Josephine-Levy-Rathenau-Preis

Call for Papers
"Josephine-Levy-Rathenau-Preis 2022"
Nachwuchspreis zur Beratung in Bildung, Beruf und Beschäftigung

Der Deutsche Verband für Bildungs- und Berufsberatung e.V. (dvb) lobt gemeinsam mit seinem langjährigen Publikationspartner wbv Media den Josephine-Levy-Rathenau-Preis 2022 - einen Nachwuchspreis für die Beratung in Bildung, Beruf und Beschäftigung - aus. Der Preis soll der Professionalisierung der Beratung dienen, der Beratungswissenschaft und -praxis eine größere Sichtbarkeit verschaffen und den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis vertiefen. Gleichzeitig wird so die Möglichkeit geschaffen, praxisrelevante Abschlussarbeiten durch eine Veröffentlichung unter Open Access für einen größeren Kreis von Leser:innen zugänglich zu machen.

Die Vorstellung und Preisverleihung findet auf der Jahrestagung des dvb 2022 statt.

Einsendeschluss der Arbeiten ist der 31.01.2022.
Bitte senden Sie Ihre Arbeit in digitaler Form zusammen mit dem Bewerbungsbogen an: nachwuchspreis(at)dvb-fachverband(dot)de.

Ausschreibung

Bewerbungsbogen

Verleihung des Josephine-Levy-Rathenau-Preises 2021

Hintergrund

Josephine Levy-Rathenau

Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Entwicklungen und Krisen leistet Beratung in Bildung, Beruf und Beschäftigung (BBB-Beratung) wichtige Beiträge zu einem gelingenden Leben der Einzelnen wie der Gemeinschaft. Beratungswissenschaft und -praxis ergänzen sich und geben einander Anregungen zu neuen Fragestellungen und Handlungsfeldern. So entstehen Forschungsfragen für Wissenschaftler:innen und Studierende und aktualisieren Beratende ihre Kompetenzen zu ihren Zielgruppen, zur Bildungswelt und zum Arbeitsmarkt sowie zu ihren beraterischen Vorgehensweisen.

Um diesen Austausch zu intensivieren, lobt der Deutsche Verband für Bildungs- und Berufsberatung e.V. (dvb) gemeinsam mit seinem langjährigen Publikationspartner wbv Media den Josephine-Levy-Rathenau-Preis 2021 aus. Der Preis soll der Professionalisierung der BBB-Beratung dienen und der Beratungswissenschaft und -praxis eine größere Sichtbarkeit verschaffen. Gleichzeitig soll die Möglichkeit geschaffen werden, praxisrelevante Abschlussarbeiten durch eine Veröffentlichung im Open Access für einen größeren Kreis von Leser:innen zugänglich zu machen. Mit Josephine Levy-Rathenau als Namensgeberin des Preises soll zudem an eine wichtige Wegbereiterin der Berufs- und Bildungsberatung und der Erwachsenenbildung erinnert werden.

Josephine Levy-Rathenau (1877 - 1921), gilt als Begründerin der Berufsberatung, insbesondere der Frauenberufsberatung. Sie war Stadträtin im Berliner MAgistrat, leitete das Berliner Frauenberufsamt und war Gründerin sowie Herausgeberin der Zeitschrift "Frauenberuf und -erwerb".

Bildquelle: Simon Goodman / hiatus thru’ November

Wer kann sich bewerben?

Bewerben können sich Absolvent:innen von Studiengängen aus einem bildungs- oder beratungswissenschaftlichen Feld, der Psychologie und des Personalmanagements, die in ihrer Abschlussarbeit ein Thema behandelt haben, das relevante Impulse für die Praxis der Beratung in Bildung, Beruf und Beschäftigung setzt.

Die Einreichung erfolgt entweder

  • durch die Absolvent:innen selbst oder
  • durch die Prüfer:innen.

Absolvent:innen mit einem bereits höheren akademischen Abschluss (Promotion) und/oder solche mit langjähriger beruflicher Tätigkeit in Beratungsforschung und -lehre können aus Gründen der Fairness nicht zum Auswahlverfahren zugelassen werden, da hier nicht mehr von fachlichem Nachwuchs gesprochen werden kann. (In Zweifelsfällen kontaktieren Sie uns bitte.)

Voraussetzungen

Welche Voraussetzungen müssen die einzureichenden Arbeiten erfüllen?

Eingereicht werden können Master-Abschlussarbeiten mit einer sehr guten Benotung (1,7 oder besser), die im Jahr 2020 abgeschlossen und bewertet wurden. In begründeten Ausnahmefällen werden auch andere herausragende, von Umfang und Qualität her vergleichbare Abschlussarbeiten zugelassen. Es ist eine Empfehlung, idealerweise ein Kurzgutachten des/der Prüfenden, nebst Angabe der Benotung, mit einzureichen.
Die Arbeiten sollen eine wissenschaftliche Fundierung besitzen, aber vor allem praxisorientierte Fragen behandeln. Eingereicht werden können Arbeiten zu Konzepten, Methoden und Instrumenten, die einen möglichst konkreten Praxistransfer für die BBB-Beratung beinhalten oder unmittelbar zulassen.

Art und Ausgestaltung des Preises

Es wird ein Hauptpreis vergeben. Die Jury kann je nach Anzahl und Qualität der Einreichungen weitere Preise vergeben.

Der/die Preisträger:in erhält die Möglichkeit, seine/ihre Arbeit auf der Jahrestagung des Deutschen Verbands für Bildungs- und Berufsberatung in einem Vortrag zu präsentieren. Zudem wird die Langfassung der Arbeit als dvb-Script veröffentlicht und ein eigener Zeitschriftenbeitrag für das Fachmagazin "dvb forum" ermöglicht. Der/die Preisträger:in erhält ein Bücherpaket bzw. einen Gutschein der wbv Media GmbH & Co. KG mit ausgewählten Fachbüchern. Preisträger:innen wird zudem eine einjährige dvb-Schnuppermitgliedschaft verliehen.

Die Vorstellung und Preisverleihung findet auf der Jahrestagung des dvb vom 09. bis 11.09.2021 in Oldenburg statt.

Auswahlkommission

Die Jury setzt sich aus anerkannten Expert:innen der BBB-Beratung zusammen:

  • Prof. Dr. Bernd Käpplinger (JLU Gießen)
  • Dr. Ingo Blaich (dvb Forschungsforum, TU Dresden)
  • Prof. Dr. Dennis Mocigemba (HdBA)
  • W. Arndt Bertelsmann (wbv Media)
  • Prof. Dr. Kira Nierobisch (Kath. Hochschule Mainz)

Bewerbung

Einsendeschluss der Arbeiten ist der 31.01.2022.
Bitte senden Sie Ihre Arbeit in digitaler Form zusammen mit dem Bewerbungsbogen an: nachwuchspreis(at)dvb-fachverband(dot)de.