Die Herausgeber:innen

Dr. Ivo van den Berk

Dr. Ivo van den Berk ist seit Leiter der CampusDidaktik an der Hochschule Emden/Leer. Er ist Sprecher der Forschungskommission der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik (dghd) und seit 2017 Fellow des Stifterverbands sowie Mitglied des Netzwerks Lehren.

Vorher war er DAAD-Lektor in den Utrecht (NL), wissenschaftlicher Mitarbeiter sowie Studiendekan des Master of Higher Education und Vertretungsprofessor am Zentrum für Hochschuldidaktik an der Universität Hamburg (heute HUL).

Seine Arbeits- und Forschungsschwerpunkte liegen zum einen in der Verbesserung von Lehre und Studium durch serviceorientierte Information, Beratung und Begleitung sowie durch die Systematisierung hochschuldidaktischer Theorien, Modelle und Ansätze.

Zum anderen beschäftigt er sich (zurzeit in zwei Drittmittelprojekten) mit der Verbesserung der Zugänglichkeit hochschuldidaktischen Wissens für Lehrende und den Third Space sowie mit der Dokumentation erprobter Praxis in Lehre und Studium:

  1. OPTion: BMBF geförderte Entwicklung einer Open Access Zeitschrift / Datenbank mit erprobter Praxis aus der Hochschullehre: www.patternpool.de
  2. OER-Portal: MWK (Niedersachsen) gefördertes Verbundprojekt zur Entwicklung eines OER-Portals, Teilprojekt verantwortlich für die didaktische Gestaltung von OER / LMS / Portal

Ivo van den Berk

Jonas Leschke

Jonas Leschke, M. Ed., ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Lehr- und Forschungsgebiet "Didaktik der Technik" an der Bergischen Universität Wuppertal. Vorher war er wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Stabsstelle für Bildungsinnovationen und Hochschuldidaktik an der Universität Paderborn.
In seinem Promotionsvorhaben erforscht er die kohärente Gestaltung des Lehramtsstudiums für gewerblich-technische berufliche Fachrichtungen durch die Integration prozessorientierter Laborpraktika im Kontext von Fabrikationslaboren (LabLab). Parallel dazu bietet er Lehrveranstaltungen zur Fachdidaktik eben dieser beruflichen Fachrichtungen an.

Prof. Dr. phil. Marianne Merkt

Prof. Dr. phil. Marianne Merkt hat eine Professur für Hochschuldidaktik und Wissensmanagement und leitet das Zentrum für Hochschuldidaktik und angewandte Hochschulforschung an der Hochschule Magdeburg-Stendal. Sie ist Vorstandsvorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik und Mitglied im Council des ICED, des International Consortium for Educational Development.

Bis 2012 leitete sie das Zentrum für Hochschul- und Weiterbildung der Universität Hamburg auf einer Vertretungsprofessur für Hochschuldidaktik, war Studiendekanin des "Master of Higher Education" und stellvertretende wissenschaftliche Leiterin des im Qualitätspakt Lehre vom BMBF geförderten "Universitätskollegs" der Universität Hamburg.

Ihre Forschungsschwerpunkte sind Studierfähigkeit in der Studieneingangsphase, Professionalisierung der Hochschullehre und der Hochschuldidaktik, Hochschulentwicklung in Bologna-Strukturen, Digitalisierung in der Lehre und hochschuldidaktische Forschung.

Dr. Peter Salden

Dr. Peter Salden leitet das Zentrum für Wissenschaftsdidaktik der Ruhr-Universität Bochum. Er arbeitet zu Themen der Hochschul-, Medien- und Schreibdidaktik, zur didaktischen Studiengangplanung sowie zur lehrbezogenen Hochschulentwicklung.

Er ist u.a. Mitglied im Exzellenz-Netzwerk für die Hochschullehre "Lehre hoch n" und Gutachter für Fachpublikationen und Förderwettbewerbe zur Hochschullehre. Er ist Mitbegründer der Konferenzreihe "Junges Forum Medien- und Hochschulentwicklung" und war koordinierendes Mitglied der dghd-Arbeitsgruppe für den "Kölner Katalog zur Hochschullehre". Er war und ist im Bereich "Digitalisierung der Lehre" maßgeblich an unterschiedlichen Landes-Vorhaben beteiligt, wie u.a. dem Aufbau eines nordrhein-westfälischen Online-Landesportals für Studium und Lehre.

Prof.in Dr.in Antonia Scholkmann

Prof.in Dr.in Antonia Scholkmann, Dipl.-Psych., ist Lehr-Lernforscherin, hochschuldidaktische Trainerin und 2. stellvertretende Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik (dghd).

Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Wirkung studierendenzentrierten und forschend-entdeckenden Lernens in Hochschule und beruflicher Bildung sowie die Gestaltung hochschuldidaktischer Entwicklungsprojekte. Ein besonderer Fokus ihrer Arbeit liegt auf der Implementierung von Lehren und Lernen im Format Problembasiertes Lernen (PBL).

Dr. Angelika Thielsch

Dr. Angelika Thielsch ist promovierte Bildungswissenschaftlerin und arbeitet in der Hochschuldidaktik der Georg-August-Universität Göttingen.

Nach Stationen an der Technischen Universität München und der Universität Kassel beschäftigt sie sich in Göttingen vor allem mit der hochschuldidaktischen Begleitung von Lehreinsteiger:innen, mit der Unterstützung von Lehrenden in internationalen Settings sowie mit dem Einsatz von Bildungstechnologien in der akademischen Lehre.

Inhaltliche Schwerpunkte ihrer Arbeit sind das Zusammenspiel von Lernen und Identität, der Einsatz von Team Teaching in der Hochschullehre sowie die Dekolonisierung der Wissenschaft(en). Methodisch liegt ihr Schwerpunkt auf der Anwendung qualitativer Ansätze (z. B. der Autoethnographie).

Copyright Foto: J. Michaeli

Angestrebte Beiträge

Die Herausgeber:innen streben explizit einen Diskurs zwischen unterschiedlichen forschungsmethodischen Zugängen, und zwar sowohl aus der anwendungsorientierten als auch aus der Grundlagenforschung und allen Mischformen zu diesem Gegenstandsbereich an.

Erwünscht sind sowohl Beiträge aus Projektkontexten, die sich auf die Lösung von Problemfeldern in einem konkreten Studienumfeld richten und theoretische Bezüge oder evaluative Zugänge für die wissenschaftliche Diskussion nutzen, als auch Forschungsbeiträge zur Hochschullehre, die sich auf die Generierung von Erkenntnissen konzentrieren. Das bezieht Beiträge aus der empirischen Bildungsforschung mit Schwerpunkt auf dem "Wie" der Lernprozesse ebenso ein wie Beiträge aus der Sozialisations- und Hochschulforschung mit Schwerpunkt auf dem "Warum" von Lern- und Bildungsprozessen. Die methodischen Zugänge können theoretisch-analytisch, beispielsweise der Bildungstheorie oder von Professionalisierungstheorien, aus der Evaluations-, Interventions-, Implementations- oder Wirkungsforschung stammen oder ganz andere Vorgehensweisen verfolgen.

Organisatorisches

Die vorgeschlagenen Rubriken der Zeitschrift "Forschung", "Werkstattbericht" und "Scholarship of Teaching and Learning" sind dementsprechend als Kategorien zu verstehen, die sich pragmatisch aus dem bisherigen Veröffentlichungsfeld heraus entwickelt haben und wesentliche Tätigkeitsfelder der Hochschuldidaktik widerspiegeln.

die hochschullehre veröffentlicht Aufsätze fortlaufend, d.h. Einreichungen werden nach Abschluss der Begutachtung direkt online gestellt. Wenn Sie einen Beitrag in die hochschullehre publizieren möchten, laden Sie bitte einen unter Berücksichtigung der Formatvorgaben erstellten Text im ConfTool hoch.