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ARTIKELDETAILS

Anette Horn, Peter Horn

"Ich lerne sehen"

Zu Rilkes Lyrik

2011, 304 Seiten

Band-Nr.: 20

Reihe: Beiträge zur Kulturwissenschaft

Artikelnummer: 6006107w

Buch:
ISBN: 9783898963978
E-Book (PDF):
ISBN: 9783898967037
DOI: 10.3278/6006107w

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Beschreibung

'Theoria' bedeutet ursprünglich 'Schauen'. Malte Laurids Brigge entdeckt eines Tages: "Ich lerne sehen". Teilhard de Chardin sagt über das Neue in der Moderne, "daß Angst der Preis ist, den der moderne Mensch dafür bezahlt, daß er die Welt neu zu sehen lernt". Dass Rilke immer wieder das Wort "schauen" (und seine Komposita) benutzt, hängt aufs Engste mit seiner Auffassung von der Beziehung zwischen Dichter und Welt zusammen. Das Auge ist Teil des Bewusstseins. Mit dem Begriff der 'Epiphanie' bezeichnet James Joyce ein plötzliches Sehen und Erkennen einer zunächst so nicht verstandenen Situation. Rilkes Weg vom Sehenlernen (z. B. bei Rodin und Cezanne) zum "Herzwerk" der späten Gedichte wird anhand einiger Gedichte als Stationen auf diesem Weg nachgezeichnet.


Autor:in/Herausgeber:in

Anette Horn: Seit 2005 Associate Professor, School of Literature and Language Studies, University of the Witwatersrand.Von 2003 bis 2009 Herausgeberin der Acta Germanica.

Peter Horn: Seit 2005 Honorary Professorial Research Associate University of the Witwatersrand. Weltweite Lehrtätigkeit, Auszeichnungen, Preise und zahlreiche Veröffentlichungen Vielfach ausgezeichneter südafrikanischer Lyriker.