ARTIKELDETAILS

Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit (Hg.)
Sekou Keita, Ignat Stepanok, Ehsan Vallizadeh

IAB-Kurzbericht 01/2020

Beschäftigungsrelevanz des Handels mit dem Vereinigten Königreich: Exportabhängige Arbeitsplätze sind über Branchen und Regionen ungleich verteilt

2020, 8 Seiten

Artikelnummer: 301026

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Beschreibung

Im Juni 2016 hat sich eine knappe Mehrheit der Bevölkerung des Vereinigten Königreichs dafür ausgesprochen, die Europäische Union zu verlassen. Damit könnte auch ein Ausstieg aus dem Gemeinsamen Binnenmarkt und der Europäischen Zollunion verbunden sein. Aufgrund der starken Exportabhängigkeit der deutschen Industrie wird dies nachteilige Wirkungen für Deutschland haben. Vor diesem Hintergrund untersuchen die Autoren, wie viele Arbeitsplätze direkt oder indirekt mit Exporten in das Vereinigte Königreich zusammenhängen und wie sie sich nach Branchen und Bundesländern verteilen. Insgesamt wird die Zahl der Arbeitsplätze, die im Jahr 2017 direkt oder indirekt von diesen Exporten abhingen, auf knapp 460.000 Beschäftigte geschätzt. Davon entfallen gut 60.000 auf Beschäftigte in der Automobilindustrie. Allerdings darf die Zahl der exportabhängigen Arbeitsplätze nicht mit Arbeitsplatzverlusten gleichgesetzt werden.


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