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ARTIKELDETAILS

Kim L. Austerschmidt, Sarah Bebermeier, Fridtjof W. Nussbeck

Nutzung und Effekte mathematischer Vorkurse in ver schiedenen Studienfächern

die hochschullehre 16/2021

2021, 17 Seiten

Artikelnummer: HSL2116W

Creative Commons Lizenzvertrag
Nutzung und Effekte mathematischer Vorkurse in ver schiedenen Studienfächern von Fridtjof W. Nussbeck; Kim L. Austerschmidt; Sarah Bebermeier steht unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.
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DOI: 10.3278/HSL2116W

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Beschreibung

In Fächern mit mathematischen Studieninhalten werden häufig Vorkurse angeboten, damit Studierende die Anforderungen besser bewältigen können. Die vorliegende Studie basiert auf einer Befragung Studierender der Wirtschaftswissenschaften (n = 163), Psychologie (n = 81), Physik (n = 39) und Chemie (n = 65) zu Beginn ihres dritten Semesters. Es wurde untersucht, auf welche Merkmale der Studierenden zu Studienbeginn sich der Besuch eines fachspezifischen mathematischen Vorkurses zurückführen lässt. In Wirtschaftswissenschaften besuchen weibliche Studierende, in Psychologie diejenigen, die sich durch die Schule unzureichend auf mathematische Anforderungen vorbereitet fühlen, und in Physik Studierende, die erst kürzlich ihr Abitur abgelegt haben, häufiger einen Vorkurs. Mathematiknoten, wahrgenommene Relevanz von und Informiertheit über mathematische Studieninhalte spielen wider Erwarten eine untergeordnete Rolle. Durch Regressionsanalysen wurden bei Studierenden, die keinen Vorkurs besuchten, fächerübergreifend Merkmale zu Studienbeginn identifiziert, die prädiktiv für den mathematischen Studienerfolg sind. Diese Zusammenhänge treten bei Vorkurs-Teilnehmenden mehrheitlich nicht, oder in entgegengesetzter Richtung auf.


Zitiervorschlag

Austerschmidt, K. L., Bebermeier, S. & Nussbeck, F.W. (2021). Nutzung und Effekte mathematischer Vorkurse in verschiedenen Studienfächern. die hochschullehre, Jahrgang 7/2021. Bielefeld: wbv. DOI: 10.3278/HSL2116W.

Weitere InfosWebsite

Autor:in/Herausgeber:in

Dr. Kim L. Austerschmidt. Universität Bielefeld, Abteilung für Psychologie, Bielefeld, Deutschland; E-Mail: kim.austerschmidt@uni-bielefeld.de

 

Dr. Sarah Bebermeier. Universität Bielefeld, Abteilung für Psychologie, Bielefeld, Deutschland; E-Mail: sarah.bebermeier@uni-bielefeld.de

 

Prof. Dr. Fridtjof W. Nussbeck. Universität Konstanz, Fachbereich Psychologie, Konstanz, Deutschland; E-Mail: fridtjof.nussbeck@uni-konstanz.de