – Aufruf zur Unterstützung der Enable!-Community   

Die Enable!-Community tritt an, um eine Open-Access-Publikationskultur in den Social Sciences und Humanities (SSH: Sozial- und Geisteswissenschaften) zu entwickeln, die von allen Akteuren getragen wird. In einem Mission-Statement rufen Verlage, Institutionen und Wissenschaftler:innen zur aktiven Unterstützung des Projektes Enable!.

wbv Publikation unterstützt die Initiative seit 2019 und gehört zu den Erstunterzeichnern des Mission Statement vom 25.5.2020.

Mission Statement der Enable!-Community