Die Herausgeber:innen

Dr. Ivo van den Berk

Dr. Ivo van den Berk ist Referent Wissenstransfer bei der Stiftung Innovation in der Hochschullehre in Hamburg. Vorher war er DAAD-Lektor in Utrecht (NL), wissenschaftlicher Mitarbeiter sowie Studiendekan des Master of Higher Education und Vertretungsprofessor am Zentrum für Hochschul- und Weiterbildung (ZHW) an der Universität Hamburg (heute HUL) sowie zuletzt Leiter der CampusDidaktik an der Hochschule Emden/Leer. Er war in Drittmittelprojekten (z.B. OER-Portal Niedersachen) und ist in Netzwerken und Vereinen (z.B. dghd, Fellowship Stifterverband, Lehren, HD Text+) sowie als Herausgeber von Beiträgen zur erprobten Praxis in der Online-Zeitschrift Patternpool aktiv.

Seine Tätigkeitsschwerpunkte liegen in der Verbesserung von Lehre und Studium durch serviceorientierte Information, Beratung, Begleitung und Vernetzung, in der Verbesserung der Zugänglichkeit von hochschuldidaktischem Wissen sowie in der Systematisierung hochschuldidaktischer Theorien und Ansätze.

Jonas Leschke

Jonas Leschke, M. Ed., ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Lehr- und Forschungsgebiet „Didaktik der Technik" an der Bergischen Universität Wuppertal. Vorher war er wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Stabsstelle für Bildungsinnovationen und Hochschuldidaktik an der Universität Paderborn.
In seinem Promotionsvorhaben erforscht er kohärente Gestaltungsmöglichkeiten für das Lehramtsstudium gewerblich-technischer beruflicher Fachrichtungen. Insbesondere die Integration projektbasierter Laborpraktika im Kontext von Fabrikationslaboren (LabLab) stellt dabei einen Schwerpunkt dar.

Prof. Dr. phil. Marianne Merkt

Prof.in Dr.in phil. Marianne Merkt ist Hochschulforscherin am Hamburger Zentrum für Universitäres Lehren und Lernen der Universität Hamburg. Bis Oktober 2020 hatte sie eine Professur für Hochschuldidaktik und Wissensmanagement an der Hochschule Magdeburg-Stendal inne und leitete dort das Zentrum für Hochschuldidaktik und angewandte Hochschulforschung. Bis Juni 2020 war sie Vorstandsvorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik (dghd) und Mitglied im Council des ICED, des International Consortium for Educational Development.

Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Professionalisierung der Hochschuldidaktik und Hochschullehre, Studierfähigkeit in der Studieneingangsphase, Hochschulentwicklung in Bologna-Strukturen und Digitalisierung in der Lehre.

Dr. Peter Salden

Dr. Peter Salden, MHEd, leitet das Zentrum für Wissenschaftsdidaktik der Ruhr-Universität Bochum. Er war unter anderem stellvertretender Leiter des Zentrums für Lehren und Lernen der TU Hamburg und Projektleiter für Konzeption und Aufbau des nordrhein-westfälischen Online-Landesportals für Studium und Lehre "ORCA.nrw".

Er arbeitet zu Themen der Hochschul-, Medien- und Schreibdidaktik, zur didaktischen Studiengangplanung sowie zur lehrbezogenen Hochschulentwicklung.

Prof.in Dr.in Antonia Scholkmann

Prof.in Dr.in Antonia Scholkmann, ist tätig im Bereich Learning and Innovative Change am Department for Culture and Learning der Universität Aalborg (Dänemark). Frühere berufliche Stationen waren unter anderem an der Universität Hamburg sowie an der TU Dortmund, wo sie 2009 mit einer Arbeit zur Führungsrolle von Dekan:innen promovierte.

Ihre Forschungsinteressen sind Lernen und Wandel in Hochschulen auf der organisationalen und individuellen Ebene. Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf der Erforschung des Lehr-Lernkonzepts "Problembasiertes Lernen" (PBL) und insbesondere auf dessen Potenzial als modellhaftes Arrangement für den lehrbezogenen Wandel. Am Department of Culture and Learning der Universität Aalborg ist sie Mitglied der Forschungsgruppen Centre for Educational Policy Research und Capacity Building and Evaluation sowie der universitätsweiten Forschungsinitiative PBL Future. Antonia Scholkmann ist zudem 1. Stellvertretende Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik (dghd; voraussichtlich bis März 2021).

Dr. Angelika Thielsch

Dr.in Angelika Thielsch ist promovierte Bildungswissenschaftlerin und arbeitet in der Hochschuldidaktik der Georg-August-Universität Göttingen. Nach Stationen an der Technischen Universität München und der Universität Kassel beschäftigt sie sich in Göttingen vor allem mit der hochschuldidaktischen Begleitung von Lehreinsteiger:innen und Lehrenden in internationalen Settings sowie mit dem Einsatz von Bildungstechnologien in der akademischen Lehre.

Inhaltliche Schwerpunkte ihrer Arbeit sind das Zusammenspiel von Lernen und Identität, der Einsatz von Team Teaching in der Hochschullehre sowie die Dekolonisierung der Wissenschaft(en). Methodisch liegt ihr Schwerpunkt auf der Anwendung qualitativer Ansätze (z. B. der Autoethnographie).

Copyright Foto: J. Michaeli

Angestrebte Beiträge

Die Herausgeber:innen streben explizit einen Diskurs zwischen unterschiedlichen forschungsmethodischen Zugängen, und zwar sowohl aus der anwendungsorientierten als auch aus der Grundlagenforschung und allen Mischformen zu diesem Gegenstandsbereich an.

Erwünscht sind sowohl Beiträge aus Projektkontexten, die sich auf die Lösung von Problemfeldern in einem konkreten Studienumfeld richten und theoretische Bezüge oder evaluative Zugänge für die wissenschaftliche Diskussion nutzen, als auch Forschungsbeiträge zur Hochschullehre, die sich auf die Generierung von Erkenntnissen konzentrieren. Das bezieht Beiträge aus der empirischen Bildungsforschung mit Schwerpunkt auf dem "Wie" der Lernprozesse ebenso ein wie Beiträge aus der Sozialisations- und Hochschulforschung mit Schwerpunkt auf dem "Warum" von Lern- und Bildungsprozessen. Die methodischen Zugänge können theoretisch-analytisch, beispielsweise der Bildungstheorie oder von Professionalisierungstheorien, aus der Evaluations-, Interventions-, Implementations- oder Wirkungsforschung stammen oder ganz andere Vorgehensweisen verfolgen.

Organisatorisches

Die vorgeschlagenen Rubriken der Zeitschrift "Forschung", "Werkstattbericht" und "Scholarship of Teaching and Learning" sind dementsprechend als Kategorien zu verstehen, die sich pragmatisch aus dem bisherigen Veröffentlichungsfeld heraus entwickelt haben und wesentliche Tätigkeitsfelder der Hochschuldidaktik widerspiegeln.

die hochschullehre veröffentlicht Aufsätze fortlaufend, d.h. Einreichungen werden nach Abschluss der Begutachtung direkt online gestellt. Wenn Sie einen Beitrag in die hochschullehre publizieren möchten, laden Sie bitte einen unter Berücksichtigung der Formatvorgaben erstellten Text im ConfTool hoch.