Kunst und Bildung

Die Schriftenreihe Kunst und Bildung versammelt Schriften, die sich mit der Theorie und der Praxis der Kunst und ihren Bildungspotentialen beschäftigen.

Die Spannweite der Publikationen reicht von theoretischen Untersuchungen zu Fragen nach dem, was Kunst ist und was das Bildende an ihr sein kann bis zu Dokumentationen konkreter Bildungspraxis im Feld des Künstlerischen innerhalb und außerhalb von Schulen. Im Fokus stehen Forschungen zur Bildung der Persönlichkeit unter heterogenen und globalisierten kulturellen Bedingungen und damit verbundene Eigenschaften künstlerischen Denkens und Handelns. In der Bildungspraxis liegt der Akzent auf Formen einer künstlerischen Kunstpädagogik, die komplexe Weisen kreativen Lehrens und Lernens erforscht und damit Gegenentwürfe bereitstellt zu einer Engführung von Lernprozessen im Zuge der PISA-Evaluationen.

Die Schriftenreihe umfasst das gesamte Gebiet künstlerischer Bildung und bezieht in ihre Publikationen zur Bildungspraxis sowohl die Produktion wie die Rezeption von Kunst und Bildern der Medienkultur ein.

Publikationen

Die Herausgebenden

Carl-Peter Buschkühle, Prof. Dr. phil., habil. Studium der Kunst, der Philosophie und der Erziehungswissenschaften in Paderborn, Wuppertal und Köln. Kunst- und Philosophielehrer am Gymnasium der Benediktiner in Meschede (Sauerland) von 1986–2000, seit 2002 dort Kunstlehrer in Nebentätigkeit. Lehrbeauftragter für Kunstwissenschaft an der Bergischen Universität Wuppertal 1989–2000. Professor für Kunstpädagogik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg 2000–2007, seit 2007 an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Wissenschaftliche Arbeit mit den Schwerpunkten Theorie und Praxis künstlerischer Bildung und philosophische Ästhetik. Multimediale künstlerische Arbeit.

Joachim Kettel, Dr. phil., Studium der Kunstpädagogik, Germanistik und Erziehungswissenschaften, Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Staatliche Kunstakademie Düsseldorf/Abteilung Münster, Meisterschüler bei Gunther Keusen. Zahlreiche Preise, Stipendien, nationale und internationale Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen. Promotion über Selbst- und Fremdreferenzialität in kunstpädagogischen Prozessen bei Reimar Stielow. Langjährige Unterrichtsarbeit an Gesamtschule und Gymnasium und ehrenamtliche Arbeit im Vorstand der Internationalen Gesellschaft der Bildenden Künste, Dachorganisation der Deutschen Künstler*innenverbände (IGBK), Berlin. Gastprofessor an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. Mitglied Deutscher Künstlerbund, Westdeutscher Künstlerbund, Gründungsmitglied European Council of Artists (ECA), Kopenhagen. Seit 1994 Organisation und Durchführung internationaler Künstlerprojekte und wissenschaftlicher Kongresse zu Fragen Künstlerischer Bildung.

Mario Urlaß, seit 2003 Professor für Kunst und ihre Didaktik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Schwerpunkte in Lehre und Forschung: Künstlerische Bildung in der Kindheit, Interdisziplinäre künstlerische Projektarbeit in Lehramtsstudiengängen, Naturbezogene Gegenwartskunst.

Eigene künstlerische Praxis in Malerei, Fotografie, Objektkunst.

www.mario-urlass.de