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ARTIKELDETAILS

Stephanie Sarah Lauke

Medialisierte Kunsterfahrung

Die Phänomenalität von Bewegtbildinstallationen in Fernsehen und Internet

2019, 352 Seiten

Band-Nr.: 17

Reihe: Kunst und Kulturwissenschaft in der Gegenwart

Artikelnummer: 6006031

Buch:
ISBN: 978-3-7455-1040-9
E-Book (PDF):
ISBN: 978-3-89896-909-3
DOI: 10.3278/6006031w

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Beschreibung

Kunstwerke werden überwiegend in Form von Fotografien oder Videoaufnahmen - also jenseits einer Ausstellungssituation - erfahren. Stephanie Sarah Lauke legt mit dieser Publikation die erste systematische Beschäftigung mit der medialisierten Erfahrung von Kunst als eigenständigem Modus der Kunstrezeption am Beispiel von Videos über Bewegtbildinstallationen vor. Im Fokus stehen Fernsehsendungen und Handyvideos, die Abbildungen installativer Bewegtbildarbeiten von Doug Aitken, Dan Graham, Marie-Jo Lafontaine, Bruce Nauman und Wermke/Leinkauf zeigen. Diese Formate werden zu den Darstellungsverfahren der Videokunst (Sichtungsvideo und Videokatalog) in Bezug gesetzt und einer detaillierten Beschreibung und vergleichenden Analyse unterzogen. Quellen, Medienpraktiken und Räume kunstwissenschaftlicher Wissensproduktion werden offengelegt und Herausforderungen sowie Potenziale audiovisuell gestützter Werkanalysen diskutiert. Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem »Videowalk«, mit dem ereignis- und ortsbezogene Künste über ihre Ausstellung hinaus erfahren werden können. Das Buch verbindet Überlegungen zum gegenwärtigen Mediengebrauch in den digitalen Kunstwissenschaften mit einem innovativen Ansatz zur Analyse audiovisueller Werke und ihrer Abbildungen und versteht sich als Beitrag zur Kunstrezeption jenseits von Ausstellungssituationen. Somit ist es nicht nur von grundlegender Bedeutung für die wissenschaftliche Beschäftigung mit Werken der Bewegtbildkunst, sondern auch für die Dokumentation, Archivierung und Digitalisierung von Kunst.


Autor:in/Herausgeber:in

Stephanie Sarah Lauke ist Kunst- und Medienwissenschaftlerin. Seit 2017 ist sie an der Universität Siegen im Wissenschaftsmanagement tätig und aktuell persönliche Referentin des Rektors. Zuvor arbeitete sie an der Kunsthochschule für Medien Köln als wissenschaftliche Mitarbeiterin, zuletzt im DFG-Forschungsprojekt »An den Grenzen der Archive - Neue kunstwissenschaftliche und künstlerische Herausforderungen im Umgang mit Archiven«. Dort wurde sie 2016 im Fach Kunstwissenschaft (Dr. phil.) promoviert. Ausgehend von ihrem Forschungsinteresse für Bewegtbildkunst, Kunstdokumentation und Archivierung des audiovisuellen Erbes berät sie im Auftrag von Kunstinstitutionen Künstler*innen in der Dokumentation und Medialisierung ihrer künstlerischen Arbeiten.