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ARTIKELDETAILS

Gerhard Krug

Paradoxe Wirkung von Niedriglohnzuschüssen

Zum Einfluss der Reziprozitätsnorm auf die Stabilität finanziell geförderter Beschäftigung

2009, 224 Seiten

Band-Nr.: 319

Reihe: IAB-Bibliothek (Dissertationen)

Artikelnummer: 300674w

Creative Commons Lizenzvertrag
Paradoxe Wirkung von Niedriglohnzuschüssen von Krug, Gerhard steht unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.
Buch:
ISBN: 978-3-7639-4006-6
E-Book (PDF):
ISBN: 978-3-7639-4007-3
DOI: 10.3278/300674w

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Beschreibung

  • Niedriglohnmodelle -Stolperfalle für den Arbeitsmarkt

  • Rubinsches Kausalmodell


Niedriglohnzuschüssse sollen Arbeitslose zur Aufnahme einer Beschäftigung motivieren. Allerdings enden gerade solche geförderten Beschäftigungsverhältnisse oft schon während der Förderdauer - ein Befund, der gegen die Anreizwirkung eines Lohnzuschusses spricht und damit im Widerspruch zu neoklassischen ökonomischen Theorien steht. Gerhard Krug erklärt dieses "Paradox" damit, dass die so geförderten Beschäftigten den Kombilohn nicht nur als Zuzahlung, sondern auch als ein Signal dafür wahrnehmen, dass ihr Arbeitgeber nicht bereit ist, einen "fairen" Lohn zu zahlen. Für die Ausgestaltung arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen bedeutet dies, dass die damit verbundenen Ziele nur zu erreichen sind, wenn neben dem Motiv der finanziellen Nutzenmaximierung auch das subjektiv-normativ orientierte Handeln der Betroffenen in den Blick genommen wird.


Zitiervorschlag

Krug, G.: Paradoxe Wirkung von Niedriglohnzuschüssen. Zum Einfluss der Reziprozitätsnorm auf die Stabilität finanziell geförderter Beschäftigung. Bielefeld 2009. DOI: 10.3278/300674w

Autor:in/Herausgeber:in

Gerhard Krug ist wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), Nürnberg.