IAB-Kurzberichte

Aktuelle Analysen aus dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

Die IAB-Kurzberichte enthalten aktuelle und vielfach grafisch umgesetzte Informationen zu jeweils einem Thema aus der Forschungsarbeit des Instituts.
Die Reihe richtet sich vornehmlich an die (Fach-)Öffentlichkeit und erscheint unregelmäßig, 25- bis 30-mal im Jahr.

Archiv iab.de

Jahrgang 2019

ARTIKELDETAILS

Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB) (Hg.)
Gerd Zika, Robert Helmrich, Tobias Maier, Enzo Weber, Marc I. Wolter

IAB-Kurzbericht 09/2018

Arbeitsmarkteffekte der Digitalisierung bis 2035: Regionale Branchenstruktur spielt eine wichtige Rolle

2018, 12 Seiten

Artikelnummer: 300979

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Beschreibung

Die Digitalisierung der Produktions- und Arbeitswelt schreitet voran und dürfte zu profunden Änderungen auf dem Arbeitsmarkt führen. Da es in Deutschland große regionale Diskrepanzen hinsichtlich der Wirtschafts- und Berufsstruktur gibt und sich die Regionen auch weiterhin verschieden entwickeln, dürften auch die Auswirkungen einer zunehmenden Digitalisierung regional unterschiedlich ausfallen. Um die langfristigen regionalen Arbeitsmarkteffekte abzuschätzen, haben die Autoren auf Basis einer Studie für Gesamtdeutschland regionalspezifische Modellrechnungen bis 2035 durchgeführt. Sie zeigen, dass die Digitalisierung in den Regionen - wie im Bund - auf das Gesamtniveau der Beschäftigung kaum Auswirkungen hat. Dennoch führt sie zu größeren Verschiebungen von Arbeitsplätzen zwischen Branchen, Berufen und Anforderungsniveaus. Entscheidend hierfür sind die Branchen- und Berufsstrukturen vor Ort. Inder Szenarioanalyse wird eine im Jahr 2035 vollständig digitalisierte Arbeitswelt (Wirtschaft 4.0) mit einer Welt verglichen, in der sich der technische Fortschritt am bisherigen Entwicklungspfad orientiert.