Thomas Rauschenbach, Susanne Kuger, Sabine Walper (Hg.)

Aufwachsen in Deutschland 2019

Alltagswelten von Kindern, Jugendlichen und Famili en

Artikelnummer: 6004821

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2021, 148 Seiten, 24,90 €
 
ISBN: 9783763962433
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2021, 148 Seiten, kostenlos
 
ISBN: 9783763966325
DOI: 10.3278/6004821w
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Pressetext
- Tiefe Einblicke in deutsche Familien und Kinderzimmer -
AID:A Aufwachsen in Deutschland: Alltagswelten. Eine Studie des Deutschen Jugendinstituts (DJI)

Wie es bei Kindern und Jugendlichen in den eigenen vier Wänden zugeht, bleibt meist unentdeckt. Und dabei wäre es gut zu wissen, wie sich die  …mehr
- Tiefe Einblicke in deutsche Familien und Kinderzimmer -
AID:A Aufwachsen in Deutschland: Alltagswelten. Eine Studie des Deutschen Jugendinstituts (DJI)

Wie es bei Kindern und Jugendlichen in den eigenen vier Wänden zugeht, bleibt meist unentdeckt. Und dabei wäre es gut zu wissen, wie sich die Situation der Heranwachsenden in Bezug auf Alltag, Bildung und Kompetenzen im Laufe der Zeit verändert. Deshalb hat die Studie »Aufwachsen in Deutschland 2019« (AiD:A - Aufwachsen in Deutschland: Alltagswelten) 6000 Familien mit Kindern zwischen 0 und 32 Jahren altersspezifisch interviewt, die Daten ausgewertet und interessante Erkenntnisse zu der Lebenssituation von Kindern, Jugendlichen und Familien gewonnen. Der Survey wird vom Deutschen Jugendinstitut (DJI) im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) seit 2009 in regelmäßigen Abständen durchgeführt.

Die Bedingungen in der Familie und gesellschaftliche Trends entscheiden oft über Erfolg und Misserfolg. Aber was genau verbirgt sich dahinter? Welche Faktoren entscheiden über den persönlichen Lebenslauf? Ist es das Bildungsniveau der Eltern, wirtschaftliche Unabhängigkeit, das Wohnumfeld, eine spezifische Förderung oder entscheidet ein Migrationshintergrund über die Karriere? Das Themenspektrum der Studie ist breit gefächert und reicht von der Bedeutung außerhäuslicher Bildung und Betreuung für jüngere Kinder am Nachmittag über Veränderungen
im Bildungs- und Freizeitverhalten von Jugendlichen bis hin zum Wandel von Familienstrukturen und der Alltagsorganisation in Trennungsfamilien.

Anders als bei vorangegangenen AID:A-Studien wurde die Befragung nicht telefonisch durchgeführt, sondern mit professionellen Interviewenden direkt in den Haushalten. Neu ist ebenfalls, dass alle Familienmitglieder befragt wurden, also beispielsweise auch Großeltern und Geschwister. So ergaben sich umfassende Einblicke in Familienkonstellationen, soziale Rahmenbedingungen und individuelle Lebenssituationen. Auch der Einfluss von Freundschaften, Vereinen und digitalen Medien wird ausführlich beschrieben und anhand zahlreicher Grafiken und Tabellen erläutert.

Die digitale Ausgabe der Studie erscheint im Open Access und steht kostenfrei u.a. bei wbv-open-access.de zur Verfügung. Die Printausgabe ist bei wbv.de/shop sowie im Buchhandel erhältlich.
Autor:in/Herausgeber:in

Das Deutsche Jugendinstitut in München besteht seit 1963 und gehört zu den größten sozialwissenschaftlichen Forschungsinstituten Europas. Seit über 50 Jahren erforschen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Lebenslagen von Kindern, Jugendlichen und Familien. Sie beraten die Politik und liefern wichtige Impulse für die Fachpraxis.

Aus dem Inhalt (u.a.)

1. AID:A - der integrierte Survey des Deutschen Jugendinstituts (Susanne Kuger und Sabine Walper)
2. Ungleichheit im Aufwachsen in Deutschland: Eine Einführung in die Dimensionen der Sozialberichterstattung (Gerald Prein)
2.1 Soziale Unterstützung - gibt es regionale Unterschiede? (Gerald Prein und Valerie Schickle)
2.2 Aufwachsen in Deprivation (Gerald Prein und Holger Quellenberg)
2.3 Bildungsmobilität und Migrationshintergrund (Susanne Kuger und Gerald Prein)
3. Kindheit und Kindertagesbetreuung in Deutschland (Anja Linberg, Alexandra Langmeyer und Christian Alt)
3.1 Bildungsort Familie: Bildungsförderliche Aktivitäten in der Familie (Anja Linberg und Hanna Maly-Motta)
3.2 Private-Public-Partnership - zum Betreuungsmix von Kindern bis zum Ende der Grundschule (Christian Alt, Anja Linberg, Alexandra Langmeyer und Susanne Kuger)
3.3 Zwischen Einschränkung und gemeinsamer Nutzung: Mediennutzung und Medienerziehung von Kindern im Alter von bis zu elf Jahren (Thorsten Naab)
3.4 Autonomieerleben in Familie und Schule aus der Perspektive von Kindern (Angelika Guglhör-Rudan und Alexandra Langmeyer)
4. Erwachsen werden in Deutschland (Martina Gille, Nora Gaupp und Christine Steiner)
4.1 Freundschaften im Jugendalter: online, offline oder beides? (Kien Tran und Nora Gaupp)
4.2 Kinder, Jugendliche oder Erwachsene? Die biografische Selbstwahrnehmung junger Menschen (Anne Berngruber)
4.3 Prekärer Start. Befristete Beschäftigungsverhältnisse von Jugendlichen und jungen Erwachsenen (Christine Steiner und Julia Zimmermann)
4.4 Autoritäre Orientierungen und konventionalistische Haltungen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen (Martina Gille und Björn Milbradt)
5. Familien und familiale Lebenslagen in Deutschland: Theoretische Bezüge und aktuelle Fragestellungen (Claudia Recksiedler und Claudia Zerle-Elsäßer)
5.1 Mütterliches Wohlbefinden: Wie schwer wiegen ökonomische Belastungen und Trennungserfahrungen? (Claudia Recksiedler, Valerie Heintz-Martin und Magdalena Gerum)
5.2 Home-Office und grenzübergreifende, digitale Kommunikation als Chance für eine gelungene Vereinbarkeit? Mütter und Väter im Vergleich (Janine Bernhardt und Claudia Zerle-Elsäßer)
5.3 Die elterliche Zusammenarbeit in der Erziehung: Die Bedeutung familialer Lebenslagen und der Geschlechtsrollenorientierungen (Christine Entleitner-Phleps und Alexandra Langmeyer)
6. Die AID:A 2019-Befragung: Vom Design zu den Daten (Susanne Kuger, Ulrich Pötter und Holger Quellenberg)
Abbildungen und Tabellen
Autorinnen und Autoren