Gemeinsam für Open Access in Social Sciences und Humanities – Aufruf zur Unterstützung der Enable!-Community   

Die Enable!-Community tritt an, um eine Open-Access-Publikationskultur in den Social Sciences und Humanities (SSH: Sozial- und Geisteswissenschaften) zu entwickeln, die von allen Akteuren getragen wird. In einem Mission-Statement rufen Verlage, Institutionen und Wissenschaftler:innen zur aktiven Unterstützung des Projektes Enable!.

wbv Publikation unterstützt die Initiative seit 2019 und gehört zu den Erstunterzeichnern des Mission Statement vom 25.5.2020.

Mission Statement der Enable!-Community

Neu im Open Access

ARTIKELDETAILS

Björn Rothstein

Nicht allein mit der Masterarbeit: Der Ansatz Studentische Forschungsgruppen

die hochschullehre 43/2019

2019, 14 Seiten

Artikelnummer: HSL1943W

Creative Commons Lizenzvertrag
Nicht allein mit der Masterarbeit: Der Ansatz Studentische Forschungsgruppen von Rothstein, Björn steht unter einer Creative Commons Namensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung 4.0 International Lizenz.
E-Paper (PDF):
DOI: 10.3278/HSL1943W

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Beschreibung

Studentische Abschlussarbeiten entstehen zumeist in Isolation, d.h. unter ausschließlichem Austausch mit den BetreuerInnen, die zudem in der Regel ihre einzigen Leser sind. Sie profitieren daher nicht von der wissenschaftlichen Community, wie dies z. B. bei Doktorarbeiten auf Nachwuchstagungen der Fall ist. Die fehlende Peer-Beratung einerseits sowie andererseits die Aussicht, nur vom Betreuer gelesen zu werden, können zu motivationalen und fachlichen Problemen führen. Der vorliegende Praxisbeitrag bietet daher eine Peer-Learning-basierte Lösung unter Bezug auf die Prozessorientierte Schreibberatung an: Studierende verfassen in einem Forschungskolloquium zu verschiedenen Aspekten eines vorgegebenen Oberthemas individuell, aber zeitgleich ihre Masterarbeiten. Dabei stehen sie, sowohl mit dem Betreuer als auch untereinander, in einem regelmäßigen Austausch. Es entstehen fachliche sowie soziale Vorteile der Peer-Beratung, wechselseitige Zitierungen, gefühlte Einbindung in Forschung und Diskussionen, die zum Beispiel mit Forschungsgruppen vergleichbar sind. Das gemeinsame Oberthema erlaubt einen intensiven, auf Fachlichkeit bezogenen Austausch mit dem Resultat einer hohen gefühlten Authentizität beim Verfassen der Masterarbeit.


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