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ARTIKELDETAILS

Stefanie Marr, Katja Hoffmann (Hg.)

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Kunstpädagogische Handlungsfelder zwischen Kunstdidaktik | Kunstpraxis | Kunstwissenschaft

2017, 200 Seiten

Band-Nr.: 17

Reihe: Kunst und Bildung

Artikelnummer: 6006269

Buch:
ISBN: 978-3-89896-676-4

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Beschreibung

Die Frage, wie guter Kunstunterricht gestaltet werden kann, lässt sich nicht exklusiv aus einer einzelnen Disziplin heraus beantworten, schließlich entsteht dieser im Zusammenspiel von drei Disziplinen: Kunstdidaktik, Kunstpraxis und Kunstwissenschaft. Die erste Siegener "Kontaktzone" widmete sich diesem Umstand im Format einer Workshop-Tagung. Der Begriff »Kontaktzone« bezeichnet - nicht zuletzt in der Didaktik - Räume, in denen Menschen mit verschiedenen geografischen, soziokulturellen und sprachlichen Hintergründen zusammentreffen. Gemeinsames Handeln und Kommunizieren führt hierbei zu Überlagerungen und Durchmischungen des Fremden mit dem Eigenen. In den sich ergebenden Zwischenräumen können Möglichkeiten der Kollaboration, Improvisation sowie Innovation entstehen und Grenzen sichtbar werden. Diese Zwischenräume stellte die Tagung bewusst her, um im Aufeinandertreffen von Akteuren verschiedener kunstpädagogischer Handlungsfelder den Bereich der Kunstvermittlung multiperspektivisch und interdisziplinär zu beleuchten. Hierzu bildeten Kunstlehrer/innen, Künstler/innen sowie Wissenschaftler/innen und Hochschullehrende Tandems, die sich in Workshops und Vorträgen mit kunstpädagogischen Lehr- und Lernprozessen auseinandersetzten, um neue Perspektiven der Kunstvermittlung zu entwickeln und zu diskutieren. Das vorliegende Buch gibt einen Einblick in die Tiefe und Breite der innerhalb der Workshops und Vorträge realisierten Reflexionen und zeigt, wie vielfältig, produktiv aber auch widerständig die Formen der Zusammenarbeit zwischen den Disziplinen und Akteuren beschaffen sein können. Der Band beinhaltet verschiedene Beiträge, die die Grenzregionen zwischen Kunstdidaktik und künstlerischer Praxis sowie zwischen Kunstdidaktik und anderen Fachwissenschaften, wie etwa der Kunstwissenschaft, ausloten. Unabdingbar ist dabei zudem der Blick auf die schulische Praxis. Er wird durch Beiträge von Kunstlehrerinnen mit ihren unterschiedlichen Perspektiven auf den eigenen Kunstunterricht abgerundet.