Autor:innengruppe AEDiL

Corona-Semester reflektiert

Einblicke einer kollaborativen Autoethnographie

Band-Nr.: 2

Reihe: Innovative Hochschule: digital - international - transformativ

Artikelnummer: 6004820

Print:
2021, 284 Seiten, 49,90 €
 
ISBN: 9783763962426
E-Book:
2021, 284 Seiten, kostenlos
 
ISBN: 9783763966257
DOI: 10.3278/6004820w
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Pressetext
Corona-Semester reflektiert: digitale Lehre in der Pandemie aus persönlicher und professioneller Sicht

Hochschullehre im Corona-Semester 2020: 15 Autorinnen und Autoren aus diversen Hochschulkontexten und Fächern veröffentlichen in »Corona-Semester reflektiert« ihre kollaborativ entstandenen  …mehr
Corona-Semester reflektiert: digitale Lehre in der Pandemie aus persönlicher und professioneller Sicht

Hochschullehre im Corona-Semester 2020: 15 Autorinnen und Autoren aus diversen Hochschulkontexten und Fächern veröffentlichen in »Corona-Semester reflektiert« ihre kollaborativ entstandenen autoethnographischen Stories zu Lehr-, Lern- und Arbeitspraktiken sowie Strukturen. Auf der Basis autoethnographischer Dokumentation, Reflexion und Analyse ist ein unverstellter Blick auf ein Corona-Semester entstanden, der für viele Lehrende nachvollziehbar ist und zur Diskussion über Herausforderungen und Mög-lichkeiten digitaler Lehre auffordert.

Mit ihrer methodisch geleiteten Selbstreflexion erschließen die Akteurinnen und Akteure aus Lehre und Hochschuldidaktik einen Bereich, der sich inhaltlich sowie durch den methodischen Zugang der Autoethnographie von bestehender Forschung abhebt. Die interdisziplinäre Autorengruppe berichtet individuell, tiefgehend, persönlich und professionell über ihre Auseinandersetzung mit digitaler Lehre im pandemischen Kontext, über neue Möglichkeiten, strukturelle Bedingungen und krisenhafte Momente. Grundlage des Buchs ist das Projekt »Autoethnographische Forschung zu digitaler Lehre (AEDiL)«, in dem Lehrende den Umgang mit digitaler Lehre kollaborativ reflektiert und analysiert haben.

Der Band bietet Inspiration für alle, die sich mit Online-Lehre beschäftigen, für Hochschulleitungen, die verstehen wollen, wie Hochschulpersonal mit digitaler Lehre umgeht und für Forschende, die einen Einblick in die Autoethnographie gewinnen wollen.
Autor:in/Herausgeber:in

Die Autor:innengruppe besteht aus Promovierenden, Post-Docs und Professor:innen, aus Leiter:innen zentraler Einrichtungen und langjährigen Mitarbeiter:innen im sogenannten Third Space. Die interdisziplinär arbeitende Gruppe verbindet die Perspektiven von Sozial- und Bildungswissenschaften, Medien- und Informationswissenschaften sowie der Medizin mit Einblicken aus dem Feld der Hochschulprofessionals. Durch Zusammenarbeit auf Augenhöhe konnte die Diversität der Autor:innengruppe AEDiL zu vielfältigen Perspektiven auf das Corona-Semester führen, die in Form autoethnographischer Stories für die Lesenden einen geschützten Rahmen zur öffentlichen Reflexion geben.

Aus dem Inhalt (u.a.)

Vorwort der Reihenherausgebenden

Einblick in die kollaborative Autoethnographie des Projektes AEDiL

Autoethnographie. Methode der (kollaborativen) Erkenntnisgewinnung

Chancen in der Krise

Adobe Connect und das Vogelzwitschern

Durch die Krise - und zurück ...?

Unsicher ist sicher. Sicher ist unsicher

Gesundheit! ... in Zeiten der Online-Lehre

Neue (digitale) Lehrpraktiken

Die Logik der Theorie ist nicht die Logik der Praxis

Veränderte Lehrpraxis durch einen neuen Blick auf Studierende?

Coachen, nicht dozieren

Über steigende Reflexion, fehlende Resonanz und hergestellte Routine

Erwartungsdiskrepanzen

Coronatagebuch einer Bildungstechnologin

Die Rückeroberung meiner Gelassenheit

Digitale Prof(i)s? Von wegen ...

Die Reise zum Kern des Dazwischens

Strukturelle Spannungen

Es ging um (viel) mehr als "nur" Lehre!

Auch Homeoffice ist keine Lösung: Mein Telework-Experiment

Die "neue" Normalität - was wird es sein und kann es sie geben?

AEDiL: Ein erstes Fazit

Reflective insights into teaching and learning from the AEDiL project