Politische Erwachsenenbildung

Politische Erwachsenenbildung

Klaus-Peter Hufer

Politische Erwachsenenbildung
Plädoyer für eine vernachlässigte Disziplin

2015, 139 Seiten
ISBN (Buch) 978-3-7639-5654-8, 24,90 € (D)
ISBN (PDF) 978-3-7639-5655-5, 19,90 € (D)

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dis.kurs 1/2016: Download der Rezension von Barbara Menke

"Prädikat: Unbedingt empfehlenswert! Klaus-Peters Hufers Kompendium zur politischen Erwachsenenbildung"
dis.kurs 1/2016

Rezension von Barbara Menke

Magazin dis.kurs

 

 

Inhalt

  • Politische Erwachsenenbildung als aktive und kreative Disziplin

Politische Erwachsenenbildung ist der Ausgangspunkt der modernen Erwachsenenbildung. Mit ihrem Anspruch, die Gesellschaft zu demokratisieren, orientiert sie sich nicht an funktionalen und ökonomischen Leitideen. In seiner Monografie präsentiert Klaus-Peter Hufer seine Sicht auf die politische Erwachsenenbildung als aktive, lebendige und kreative Disziplin.

Er führt in die Ziele, Inhalte und Methoden des Bereichs ein, zeigt spezifische Themen und Entwicklungen auf und verbindet  theoretische Hintergründe, verstreute Expertisen und wissenschaftliche Diskussionen. Für Hufer ist die politische Erwachsenenbildung ein relevanter Programmbereich mit Professionalisierungspotenzial. Mit seinem Band belebt er die Diskussion über diese Disziplin.

Aus dem Inhalt (u.a.)

1 Einleitung

2 Die zentralen Begriffe
2.1 Politik - mehrere Traditionen und Definitionen
2.2 Worum geht es bei "Bildung"?
2.3 Was ist politische Bildung?

3 Geschichte und Gegenwart
3.1 Die Anfänge
3.2 Erwachsenenbildung in der Weimarer Republik
3.3 "Volksbildung" im Nationalsozialismus
3.4 Politische Erwachsenenbildung seit 1945

4 Wegbereiter: Werke und Diskurslinien
4.1 Fritz Borinski
4.2 Paul Röhrig
4.3 Willy Strzelewicz
4.4 Hans Tietgens
4.5 Oskar Negt

5 Bezugswissenschaften
5.1 Theorie und Praxis - das "Kräftefeld" politischer Erwachsenenbildung
5.2 Eine Vielzahl von Bezugswissenschaften

6 Rahmenbedingungen und Bildungspolitik
6.1 Pluralität und Struktur der Erwachsenenbildung
6.2 Erwachsenen- und Weiterbildungsgesetze
6.3 Bildungsurlaubsgesetze

7 Teilnehmerinnen und Teilnehmer
7.1 Politische Erwachsenenbildung - eine Veranstaltung für eine Minderheit?
7.2 "Bildungsferne" Adressatinnen und Adressaten

8 Das "Lernen" und "Lehren" in der politischen Bildung
8.1 Drei Stichworte von Bedeutung
8.2 Vier didaktische Prinzipien
8.3 Der Beutelsbacher Konsens

9 Pädagogisches Handeln
9.1 Veranstaltungen planen und durchführen
9.2 Methoden, Lernformen und Veranstaltungen
9.3 Teilnehmertypen und Gruppenprozesse

10 Qualität und Wirkung
10.1 Wann ist politische Bildung "gut"?
10.2 Legitimationsanforderungen und Legitimationsprobleme
10.3 Der Europäische und der Deutsche Qualifikationsrahmen und die politische Bildung

11 Politische Erwachsenenbildung als Profession
11.1 Erwachsenenbildung: ein heterogenes Berufsfeld
11.2 Welche Kompetenzen brauchen politische Erwachsenenbildner/-innen?
11.3 Politische Erwachsenenbildung - ein komplexer Beruf

12 Zum Schluss: ein Plädoyer für politische Bildung

13 Literatur

Der Autor

Klaus-Peter Hufer (Dr. habil.) ist außerplanmäßiger Professor an der Fakultät für Bildungswissenschaften der Universität Duisburg-Essen. Er hat zahlreiche Lehraufträge an anderen Hochschulen und Universitäten.

Seine Forschungsgebiete sind Politische Erwachsenenbildung (Geschichte, Theorie-Praxis-Verhältnis), Politikdidaktik, Politische Bildung gegen Rechtsextremismus, Bildungstheorie und Bildungspolitik, Professionalität in der Erwachsenenbildung.

apl. Prof. Dr. Klaus-Peter Hufer

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