Riccardo Bonfranchi, Eliane Perret

Heilpädagogik im Dialog

Praktische Erfahrungen, theoretische Grundlagen un d aktuelle Diskurse

Band-Nr.: 40

Reihe: Lehren und Lernen mit behinderten Menschen

Artikelnummer: 6006398

Print:
2021, 252 Seiten, 29,90 €
 
ISBN: 9783763965809
E-Book:
2021, 252 Seiten, 29,90 €
 
ISBN: 9783763965830
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Pressetext
- Dialog Heilpädagogik: Erfahrungswissen im Gespräch -

Riccardo Bonfranchi und Eliane Perret stellen sich 33 Fragen zu verschiedenen Themen der Heilpädagogik, die sie vor dem Hintergrund ihrer jeweils über zwanzigjährigen Berufserfahrung diskutieren und reflektieren. Im Mittelpunkt stehen Kinder  …mehr
- Dialog Heilpädagogik: Erfahrungswissen im Gespräch -

Riccardo Bonfranchi und Eliane Perret stellen sich 33 Fragen zu verschiedenen Themen der Heilpädagogik, die sie vor dem Hintergrund ihrer jeweils über zwanzigjährigen Berufserfahrung diskutieren und reflektieren. Im Mittelpunkt stehen Kinder und Jugendliche mit Lernbehinderungen, Verhaltensauffälligkeiten und geistiger Behinderung. Der Band »Heilpädagogik im Dialog verknüft theoretische Grundlagen mit einem Blick auf die aktuellen Diskurse der Heilpädagogik. Außergewöhnlich ist, dass sich Bonfranchi und Perret im kommentierenden Dialog über ihre Beiträge austauschen. So entsteht ein kritisches Fachgespräch zu Menschenbildern, Erziehungsfragen, Bildungsansprüchen, medizinischen und ethischen Aspekten der heilpädagogischen Arbeit.

Studierende und Lehrende der Heil- und Sonderpädagogik finden hier neue Denkanstöße, Erklärungen und Lösungsvorschläge für die Herausforderungen im heilpädagogischen Berufsalltag. Auch für die Arbeit in Inklusionsklassen an Regelschulen ist der dialogische Austausch zwischen Bonfranchi und Perret eine Bereicherung.
Autor:in/Herausgeber:in

Dr. Riccardo Bonfranchi ist Sonderschullehrer und Diplom-Pädagoge. Anschließend hat er ein Nach-Diplom-Studium in Angewandter Ethik abgeschlossen. Er verfügt über praktische und theoretische Kenntnisse der Heilpädagogik und hat in verschiedenen heilpädagogischen Einrichtungen gearbeitet, teilweise in leitender Funktion.

Dr.in Eliane Perret ist Heilpädagogin und Psychologin. Bis 2020 war sie schulische Heilpädagogin und Schulleiterin einer Sonderpädagogischen Tagesschule für Kinder und Jugendliche mit Lern- und Verhaltensauffälligkeiten.

Aus dem Inhalt (u.a.)

1. Menschenbilder - was sind das für Bilder?
2. Unterliegt die Schule einem sozialen Wandel?
3. Beziehung und Bildung- beißt sich das?
4. Was verstehst du unter Erziehung?
5. Welche Werte und Normen sind in "Erziehung" drin?
6. Heißt es: "Fordern und Fördern" oder "Fördern und Fordern"?
7. Wodurch ist ein guter Theorie-Praxis-Bezug gekennzeichnet?
8. Meine Vorbilder? Deine Vorbilder?
9. Ist die Heilpädagogik eine Profession?
10. Gibt es in der Heilpädagogik ethische Fragestellungen?
11. Was sagt uns als Fachleuten der Heilpädagogik die Neurowissenschaft?
12. Die ICF - Modeerscheinung oder Hilfe im heilpädagogischen Alltag?
13. Worauf richtet die Diagnostik ihren Blick?
14. ADHS, POS, MCD - was ist es nun?
15. Wer ist verhaltensauffällig, und wenn ja, wie?
16. Was macht eine gute Methodik des Lernens aus?
17. Woran orientiert sich die Kompetenzorientierung?
18. Ist utilitaristisches Gedankengut grundsätzlich des Teufels?
19. Man spricht von New Public Management und meint was damit?
20. Wer übernimmt die Verantwortung in der Heilpädagogik?
21. Warum hatten Heilpädagogische Sonderschulen, anders als die Regelschulen, von Beginn an eine Leitung?
22. Kinder mit einer Behinderung - in die Regelschule integriert?
23. Resilienz und Vulnerabilität - zwei Seiten der gleichen Medaille?
24. Sprache - Brücke zum Du?
25. Der Zusammenhang der Individualpsychologie mit der Heilpädagogik?
26. Kreativität in der Schule - ein Widerspruch?
27. Kann man jemand Anderen motivieren?
28. Ist die Klassengemeinschaft eine Gemeinschaft?
29. Haben Lehrer und Schüler eine Beziehung zueinander?
30. Braucht es Disziplin und Strafen überhaupt?
31. Gab es Gewalt und Mobbing in der Schule früher nicht?
32. Stehen Familie und Schule miteinander in Verbindung?
33. Werden Eltern durch die Behinderung ihrer Kinder auch "behindert"?