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Günther Oestmann

Geschichte, Konstruktion und Anwendung des Astrolabiums bei Zifferblättern astron. Uhren

2014, 72 Seiten

Artikelnummer: 6006196

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ISBN: 978-3-89896-572-9

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Beschreibung

Das in der Spätantike entstandene Astrolabium war in europäischen Ländern bis in das 17. Jahrhundert hinein in Gebrauch. Es besteht aus der Kombination zweier hauptsächlicher Komponenten: Auf der Vorderseite bilden eine drehbare Sternkarte mit dem Tierkreis und ein Koordinatennetz für den Beobachterstandort eine Art graphischen Computer. Die Rückseite mit Gradskala, Kalender und einem mit Absehen versehenen Lineal stellt ein Visierinstrument zur Messung von Winkeln über dem Horizont dar. Entsprechend der gemessenen Höhe der Sonne oder eines Sterns wird die drehbare Sternkarte auf der Vorderseite eingestellt, und sodann liefert das Instrument eine Fülle von Zeitangaben und astronomischen Informationen. Damit lässt sich eine Vielzahl astronomischer, astrologischer und geodätischer Problemstellungen auf mechanischem Wege ohne Rechnungen lösen. Das Buch bietet neben einer historischen Einführung Erläuterungen zur geometrischen Konstruktion dieses astronomischen Universalinstruments. Weiterhin wird auf die Anwendung des Astrolabiums bei Zifferblättern astronomischer Uhren eingegangen.


Verkaufshinweise

Vertrieb Schweiz (ISBN 978-2-940088-32-4): Musée International d'Horlogerie, Rue des Musées 29, 2301 La Chaux-de-Fonds, Tel. 0041 32 9676861, E-Mail mih.vch@net.ch


Autor:in/Herausgeber:in

Günther Oestmann (* 1959) 2001erfolgte die Habilitation mit einer Arbeit über das Verhältnis Heinrich Rantzaus zur Astrologie, und 2002 legte Oestmann die Meisterprüfung an der Bundesfachschule für Uhrmacher in Karlstein/Österreich ab. Er war 2006-2008 als Konservator der Abteilung Schiffahrt des Deutschen Museums in München tätig und lehrt seit 2010 als Privatdozent an der Technischen Universität Berlin. 2013 wurde ihm der "Prix Gaïa" des Musée international d'horlogerie (La Chaux-de-Fonds) in der Kategorie Geschichte/Forschung verliehen. Oestmanns Forschungsschwerpunkte sind die Geschichte der wissenschaftlichen Instrumente und Uhren, Astronomie und mathematischen Geographie, sowie die Maritime Geschichte.