Bildung in Deutschland 2016

Bildung in Deutschland 2016

Autorengruppe Bildungsberichterstattung (Hg.)

Bildung in Deutschland 2016
Ein indikatorengestützter Bericht mit einer Analyse zu Bildung und Migration

2016, 364 Seiten
ISBN 978-3-7639-5742-2

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Inhalt

  • Empirische Längsschnittstudie zum deutschen Bildungssystem
  • 10 Jahre Bildungsbericht

Wichtige Ergebnisse im Überblick

In der Langzeitbetrachtung des deutschen Bildungssystems führen die Autorinnen und Autoren die Analyse bekannter Indikatoren der Studie fort. Schwerpunktthema ist der Einfluss von Migrationserfahrungen auf die Bildungsbiografie.

Alle zwei Jahre liefert der Bericht eine Bestandsaufnahme des deutschen Bildungswesens und betrachtet Rahmenbedingungen wie Ausgaben und Anforderungen, Bildungseinrichtungen wie Kita und Schule, berufliche Ausbildung und Hochschulbildung, Weiterbildung im Erwachsenenalter sowie Bildungswirkungen und -erträge.

Aus dem Inhalt

A Bildung im Spannungsfeld veränderter Rahmenbedingungen
A1 Demografische Entwicklung
A2 Wirtschaftliche Entwicklung
A3 Erwerbstätigkeit
A4 Familien- und Lebensformen
Perspektiven

B Grundinformationen zu Bildung in Deutschland
B1 Bildungseinrichtungen
B2 Bildungspersonal
B3 Bildungsausgaben
B4 Bildungsbeteiligung
B5 Bildungsstand der Bevölkerung
Perspektiven

C Frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung
C1 Bildung in der Familie
C2 Angebote frühkindlicher Bildung, Betreuung und Erziehung
C3 Bildungsbeteiligung von Kindern in Tageseinrichtungen und Tagespflege
C4 Pädagogisches Personal im frühkindlichen Bereich
C5 Übergang in die Schule
Perspektiven

D Allgemeinbildende Schule und non-formale Lernwelten im Schulalter
D1 Schulstruktur und -angebot
D2 Übergänge und Wechsel im Schulwesen
D3 Ganztägige Bildung und Betreuung im Schulalter
D4 Pädagogisches Personal im Schulwesen
D5 Aktivitäten in außerschulischen Lernorten
D6 Kognitive Kompetenzen
D7 Schulabgänge und Schulabschlüsse
Perspektiven

E Berufliche Ausbildung
E1 Ausbildungsanfänge - Strukturentwicklung in der beruflichen Bildung
E2 Angebot und Nachfrage in der dualen Ausbildung
E3 Ausbildungsverhältnisse nach Berufen und Vorbildungsniveau
E4 Übergänge und Ausbildungsverläufe
E5 Arbeitsmarktresultate beruflicher Ausbildung
Perspektiven

F Hochschule
F1 Studienangebot
F2 Hochschulzugang und Studienaufnahme
F3 Studienverlauf
F4 Studienabschlüsse und Absolventenverbleib
F5 Hochschule und Studium im internationalen Vergleich
Perspektiven

G Weiterbildung und Lernen im Erwachsenenalter
G1Teilnahme an Weiterbildung
G2 Informelles Lernen Erwachsener
G3 Personal in der Weiterbildung
G4 Weiterbildungserträge
Perspektiven

H Bildung und Migration
H1 Bevölkerung mit Migrationshintergrund
H2 Bildungsbeteiligung und -ergebnisse
H3 Umgang mit Migration im Bildungssystem
H4 Schutz- und Asylsuchende als aktuelle Aufgabe für das Bildungssystem
H5 Herausforderungen

I Wirkungen und Erträge von Bildung
I1 Monetäre Ertäge von Bildung
I2 Nicht monetäre Erträge von Bildung
I3 Chancengleichheit

Tabellen

Bildung und Migration im Fokus

Seit 2006 haben sich die gesellschaftlichen Parameter deutlich verändert und auch die aktuelle Datenbasis bietet differenziertere Analysemöglichkeiten.

Der Berichts zeigt, dass die Bildungsbeteiligung in den Bevölkerungsgruppen mit nicht-deutschen Wurzeln gestiegen ist. Vor allem kleine Kinder im Vorschulalter sowie die 16- bis unter 30-Jährigen nutzen vermehrt Bildungsangebote, erreichen jedoch häufig nur niedrigere Abschlüsse.

Sechste Ausgabe seit 2006

Der Bericht führt Daten aus allen Bildungsbereichen zusammen und wertet sie systematisch aus. Mit diesem Material zeichnet er ein detailliertes Bild vom Status Quo des deutschen Bildungssystems und seinen Entwicklungslinien; von der frühkindlichen Bildung über den Schulbereich, die berufliche Ausbildung und die Hochschule bis hin zur Weiterbildung. Auch Erhebungen zu nicht-formalen Bildungsprozessen und informellem Lernen fließen in die Analyse ein.

In komplexen Datenanalysen, die durch verständliche Infografiken ergänzt werden, präsentiert der Bericht Trends und Ergebnisse des Bildungswesens. Er ist eine wichtige Informationsquelle für Bildungspolitik, -verwaltung und -praxis, aber auch Öffentlichkeit und Wissenschaft.

Die Herausgeberin

Verantwortlich für „Bildung in Deutschland 2016“ ist die Autorengruppe Bildungsberichterstattung. Unter der Federführung des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) erarbeiten den Bericht Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Deutschen Jugendinstituts (DJI), des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW), des Soziologischen Forschungsinstituts an der Universität Göttingen (SO-FI) sowie der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder (Destatis, StaLä).

Mitglieder der Autorengruppe sind:

  • Prof. Dr. Kai Maaz (DIPF)
  • Prof. Dr. Martin Baethge (SO-FI)
  • Prof. Dr. Hans-Peter Füssel (DIPF)
  • Regierungsdirektorin Pia Brugger (Destatis)
  • Prof. Dr. Thomas Rauschenbach (DJI)
  • Prof. Dr. Ulrike Rockmann (StLÄ)
  • Prof. Dr. Susan Seeber (Universität Göttingen)
  • Prof. Dr. Andrä Wolter (HU Berlin/DZHW)

Die Erarbeitung des Berichts durch die Autorengruppe wurde von der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Autorengruppe

Berichte seit 2006

Blick ins Buch: Bildung in Deutschland 2014

Autorengruppe Bildungsberichterstattung (Hg.)

Bildung in Deutschland 2014
Ein indikatorengestützter Bericht mit einer Analyse zur Bildung von Menschen mit Behinderungen

2014, 354 Seiten
ISBN 978-3-7639-5417-9

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Die Analyse der Bildungschancen von Menschen mit Behinderungen ist das Schwerpunktthema des Berichtes "Bildung in Deutschland 2014".

"Bildung in Deutschland 2014" ist die fünfte Ausgabe des Bildungsberichts, den die Autorengruppe Bildungsberichterstattung vorlegt. Der Bericht führt Daten aus allen Bildungsbereichen zusammen und wertet sie systematisch aus. So entsteht ein Bild vom Zustand des deutschen Bildungssystems und seinen Entwicklungschancen in allen relevanten Bildungsbereichen.

Kurzfassung (barrierefrei)

Inklusion in der Aus- und Weiterbildung systematisieren

Noch befinden sich viele Bildungseinrichtungen im Übergang, haben aber die Aufgabe angenommen, institutionelle Rahmenbedingungen für inklusives Lernen zu schaffen. Dabei zeigen sich große Unterschiede: Die Bedingungen für inklusives Lernen verschlechtern sich von der Grundschule bis zur Sekundarstufe II. Je älter die behinderten Kinder und Jugendlichen sind, desto schlechter stehen ihre Chancen, gemeinsam mit Gleichaltrigen ohne Behinderungen an Bildung teilzunehmen.

Bildungschancen hängen von der Diagnose ab

Der Bericht verdeutlicht, dass es die Diagnose ist, die im Regelfall über den Zugang zu einer Bildungseinrichtung entscheidet. Ein wesentliches Problem dabei ist die mangelnde Vergleichbarkeit der Diagnoseergebnisse, für die es innerhalb von Ländern sowie über Ländergrenzen und Bildungsbereiche hinweg kaum einheitliche Standards gibt. So ergeben sich für Menschen mit ähnlichen Behinderungen unterschiedliche Bildungsperspektiven, wodurch wiederum Benachteiligungen entstehen, die sich nur schwer abbauen lassen. Außerdem ist die professionelle und einheitliche Diagnostik besonders wichtig, weil Planung und Umsetzung gezielter Fördermaßnahmen von der Art der Behinderung abhängen.

Der Herausgeber

Verantwortlich für "Bildung in Deutschland 2014" ist die Autorengruppe Bildungsberichterstattung.

Mit der Federführung ist das Deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) betraut. Weitere Mitglieder sind: das Deutsche Jugendinstitut (DJI), das Deutsche Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW), das Soziologische Forschungsinstitut an der Universität Göttingen (SOFI) sowie die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder.

Die Erarbeitung des Berichts durch die Autorengruppe wurde von der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

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Ein indikatorengestützter Bericht mit einer Analyse zur kulturellen Bildung im Lebenslauf

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