Wissenschaftspreis 2014
  • Johannes Klenk
    Nationale Qualifikationsrahmen in dualen Berufsbildungssystemen
    Akteure, Interessen und politischer Prozess in Dänemark, Österreich und Deutschland
    • Dissertation erhält Wissenschaftspreis 2014 der Arbeiterkammer Oberösterreich
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Wissenschaftspreis der Arbeiterkammer Oberösterreich 2014

Die Preisträgerin und die Preisträgern des AK-Wissenschaftspreises 2014. v.l.n.r.: Johannes Klenk, Christina Traxler und Rafael Schögler

Thema: EU – Chancen und Gefahren für Arbeitnehmer:innen

Am 1. Dezember 2014 wurde Dr. Johannes Klenk für seine Dissertation "Nationale Qualifikationsrahmen in dualen Berufsbildungssystemen" mit dem 31. Wissenschaftspreis ausgezeichnet, den die Arbeiterkammer Oberösterreich in Kooperation mit der Johannes Kepler Universität Linz vergibt. Neben Dr. Johannes Klenk wurden noch zwei weitere Arbeiten prämiert.

Die Preisträgerin und die Preisträger des AK-Wissenschaftspreises 2014:
Johannes Klenk, Christina Traxler und Rafael Schögler (v.l.n.r.)

Copyright "AK Oberösterreich"

"Dr. Johannes Klenk beschäftigt sich in seiner Dissertation "Nationale Qualifikationsrahmen in dualen Berufsbildungssystemen. Akteure, Interessen und politischer Prozess in Dänemark, Österreich und Deutschland" mit der Umsetzung des Europäischen Qualifikationsrahmens auf nationaler Ebene. Der Autor bedient sich einer empirisch-vergleichenden, fallstudienbasierten Untersuchung bildungspolitischer Prozesse. Die Gemeinsamkeit der drei untersuchten Länder besteht dabei in der Existenz eines dualen Berufsausbildungssystems und in ähnlichen institutionellen Rahmenbedingungen. Die Relevanz der Arbeit für die Praxis ergibt sich vor allem durch den Erkenntnisgewinn hinsichtlich bildungspolitischer Innovationsprozesse."

Wissenschaftspreis der Arbeiterkammer Oberösterreich

Dissertation

  • Empirischer Vergleich der Entwicklungsprozesse des EQR in Deutschland, Dänemark und Österreich
  • Dissertation zeigt, wie in etablierten Steuerungsinstitutionen zukunftsweisende Reformen umsetzbar sind

Die Umsetzung des Europäischen Qualifikationsrahmens (EQR) wird kontrovers diskutiert.
Johannes Klenk untersucht in seiner Dissertation die Entwicklungsprozesse des EQR in Deutschland, Dänemark und Österreich.

Die detaillierte Rekonstruktion dieser Fallstudien zeigt, wie auch in etablierten Steuerungsinstitutionen zukunftsweisende Reformen umsetzbar sind.

Die Entwicklungen in den drei Ländern werden von verschiedenen Faktoren geprägt:
den bestehenden nationalen Rahmenbedingungen, der Perzeption des EQR als Handlungsanlass, der institutionellen Ausgestaltung des Entwicklungsprozesses und der Interaktion verschiedener Akteur:innen im politischen Prozess.

Der Autor

Johannes Klenk ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Promotionskolleg "International-vergleichende Forschung zu Bildung und Bildungspolitik im Wohlfahrtsstaat" an der Eberhard Karls Universität Tübingen.