Lehrbuch europäische Berufsbildungspolitik

Lehrbuch europäische Berufsbildungspolitik

Sandra Bohlinger, Andreas Fischer (Hg.)

Lehrbuch europäische Berufsbildungspolitik
Grundlagen, Herausforderungen und Perspektiven

2015, 343 Seiten, 24,90 € (D)
ISBN 978-3-7639-5542-8
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Inhalt

  • Für Studierende der Berufs- und Wirtschaftspädagogik
  • Erster Überblick in deutscher Sprache

Europäische Berufsbildungspolitik gilt als langwierig, sperrig und alltagsfern. Dass sie allgemein verständlich, spannend und sehr nah an deutscher Politik sein kann, zeigen die Autor:innen dieses Lehrbuchs. Ihr zentrales Themenfeld ist die Berufsbildungspolitik im Spannungsfeld zwischen Nationalstaat und Supramacht, zwischen Bildungs-, Arbeitsmarkt-, Wirtschafts- und Sozialpolitik.

Zahlreiche Tabellen und Abbildungen bieten strukturierte Informationen für einen schnellen Zugang zu dem komplexen Thema.

Als erste Publikation dieser Art in deutscher Sprache bietet sie vor allem für Studierende bildungs- und sozialwissenschaftlicher Fächer einen strukturierten Überblick über das Thema.

Einleitung

Vorwort

Leseprobe

Aus dem Inhalt (u.a.)

Vorwort: Reinhold Weiß
Zugänge zu europäischer Berufsbildungspolitik (Sandra Bohlinger, Andreas Fischer)

Teil I Grundlagen: Geschichte, Akteure und Steuerungsfragen

  • Politische Steuerungslogiken beruflicher Bildung. Zentrifugale und zentripetale Kräfte in der Governance beruflicher Bildung (Ute Clement)
  • Geschichte der deutschen Berufsbildungspolitik und ihre Schnittstellen zur europäischen Berufsbildungspolitik (Karin Büchter)
  • Geschichte, Aufgaben und Akteure europäischer Berufsbildungspolitik (Sandra Bohlinger)
  • Der europäische Integrationsprozess und seine Folgen für die bundesdeutsche Berufsbildungspolitik (Dieter Münk)
  • Europäische Berufsbildungspolitik aus österreichischer Perspektive: From Bargaining to Arguing? (Peter Schlögl)

Teil II Strukturierung und Entwicklung von Kompetenzen und Qualifikationen

  • Berufliche Handlungskompetenz ist mehr als Beschäftigungsfähigkeit - ein Plus! Auch für Europa? (Friedrich Hubert Esser)
  • Grenzüberschreitende Durchlässigkeit in Europa (Dietmar Frommberger)
  • Berufliche Weiterbildung in Europa - Weiterbildungsengagement unter Anreizaspekten betrachtet (Marcel Walter)
  • Das Duale System in Deutschland - ein 'Exportschlager' ohne Absatz? (Dieter Euler)
  • Validierung nichtformal und informell erworbener Kompetenzen als Beitrag zur Durchlässigkeit im Bildungssystem (Eva Cendon, Peter Dehnbostel)

Teil III Forschungs- und Politikfelder

  • Übergänge, "misleading trajectories" und europäische Berufsbildungspolitik (Christian Schmidt)
  • Berufliche Bildung in der Migrationsgesellschaft (Ulrike Horme)
  • Qualitätssicherung und -entwicklung in der Beruflichen Bildung (Michaela Jonach, Franz Gramlinger, ARQA-VET)
  • Von der Schwierigkeit, in Europa eine nachhaltige berufliche Bildung ausfindig zu machen (Andreas Fischer)

Inhalt

Die Herausgebenden

Andreas Fischer

Andreas Fischer, seit 1998 Universitätsprofessor für Didaktik der Wirtschaftslehre sowie für Berufs- und Wirtschaftspädagogik (2004) an der Leuphana Universität Lüneburg.

Forschungsschwerpunkte (bzw. Arbeitsgebiete): Berufsbildung für nachhaltige Entwicklung, Professionalisierung des Bildungspersonals in der beruflichen Bildung, komplexe Lehr-Lern-Arrangements in der Berufsbildung.

Kontakt 

Sandra Bohlinger

Sandra Bohlinger, seit 2015 Universitätsprofessorin für Erwachsenbildung an der Technischen Universität Dresden, Fakultät Erziehungswissenschaften/Institut für Berufspädagogik. Vorher war sie Universitätsprofessorin an der Universität Osnabrück.

Forschungsschwerpunkte (bzw. Arbeitsgebiete): International-vergleichende Bildungsforschung, lebenslanges Lernen, Kompetenz- und Qualifikationsentwicklung, Bildungsforschung und -politik mit den Schwerpunkten Erwachsenenbildung und berufliche Weiterbildung, Übergänge, Bildungs- und Arbeitsmarktteilhabe.

Kontakt

Die Autoren

Übersicht der Autorinnen und Autoren

Karin Büchter, seit 2009 Universitätsprofessorin für Berufs- und Betriebspädagogik an der Helmut Schmidt Universität Hamburg.

Forschungsschwerpunkte (bzw. Arbeitsgebiete): Berufsbildungs- und Weiterbildungspolitik, historische Berufsbildungsforschung, Qualifikationsforschung, Berufsbildung im Übergangssystem.

Eva Cendon, seit 2009 Wissenschaftliche Leitung von Forschung und Beratung an der Deutschen Universität für Weiterbildung Berlin.

Forschungsschwerpunkte (bzw. Arbeitsgebiete): Wissenschaftliche Weiterbildung, lebenslanges Lernen und die Konsequenzen für Hochschulen, bildungspolitische Konzepte wie der Europäische Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen (EQR).

Christian Schmidt, seit 2010 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Berufs- und Weiterbildung der Universität Duisburg-Essen.

Forschungsschwerpunkte (bzw. Arbeitsgebiete): Modularisierung und europäischer Qualifikationsrahmen, Übergangssystem, demografischer Wandel und Diversität in der beruflichen Bildung.

Ute Clement, seit 2003 Universitätsprofessorin für Berufs- und Wirtschaftspädagogik an der Universität Kassel.

Forschungsschwerpunkte (bzw. Arbeitsgebiete): Schulentwicklung und Schulautonomie, europäische Berufsbildungspolitik und internationale vergleichende Berufspädagogik.

Peter Dehnbostel, seit 2012 Universitätsprofessor für Betriebliches Bildungsmanagement an der Deutschen Universität für Weiterbildung Berlin. Vorher war er Universitätsprofessor für Berufs- und Betriebspädagogik an der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg.

Forschungsschwerpunkte (bzw. Arbeitsgebiete): Berufs- und Weiterbildung sowie betriebliche Bildungsarbeit, Entwicklung und wissenschaftliche Begleitung von Qualifizierungskonzepten, arbeitsbezogene Lernkonzepte und Lernformen, Kompetenzentwicklung und berufliche Handlungskompetenz, Validierung informellen Lernens und nichtformalen Lernens.

Friedrich Esser, seit 2011 Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) Bonn. Seit 2005 Honorarprofessor an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln.

Forschungsschwerpunkte (bzw. Arbeitsgebiete): Berufs- und Qualifikationsforschung, Deutscher und Europäischer Qualifikationsrahmen (DQR und EQR), europäische Berufsbildung, Entrepreneurship.

Dieter Euler, seit 2000 Universitätsprofessor für Educational Management sowie Wirtschaftspädagogik an der Universität St. Gallen (HSG).

Forschungsschwerpunkte (bzw. Arbeitsgebiete): Pädagogische Innovationsprozesse, Berufsbildungsreformen, Internationale Berufsbildung, Hochschulentwicklung, Qualitätsentwicklung.

Dietmar Frommberger, seit 2007 Universitätsprofessor für Berufs- und Betriebspädagogik an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.

Forschungsschwerpunkte (bzw. Arbeitsgebiete): Berufsbildung im internationalen Vergleich und in Europa, Internationalisierung der Berufsbildung, Curriculumforschung, Übergangsforschung.

Franz Gramlinger, seit 2007 Wissenschaftlicher Leiter der Austrian Reference Point for Quality Assurance in Vocational Education and Training (ARQA-VET) Wien.

Forschungsschwerpunkte (bzw. Arbeitsgebiete): Qualität in der Berufsbildung, Qualitätssicherung
und Qualitätsentwicklung im europäischen Berufsbildungsraum.

Ulrike Hormel, seit 2014 Professorin für Soziologie an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg.

Forschungsschwerpunkte (bzw. Arbeitsgebiete): Migration und Bildung, soziale Ungleichheit und Diskriminierung im Bildungssystem, Analysen zu differenzpädagogischen Diskursen und Semantiken.

Michaela Jonach, seit 2008 Qualitätsexpertin in der Austrian Reference Point for Quality Assurance in Vocational Education and Training (ARQA-VET) Wien.

Forschungsschwerpunkte (bzw. Arbeitsgebiete): Qualität in der Berufsbildung, Qualitätssicherung
und Qualitätsentwicklung im europäischen Berufsbildungsraum.

Dieter Münk, seit 2009 Universitätsprofessor für Berufspädagogik und Berufsbildungsforschung an der Universität Duisburg-Essen. Vorher war er Universitätsprofessor an der TU Darmstadt.

Forschungsschwerpunkte (bzw. Arbeitsgebiete): Internationale und europäische Berufsbildungsforschung, Professionalisierung des Bildungspersonals in der beruflichen Bildung, Benachteiligte in der Berufsbildung.

Peter Schlögl, seit 1999 Geschäftsführender Institutsleiter im Österreichischen Institut
für Berufsbildungsforschung (oibf) Wien.

Forschungsschwerpunkte (bzw. Arbeitsgebiete): Professionelle Beratungsdienste und Qualität im Bildungswesen, Bildungswegentscheidung, lebenslanges Lernen.

Marcel Walter, seit 2010 wissenschaftlicher Mitarbeiter Berufspädagogik/Berufsbildungsforschung an der Universität Duisburg-Essen.

Forschungsschwerpunkte (bzw. Arbeitsgebiete): Europäische Berufsbildungspolitik, Finanzierung beruflicher Aus- und Weiterbildung, berufliche Weiterbildung und lebenslanges Lernen.

Reinhold Weiß, seit 2005 Stellvertretender Präsident und Forschungsdirektor des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) Bonn.

Forschungsschwerpunkte (bzw. Arbeitsgebiete): Betriebliche und berufliche Weiterbildung, Allgemeinbildung und Erstausbildung, Hochschule und Arbeitsmarkt, Personalentwicklung und Weiterbildung, Bildungsökonomie.

Seit 2004 Honorarprofessor für Berufs- und Weiterbildung an der Universität Duisburg-Essen.