Kulturwissenschaft

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Peter Horn

Verbale Gewalt oder Kleist auf der Couch

Über die Problematik der Psychoanalyse von literar ischen Texten

2011, 204 Seiten

Band-Nr.: 15

Reihe: Beiträge zur Kulturwissenschaft

Artikelnummer: 6006290w

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ISBN: 9783898967044
DOI: 10.3278/6006290w

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Beschreibung

Der Zusammenhang zwischen der Biographie Kleists und seinen Werken ist mehrfach aufgrund seiner "Psychopathologie" hergestellt worden. Die meisten derartigen Versuche werden dabei weder den Werken gerecht noch der Psychologie Kleists. Vor allem die psychologischen Ansätze bleiben in den Begriffen der Degeneration des 19. Jahrhunderts bis weit ins 20. Jahrhundert verpflichtet, oder berufen sich bestenfalls auf Freud und die nach-freudianische Psychoanalyse, und vergessen dabei, dass Freud selbst nicht daran glaubte, Psychosen mit seinen Methoden analysieren oder heilen zu können. Bei genauer Interpretation der Lebenszeugnisse, der Briefe und der Werke Kleists lässt sich eine genauere Diagnose der Krankheit Kleists wagen, die ihrerseits bestimmte Themenbereiche in Kleists Werken verständlicher macht.


Autor:in/Herausgeber:in

Peter Horn, 1957 bis 1960 Studium der Germanistik und Anglistik an der University of Witwatersrand. 1971 Promotion über Rhythmus und Struktur in der Lyrik Paul Celans. 1974 bis 1999 Professor und Head of Department of German an der University of Cape Town, Honorary Fellowship auf Lebenszeit der University of Cape Town. Seit 2005 Honorary Professorial Research Associate University of the Witwatersrand. Weltweite Lehrtätigkeit, Auszeichnungen, Preise und zahlreiche Veröffentlichungen u. a. zu Heinrich von Kleist, Paul Celan, Rainer Maria Rilke, Max Frisch, Büchner, Kafka, Brecht und zu südafrikanischer Literatur. Vielfach ausgezeichneter südafrikanischer Lyriker.a